Photovoltaikanlage nachrüsten - Lohnt sich das überhaupt?

Ich hab noch ein paar Jahre vor mir. Bin also berufstätig, kann aber auch mal mobil Arbeiten, meist 1-2x die Woche. Wenn das Auto vor der Tür steht und Platz im Akku ist lass ich das Auto angesteckt nur wenn entsprechender Überschuss vom Dach kommt, springt die Wallbox automatisch an und packt den Überschuss geregelt ins Auto. Im Sommer mach ich das nicht, da ist immer genug Strom da. Aber klar, wäre ich Rentner hätte ich im März und November sicher fast gar nix und im Winter weniger aus dem Netz geladen. Oder gerade scheint bspw. die Sonne nur wegen Schnee auf meinen relativ flachen Dächern hab ich heute max. 315W anliegen gehabt 😅 .

Passt zwar auch in den E-Mobilitätsthread...aber an der Stelle mal hier die Auswertung der Wallbox für sämtliche Ladungen in 2025 (Rot Netzbezug, Grün PV Ladung):

Anhang anzeigen 708553
Gesamt geladen: 3.259,54 kWh
Netzanteil: 558,07 kWh (17%)
Da ich im Winter mehr unterwegs war ist meine Bilanz (Autarkie) zum Vorjahr etwas schlechter, da hatte ich nur 13% aus dem Netz gebraucht. An öffentlichen Ladestationen musste ich unterwegs übern Daumen ca. 400kWh laden.


Mein Nachbar ist Frührentner und fährt schon viel länger elektrisch als ich. Hat nen E-Smart vor Jahren gebraucht gekauft. Ich meine er hat mal erzählt das er dafür 16t€ ausgegeben hatte. Er läd nur über Schokoseckdose ohne Wallbox und PV, bzw. seit kurzem hat er immerhin ein 800W Balkonkraftwerk. Damit macht er "90% seiner Fahrten", für alles andere hat er ne alte A-Klasse vom Modell "Elchtest durchgefallen".
Ein Kumpel mit dem ich an Silvester geredet habe, macht sich nicht viel aus Autos. Fährt seit Jahren nen alten A6 Baujahr 2001, das Auto ist mittlerweile ne Baustelle und rostig. Er hat ne 13kWp Anlage und schaut gerade nach brauchbaren günstigen E-Autos, dabei ist ihm der MG4 aufgefallen, gibts unter 50tkm für deutlich unter 20k. Bspw. so einen wie den (Mobile Link).
Dann hoffe ich mal das unsere E-Kutsche auch 20 Jahre und 250000 km hält.

Da hat sich das Projekt gelohnt.
 
Ich kenne die Lebensumstände von @ZettiMarkus nicht....
Sorry, hat bissl gedauert...

Die Lebensumstände sind von sehr viel Homeoffice geprägt, das macht's für's Laden natürlich sehr einfach und die aktuellen Distanzen sind meistens deutlich geringer als früher, als ich noch 160km und die Madam 70km gependelt sind.
Auf Langstrecke bleibt eh nur Supercharger bzw. dann vorort gerne auch entsprechend dauernde Alternativen, wenn die Zeit und auch der € Kurs es hergibt (ich werd z. B. keine 79 Cent für AC Laden zahlen).

Aktuell regelt zuhause evcc das Überschussladen bzw. jetzt zur dunklen Zeit mit entsprechenden Plänen, die auch deutlich Netzbezug hervorrufen:
- SoC bei Ankunft jetzt im Winter aktuell 50% (Akku soll nicht unter 20% stehen, lieber Netzbezug und warm ist der Akku dann auch -> weniger Ladeverluste )
- morgens, wenn der SoC für den Tag zu gering ist und die Zwillinge gefahren werden müssen ( beide gleichzeitig im Z4 geht ja nicht..., Kindergarten, einkaufen, sonstige Aktivitäten etc), dann sind Akku und Auto entsprechend vorgewärmt vom Laden. Das ist an Komfort nicht zu überbieten, dann wird auch mal auf 80% geladen, wenn die (Wochen) Prognose eh zu schlecht ist, dann lieber in einem Rutsch bis zur geplanten Abfahrtzeit (z. B. 50-80% bis 7:40 Uhr), sind wenige Klicks auf dem Smartphone zum Umzustellen - momentan wird auch nicht täglich angesteckt.

In wenigen Wochen werden die evcc Pläne wieder anders aussehen, da wird vormittags eher das BEV ab bestimmtem Hausakku Stand priorisiert, weniger vorgewärmt und der Wagen wird zwischen zum Kindergarten bringen und abholen bzw. danach geladen, bevor der Hausakku gefüllt wird und uns durch die Nacht bringt ohne Netzbezug.

Zur Autarkie und weiterer/größerer Speicher:
klar sieht das im Sommer ganz anders aus, als in der schlechten Jahreshälfte. Rechnen wird es sich eher nicht, für das Geld gibts einige MWh, die man davon kaufen kann, es ist dann eher ideologischer, spielerischer "will haben" Natur :w
Die Einspeisevergütung tut ihr übriges, dass die Anlage abbezahlt wird.
Die 20kW DLE ziehen selbst beim Duschen pro Erwachsenem 3-4 kWh, für die Zwillinge heißts regelmäßig Badewanne, ein Wechselrichter bzw. Akku schafft hier unter optimalen Bedingungen maximal 10kW, der Rest kommt immer aus dem Netz - mit Verdopplung der Geräte wären dann auch nur in speziellen Fällen Lastspitzen besser abzudecken.

Die sinnvollste Möglichkeit hier zu "sparen" bzw. zu investieren ist sicherlich eine Brauchwasserwärmepumpe. Die geschätzen 8.000 EUR könnte man auch in einen zweiten WR und Akku, je nach Ausbaustufe, stecken.
Blinde Zirkulationsleitung für zentrales Warmwasser ist vorhanden, ich muss endlich mal klären, ob das in den Badezimmern (dort sind die Durchlauferhitzer) auch wirklich spurlos umzurüsten ist, denn die Bäder mag ich nicht renovieren müssen...
 
(...)
Die sinnvollste Möglichkeit hier zu "sparen" bzw. zu investieren ist sicherlich eine Brauchwasserwärmepumpe. Die geschätzen 8.000 EUR könnte man auch in einen zweiten WR und Akku, je nach Ausbaustufe, stecken.
Blinde Zirkulationsleitung für zentrales Warmwasser ist vorhanden, ich muss endlich mal klären, ob das in den Badezimmern (dort sind die Durchlauferhitzer) auch wirklich spurlos umzurüsten ist, denn die Bäder mag ich nicht renovieren müssen...
Blinde Zirkulationsleitung als Warmwasserleitung zu nehmen könnte klappen, dafür sollte die aber noch gut in Schuss sein, selber ein bischen mit Wasser durchsspülen reicht da wahrscheinlich nicht. Ich würde nach der Reinigung in jedem Fall ne Probe ziehen und ne Mikrobiologische Unterschung machen (lassen). Problem könnte aber sein das die Leitung schlicht zu klein ist. Wenn die Leitung nur 10mm Innendurchmesser hat, wirst du da wahrscheinlich nicht glücklich.
Aber wie kommst du auf 8k? Rechnest du mit über 5k Nebenkosten?
Wenn es Aufstellung zulässt, bzw. die Situation keine horenden Nebenkosten verursacht - die Differenz zwischen Wärmepumpe+WW-Speicher und Brauchwasserwärmepumpe ist vom reinen Gerätepreis überschaubar, wenn man den Mehrwert betrachtet. Da wäre das Einsparpotenzial möglicherweise noch größer. Muss ja keine tabula rasa Komplettumstellung sein, reicht ja prinzipiell auch eine kleine Anlage die in die vorhandene Heizungsanlage eingebunden wird und ein Warmwasserkessel dazu.
Ich hatte, auch dank meiner PV (um hier etwas beim Thema zu bleiben), 2025 einen Wärmegestehungspreis von 4,8ct die kWh (= Stromkosten in Form einer Mischkalkulation aus entgangener Einspeisevergütung und Netzbezug je nach Autarkiegrad durch ins Haus gelieferte Wärme mit Wärmemengenzähler erfasst), mit Gas läge ich nach Abgasverlusten um die 10ct höher und müsste weiter Grundgebühr, Wartung und Schronsteinfeger zahlen. Hab mich zunächst auch mit dem Gedanken BWWP beschäftigt, insofern war die Komplettumrüstung aber die absolut beste Entscheidung. Was natürlich nicht heißt das auch nur die BWWP alleine ne sinnvolle Entscheidung wäre (eben falls das die Zirkulationsleitung hergibt).
Aber auch wenn du dich "nur" für neuen WR und weiteren Speicher entscheidest, optisch macht das sicher auch Spaß in der Strombilanz, die ehrliche Antwort was dem Geldbeutel mehr Spaß macht kennst du ja selber 😀
 
Moin,

die 8k kommen aus einem konkreten Angebot…

Und Korrektur: es ist keine Zirkulationsleitung sondern vorbereitete Leitung für zentrales Warmwasser aus dem Heizkeller für EG und OG.

Die bestehende Ölheizung soll so bleiben wie sie ist (versuche grad Schritt für Schritt die Heizkurve zu optimieren, Verbrauch an sich schon gering aber es geht noch besser, Neigung bereits von 0,7 auf 0,4 reduziert ohne Probleme), WP als Heizquelle bleibt außen vor (60-80k „mal aus dem Ärmel geschüttelt“).

Ölheizung kann im Sommer abgeschaltet werden, Handtuchwärmer haben nen zusätzlichen elektrischen Heizstab schon dabei, würde dann per PV angesteuert werden bei Bedarf

Daher wäre BWWP nach bisherigem wohl am einfachsten umzusetzen, Deine vorgeschlagene Variante überlege ich mir mal weiter, eilt im Moment zum Glück nicht
 
Ich lasse meine Gasheizung auch weiterhin Warmwasser machen, da ich angst habe, wenn die Anlage dann 6 Monate "steht", dass sie ggfls. nicht ohne weiteres wieder anspringt. Habe Klima-Splitanlagen installiert, also Luft-Luft-Wärmepumpe, um den Eigenverbrauch zu in den Übergangsmonaten zu optimieren/maximieren.
 
Moin,

die 8k kommen aus einem konkreten Angebot…

Und Korrektur: es ist keine Zirkulationsleitung sondern vorbereitete Leitung für zentrales Warmwasser aus dem Heizkeller für EG und OG.

Die bestehende Ölheizung soll so bleiben wie sie ist (versuche grad Schritt für Schritt die Heizkurve zu optimieren, Verbrauch an sich schon gering aber es geht noch besser, Neigung bereits von 0,7 auf 0,4 reduziert ohne Probleme), WP als Heizquelle bleibt außen vor (60-80k „mal aus dem Ärmel geschüttelt“).

Ölheizung kann im Sommer abgeschaltet werden, Handtuchwärmer haben nen zusätzlichen elektrischen Heizstab schon dabei, würde dann per PV angesteuert werden bei Bedarf

Daher wäre BWWP nach bisherigem wohl am einfachsten umzusetzen, Deine vorgeschlagene Variante überlege ich mir mal weiter, eilt im Moment zum Glück nicht
60-80k für eine neue Heizung?
Das haben wir nicht für die komplette neue Viessmann Heizung mit Rückbau der alten Gasheizung, Umzug der gesamten Technik in einen anderem Raum (sprich alle Leitungswege neu) und Installation der Fußbodenheizung im gesamten Haus bezahlt. Bei weitem nicht.
Abzüglich 50% Förderung die dann noch weg kommt.

Ich sag nicht das eine Wärmepumpe ein billiger Spaß ist, aber so teuer sind sie auch nicht. Im normalen Haus liegen sie selten über 40k und selbst das ist schon teuer. Kommt natürlich auf die Anforderungen und Gegebenheiten an, aber normal geht der Spaß bei so 20.000 los, für über 30.000 muss es schon gewisse Gründe geben.
 
60-80k für eine neue Heizung?
Das haben wir nicht für die komplette neue Viessmann Heizung mit Rückbau der alten Gasheizung, Umzug der gesamten Technik in einen anderem Raum (sprich alle Leitungswege neu) und Installation der Fußbodenheizung im gesamten Haus bezahlt. Bei weitem nicht.
Abzüglich 50% Förderung die dann noch weg kommt.

Ich sag nicht das eine Wärmepumpe ein billiger Spaß ist, aber so teuer sind sie auch nicht. Im normalen Haus liegen sie selten über 40k und selbst das ist schon teuer. Kommt natürlich auf die Anforderungen und Gegebenheiten an, aber normal geht der Spaß bei so 20.000 los, für über 30.000 muss es schon gewisse Gründe geben.
Ich hatte mir eine zu meinem Haus passende Wärmepumpe im I Net mal angeschaut.
Kostet ca. 7000€.
Wenn mir ein Heizungsfredi über das Wochenende seinen Servicewagen mit Material vor die Tür stellt,sollte das ganze für 10000- 12000€ Selbstmontage zu schaffen sein.

Kleinmaterial kostet heutzutage richtig Geld.
 
Was nutzt der Speicher, wenn die Tage kein Ertrag kam und seit einer Stunde Stromausfall, hier und auch in den umliegenden Dörfern ist? (Handynetz geht noch)
Nix :( , da jetzt unten auf 7%, Tiefer wird nicht entladen.
 
Mein Solarteur hat die Notstromversorgung damals "nur" auf die Heizungskeller geschaltet. Erst dachte ich das ist blöd, aber seit dem letzten Stromausfall weiß ich das die 2500 Wh die ich aufhebe nur 80Wh betreiben müssen.
Ich habe dann zwar kein elektrisches Licht im Haus, aber die Heizung friert nicht ein.

Meine Eltern merken nix wenn der Strom weg ist, dafür ist der Akku unter Umständen in 10 min leer.
 
Aufteilung ist bei meinen Eltern ähnlich:
Notstrom ist für Heizung, Kühlschrank, Router und 2 "Wahlsteckdosen" gelegt...
 
Im Falle eines Stromausfalls würde ich im Sicherungskasten alle Verbraucher unserer Insel abschalten, die nicht wichtig sind. Also anders formuliert würde nur die Heizungsanlage, Licht im Arbeits- bzw. Wohnzimmer und evtl. der Inet-Router am Netz bleiben. Parallel dann noch die Entladespannung der Akkus temporär weiter runtersetzen (da lasse ich immer einen kleinen Puffer für genau eine solche Situation).
Mit diesen 2 Maßnahmen sollten wir ein paar Stunden über die Runden kommen.
 
Im Falle eines Stromausfalls würde ich im Sicherungskasten alle Verbraucher unserer Insel abschalten, die nicht wichtig sind. Also anders formuliert würde nur die Heizungsanlage, Licht im Arbeits- bzw. Wohnzimmer und evtl. der Inet-Router am Netz bleiben. Parallel dann noch die Entladespannung der Akkus temporär weiter runtersetzen (da lasse ich immer einen kleinen Puffer für genau eine solche Situation).
Mit diesen 2 Maßnahmen sollten wir ein paar Stunden über die Runden kommen.
Doof ist nur, wenn man es gar nicht mitbekommt. Nachts um 2, um 5 Uhr ist der Akku leer, oder man ist nicht zuhause ist.
Soweit habe ich nicht gedacht und der Solateur hat auch nichts gesagt
 
Ja klar, in so einem Fall kann man natürlich nichts machen. Da würde nur ein Notstrom-Moppel helfen (vorausgesetzt, das Teil würde dann nach X Jahren rumstehen auch anspringen).
 
Was nutzt der Speicher, wenn die Tage kein Ertrag kam und seit einer Stunde Stromausfall, hier und auch in den umliegenden Dörfern ist? (Handynetz geht noch)
Nix :( , da jetzt unten auf 7%, Tiefer wird nicht entladen.
Meine Rede, deswegen hab ich den Aufpreis für die Notstromfähigkeit nicht zahlen wollen. Zum Einen möchte ich immer die volle Kapazität meines Speichers nutzen, damit der sich auch irgendwann bezahlt macht und nichts vorhalten. Zum Anderen ist mir wohl bewusst, das bspw. bei Schnee und meinem flachen Dach über Tage nix nennenswertes kommt, um mich bei einen "Blackout" selbst zu versorgen.
Die Zeit bis der Strom bei normalen Ausfällen wieder da ist überleb ich schon. (Für Router, Smart Home Zentrale, Alarmanlage usw. hab ich zur Sicherheit allerdings ne eigene USV. )

Doof ist nur, wenn man es gar nicht mitbekommt. Nachts um 2 (...)
Der "perfekte" Strom Ausfall
 
(Aus dem E-Auto Thread...Ich antworte mal hier 🙂)

Hat sich eigentlich bei den Preisen für PV Anlagen die letzten zwei Jahre was getan, sind sie günstiger geworden, wieviel kostet aktuell ne 10 kw Anlage mit Speicher?
Ja definitiv. Aber die Frage lässt sich pauschal so gut beantworten, wie die Frage "was kostet ein 200 PS Auto der Mittelklasse."
Mir geht’s tatsächlich um eine 10 kw Anlage inkl. Montage, für die ich vor zwei Jahren 20 k€ bezahlt habe.

Der Modulpreis scheint an der Talsohle zu sein bzw. bewegt sich schon seit knapp zwei Jahren deutlich unter 100€ pro Stück. Für Wechselrichter und Unterkonstruktion gilt vom Prinzip das Gleiche. Einzig die Speicherpreise sind innerhalb der letzten paar Jahre extrem gepurzelt, aber trotzdem i.d.R. immernoch die größte Position innerhalb der Komponenten. Schon deswegen ist eine 10kWp Anlage halt auch nicht pauschal vergleichbar, der eine geht auf Wirtschaftlichkeit und nimmt nen kleinen ~5kWh Speicher, der nächste möchte möglichst hohe Unabhängigkeit und investiert gerne in einen 20+ kWh Speicher, Backup-Funktion usw. Der Andere lässt den Speicher ganz weg... Dazu kommt die Arbeitszeit (lokal große Unterschiede) als große und variable Position, je nach Gerüstaufwand, Dachform usw...

Hier kriegt man ne gute Übersicht und Bewertung aktueller Angebote nach Postleitzahl und angebotener Leistung

Wie man sieht, werden die Anlagen um die 10kWp mit um die 1.500€ pro kWp angeboten mit (!) Speicher.
 
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Auch wenn die Materialpreise gesunken sind bedeutet es nicht das die Komplettmontage preiswerter angeboten wird.
Da hilft nur Angebote einholen.

Mein Nachbar hatte eine preiswerte Anlage erbauen lassen.
Da waren 3 Südeuropäer von morgens um 7 bis abends um 22.00 bei strömenden """" am montieren.
Ost -West 10kwp für knapp 12000€.
Aber ob es die Truppe,wegen Garantie ,noch in 2 Jahren gibt ist fraglich.

Im Nachbarort habe die auch montiert.
Auf dem Dach 3 OG alles mit einer Leiter,zulässig ist das nicht.

Aber wenn 8000€ gespart wird kann auf Garantie verzichten werden,wenn man elektrotechnisch Begabt ist. ;)
 
Ich hab div DIY Anlagen installiert, natürlich gibts da Abseits der Herstellergarantie auf die Teile keine Garantie. Deswegen halte ich mich immer sehr genau an die Montagepläne die das Programm für die Unterkonstruktion ausspuckt und die Datenblätter der Installationskompontenten, Drehmomente usw.
Was da teilweise (!) im Feld installiert wurde ist spannend. Dachziegel nicht ordentlich ausgeklinkt, was zu Ziegelbruch führen kann, Kabel nicht ordentlich hochgebunden und schäuern auf dem Dach usw, leider alles schon gesehen.
Beispiel: Ein Freund hat vor zwei Wochen eine über 20 Jahre alte 8kWp Anlage bei einem Nachbarn repowered (da liegen jetzt knapp 17kWp). Die alte Unterkonstruktion (K2 Solid Rail) sollte wieder verwendet werden, er hat mir von der Demontage Bilder geschickt, alle Dachhäken waren nur mit einer Schraube im Sparren befestigt, teilweise Sprünge von 3 Sparren, an den Seiten (Windlast) wurde keine zusätzlichen Dachhaken gesetzt, die Kabel waren teilweise komplett aufgeschäuert, letzteres war auch der eigentliche Grund für das Repowering denn die Anlage ging wegen Kurzsschluss auf Störung.
Deswegen habe ich ein viel besseres Gefühl mit "meinen" DIY Anlagen, Garantie hin oder her, aber man sich gewissenhaft mit der Materie beschäftigt, sich Zeit lassen kann, bei Problemen nach Lösungen suchen kann usw. hab ich ein besseres Gefühl das alles passt.

Im Endeffekt ist es nichts anderes als bei Auto schrauben. Beispiel: Versteifungsteile beim E85. Wir wissen alle das die Wahrscheinlichkeit sehr groß ist, dass der Mechaniker wenn er da arbeitet i.d.R. die alten Dehnschrauben (trotz Hersteller Vorgabe) nicht wechselt geschweige denn den zusätzlichen Drehwinkel drauf gibt, sondern einfach die alten mit den Schlagschrauber festknallen wird, denn im Grunde wird es so erstmal auch funktionieren. Aber du kannst ruhiger schlafen, wenn du weißt was du gemacht hast.

Grob 1k€ pro installierten 1kWp inkl Speicher. Habe 19kWp für ~19k€ installiert bekommen.
Ist für Komplettmontage ein fairer Preis. Ich mutmaße einfach mal, wenn du jetzt nur ne 10kWp Anlage genommen hättest, wärst du auch bei 1300 - 1500€ pro kWp raus gekommen. Der elektrische Installationsaufwand bleibt nahezu gleich, die Gerüstkosten auch. Montageaufwand zwischen 10 und 20 kWp auf dem Dach ist nicht doppelt sondern vielleicht ein drittel größer. Und wie gesagt je kleiner die Anlage desto größer sind die anteiligen die Elektrokomponenten allen vorran die Speicherkosten.

Deswegen (solang es noch Förderung gibt), das Dach wirklich vollmachen und sich nicht künstlich auf eine Größe beschränkten, das macht die Anlage unterm Strich Wirtschaftlicher und gibt mehr Spielraum den Überschuss irgendwo bspw. in ein Auto oder eine Wärmepumpe zu packen. Leider hält sich immernoch stark die alte Praxis Anlagen künstlich unter 10kWp zu halten, weil man glaubt, dass man dann mit der kompletten installierten Leistung in den niedrigeren Vergütungssatz fällt. Und der umsatzgetriebene Solateur verkauft natürlich auch lieber mehr kleine Anlagen statt größere zu errichten.
 
Der Gesamtpreis ist ja nicht der Solartör.

Es wird oftmals vorher ein Gutachten eines Statikers verlangt und Einrüstung bauseits.

Hatte damals für mein Haus nach gefragt.

2 Etagen und die Einrüstung muß auch seitlich bis zu den Giebeln erfolgen.

Offiziel lagen die Angebot alle bei 3000-4000€.

Solche Posten müßen auch noch drauf gerechnet werden.

Ein Bekannter Gerüstbauer hat es dann für 500 gemacht und die Anlage habe ich mit meinen Kumpel ein Dachdecker gemacht.
 
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