@Ucla
Bei der Größe Deiner PV und einer Einspeisungsvergütung von über 10 Cent lohnt sich Deine Rechnung schon.
Bei mir wäre die Einspeisungsvergütung insgesamt nur etwa 243,-€. Deshalb überlasse ich den Ertrag und die Vermarktung des Einspeisestroms meinem Stromlieferanten, der mir dafür im Gegenzug 1.024 kWh Strom kostenlos liefert.
Das entspricht etwa einem Verhältnis von 2:1, Einspeisung zu kostenlose Lieferung. Zusätzlich erhalte ich aktuell noch eine Vergütung für meine Teilnahme an der Netzstabilisierung mit meinem Akku.
Würde ich den Strom über das EEG verkaufen, bedeute das bei heute üblichen Preisen ein Verhältnis von 4:1. Ich müsste also rund 4.100 kWh Strom einspeisen um den Gegenwert der kostenlose Flatrate von 1.024 kWh zu erreichen.
Einspeisung wäre bei meiner Anlagengröße und der mir zustehenden lächerlichen EEG Einspeisevergütung finanziell eine völlige Fehlentscheidung.
Alles in Allem ergibt sich aus unserer Konstellation in diesem Jahr ein Jahresbeitrag für Strom von etwa 150,-€/Jahr im Gegensatz zu früheren Zahlungen von etwa 1600,-/Jahr ohne PV. Und das waren die Stromkosten vor 2 Jahren. Ich halte unter diesen Bedingungen einen ROI von etwa12 Jahren inkl. Speicher für durchaus angemessen, da sich dieser bei steigenden Strompreisen weiter verringern wird. Der LiFePO4 Speicher wird auch diese Zeit ohne Schäden überstehen, obwohl ja mancher der Meinung ist, dass die Garantien nicht das Papier Wert sind auf dem sie stehen
Ich bin auch der Überzeugung, dass jeder seine PV-Anlage nach seinen persönlichen Bedürfnissen und geografischen Bedingungen individuell auslegen muss um den maximal möglichen Ertrag bei minimalsten laufenden Kosten zu erreichen.
Was man ja bei Dir und
@Jeeper40 das auch sehr deutlich bei unterschiedlichen Anlagenkonstellationen sieht.