Autopilotsysteme (auf normalen Strassen) können auch dazu beitragen das Fahrer mittelfristig nicht mehr 100%ig in der Lage sind ihr Fahrzeug ohne Assistenzsysteme sicher zu beherrschen oder zu erkennen in welchen Situationen die Systeme an der Grenze sind und manuell gefahren werden müssten, mangels Praxis reagiert er dann eher falsch. Beispiele dafür gibt es auch in der Luftfahrt, in denen Piloten im guten Glauben "in den Boden geflogen sind".

.... und hier werden dauernd Grenzsituationen geübt, deswegen sind das auch nur sehr wenige Fälle.
Wenn ich an manche Verkehrsteilnehmer denke, die unsicher wegen fehlender Praxis oder altersbedingter Einschränkungen sich dann noch eher zutrauen ein Fahrzeug (immer noch) zu führen, weil das Auto ja alleine fährt, habe ich dann ein mulmiges Gefühl im Bauch.
Wenn dann sollten solche Systeme so gut wie narrensicher sein und/oder Fahrer regelmäßig nachweisen müssen das sie es auch beherrschen wenn der Autopilot ausgeschaltet ist, wobei berechtigterweise die Frage zu stellen ist was ungefährlicher ist, ein seh- und reaktionsschwacher aus der Übung gekommener Selbst-Fahrer oder ein solcher, der sich autonom kutschieren lässt, beides bedenklich
Die Führerscheinerlangung müsste ebenfalls angepasst werden, ggfs. auch ein besonderer Schein der mit minimalen Aufwand zusätzlich zu erwerben ist um ein solches autonomes Auto zu führen?
Anders verhält es sich wenn solche Fahrzeuge auf Sonderspuren fahren, getrennt vom normalen Verkehr und nur dort autonom gefahren wird.... aber dann kann man auch gleich den Zug nehmen.
Sehr positiv sehe ich Assistenten in LKWs, die sollten für alle zur Pflicht werden, damit diese grässlichen unnötigen Auffahrunfälle endlich aufhören!