Photovoltaikanlage nachrüsten - Lohnt sich das überhaupt?

Ein Unternehmer hier in Nürnberg hat auch das Ziel mitten in der Stadt ein Wehr durch ein Flusskraftwerk zu ergänzen. Aber offenbar will die Stadt da nicht so wirklich mitziehen und erhöhte die Auflagen. Momentan scheint das Projekt auf Eis zu liegen, aber trotz einer Investitionssumme von über einer Million, rechnet sich das wohl recht schnell. Mal schauen was daraus noch wird. Ich schätze dass das viel zu positiv gerechnet ist.
Tatsächlich gibt es sogar schon ein kleines Kraftwerk hier im Stadtgebiet.
Bei uns am Fluss Tauber gibt es viele kleinere Wasserkraftwerke, Diese müssen wohl den Betrieb einstellen. Ich will mich nicht festlegen, ob die Anordnung von der EU oder D (Die Tauber fließt in BW) kommt.
Auch hier im Ort (Bayern) hat ein Baumarkt eine kleines Wasserkraftwerk, welches er täglich reinigt und nur noch am fluchen bzgl. Bürokratie usw. ist.
Er hat die Befürchtung, dass auch er das Kraftwerk nicht mehr lange betreiben darf.

Irgendwas läuft da schief im Hintergrund.
 
ich hab mir jetzt nicht alles durch gelesen…
Fakt ist… wenn die Sonne scheint und alles optimal läuft… ist alles Gut !

Leider kann mit der Unbekannten nicht seriös rechnen und planen 🤷🏻‍♂️

Was bei allen Berechnungen fehlt… sind die Zinsen wenn ich zb. die 20k anlegen würde… dann verschiebt sich die Zeit der Amortisationszeit gewaltig 😉
 
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Was bei allen Berechnungen fehlt… sind die Zinsen wenn ich zb. die 20k anlegen würde… dann verschiebt sich die Zeit der Amortisationszeit gewaltig 😉

Damit treibt man die Solaranbieter an den Rand der Verzweiflung, wenn man deren Wirtschaftlichkeitsberechnung in deren Beisein liest und spontan äußert, dass diese falsch ist.

Was auch i.d.R. fehlt, sind die Kosten für den Austausch des Wechselrichters innerhalb des Zeitraumes, über den die Wirtschaftlichkeitsberechnung geht.

Dann rechnet sich die PV-Anlage erst einmal gar nicht in den 20 Jahren.

Der Gamechanger ist dann das Laden eines eAutos und die Wassererwärmung mit Überschussstrom.

Gruß aus Scharendijk
Uli
 
ich hab mir jetzt nicht alles durch gelesen…
Fakt ist… wenn die Sonne scheint und alles optimal läuft… ist alles Gut !

Leider kann mit der Unbekannten nicht seriös rechnen und planen 🤷🏻‍♂️

Was bei allen Berechnungen fehlt… sind die Zinsen wenn ich zb. die 20k anlegen würde… dann verschiebt sich die Zeit der Amortisationszeit gewaltig 😉
Ertragsprognosen die auf langfristigen Einstrahlungsdatenbanken basieren wie PVGIS oder PVSol sind ziemlich zuverlässig (vorausgesetzt man gibt hier auch die richtigen Werte ein), bei mir passt das bpsw. ziemlich genau. Und die jährliche Schwankung ist genauso nicht der große Unwissenheitsfaktor. Die Abweichung von 24' zu 25' beträgt bei mir bspw. ganze 5%. Finanzielle Planungssicherheit gibt das Erneuerbare Energie Gesetz - zumindest bis jetzt... im Gegensatz zum Finanzmarkt, Aktienmarkt etc ist deine Vergütung gesetzlich auf zwanzig Jahre festgeschrieben. Im Vergleich zum Finanz- oder Börsenmarkt sind das geradezu traumhafte Planungsgrundlagen mit um die 8% Rendite (<-sagt google habs nicht nachgerechnet, meine persönliche Rechnung passt längst nicht mehr weil sich seit Installation der Erstanlage ohne Speicher einfach zu viel verändert hat). Will niemals sagen das man mit KnowHow am Finanzmarkt/Aktienmarkt/Imobilienmarkt wo auch immer, mehr Rendite erzielen kann bzw. konnte, aber sicherere?

Pro kWp erzielt man einen Gesamterlös von aktuell knapp unter 1.500€, so viel sollte die bloße Errichtung und Inbetriebnahme einer PV-Anlage pro kWp aktuell sicher nicht kosten dürfen. (agenommen 950kWh/kWp * aktueller Vergüung von 7,86ct/kWh * 20 Jahre). Im Grunde kann man erstmal festhalten das man für eine typische Solaranlage seriös gerechnet schon mal ein Häckchen setzten kann.

Wo der Spaß anfängt ist der Eigenverbrauch, in diesen Teil der Amortisationsrechnung gehören auch die Speicherkosten, HomeManager und so ein Kram, sehr individuelle Rechnung die sich aber i.d.R. auch ausgeht, nicht umsonst legt man Anlagen heute auch so aus. Aber gerade hier sind eben die meisten Unbekannten und deswegen wird hier auch am meisten von den Anbietern "getrickst" manche Kunden haben aber auch gar keine Ahnung/Interesse/Verständniss welche Parameter sie annehmen müssen damit dieser Teil der Rechnung auch seriös wird...

Die Frage ist was nach dem EEG kommt, dann ist der zweite Absatz hinfällig und gut möglich wieder kleinere "nur auf den Verbrauch ausgelegte" Anlagen errichtet werden.


So oder so schafft eine PV-Anlage immer Optionen für die Zukunft auch wenn man stand "gestern" damit nicht so viel spart, kommen morgen vielleicht weitere "Gamechanger" ins Spiel...
Der Gamechanger ist dann das Laden eines eAutos und die Wassererwärmung mit Überschussstrom.
Ersteres definitiv.
Zweiteres: Genauso ehrliche Rechnung, die finanzielle Einsparung der Warmwassererwärmung hält sich zumindest bei "Stromdirektverheizung" durch einen Heizstab je nach vorhandener Zentralheizung dann doch eher in Grenzen. Wenn die kWh Wärme aus Gas oder Öl aktuell ca. 12ct mit Verlusten kostet, spart man im Endeffekt nur 4,14 ct/kWh. Die Strommenge die man umsetzten also direkt verheizen könnte richtet sich v.A. nach der PV-Anlagengröße und den bereits vorhandenen Stromverbrauchern, du da lassen sich typischerweise so max. 20-50€/Jahr sparen...der einfache 08/15 Heizstab mit nem Shelly gesteuert ist da irgenwo noch abbildbar, die Luxusvariante mit Regelung im vierstelligen Bereich...naaaja. Dann lohnt die (sicher teurere) Investition in eine Brauchwasserwärmepumpe durch deren ganzjähriges Sparpotenzial eher. Hier mal ein kurzweiliges Video zum Thema
Interessanter wird die finanzielle Betrachtung höchstens noch unter Nutzung dynamischer Stromtarife, intelligente Regelung vorausgesetzt...aber unter dem Aspekt werden sämtiche Rechnungen komplizierter.
 
@Ucla , wenn man durch das Heizen des Speichers mit Überschussstrom aber möglicherweise nachts/morgens keinen Netzstrom braucht, kann die Differenz größer werden als nur 4,14 Cent. Mit einer kWh kann man einen 300l Speicher um etwa 3° aufheizen.
Wobei das nicht so häufig vorkommen wird und schwierig ist von der Berechnung.

Persönlich freut es mich ja immer wenn ich sehe das wir einen Tag ohne Netzstrom auskamen in der Heizsaison. Gestern waren es z.B. nur 1,12kWh, heute bislang nur 0,14kWh (trotz 2x Wäsche Waschen + Trockner, einen Bautrockner der der ganzen Tag lief und einer Ladung Spülmaschine), dank guten Sonnenschein.
 
@Ucla , wenn man durch das Heizen des Speichers mit Überschussstrom aber möglicherweise nachts/morgens keinen Netzstrom braucht, kann die Differenz größer werden als nur 4,14 Cent. Mit einer kWh kann man einen 300l Speicher um etwa 3° aufheizen.
Wobei das nicht so häufig vorkommen wird und schwierig ist von der Berechnung.
(...)
Meinst du jetzt im direkten Vergleich zu ner (Brwuchwasser-)Wärmepumpe?
Meine Wärmepumpe lädt den Warmwasserspeicher nur einmal am Tag auf 48°C und das ganz pauschal ab 13 Uhr. Schon so ist übers Jahr eine hohe Eigenstromnutzung gesichert. Dem zusätzlich zu Gute kommt, dass die Leistungsaufnahme ja auch sehr deutlich niedriger ist, als die eines Heizstabs. Schont außerdem auch den Verdichter wenn du nicht wegen 3 Grad Temperaturabfall im Speicher das Ding gleich wieder rödeln lässt.

OK - Theoretisch wenn ich abends ne Badewanne füllen würde und dann hinterer noch 2x geduscht wird, man dann ne heiße Nacht hatte und morgens gleich wieder duschen muss, ist morgens das Wasser sicher nur noch lauwarm, bisher hat das noch niemand gestört 😁
Ist aber jetzt nicht gerade ungewöhnlich das so oder so ähnlich zu machen wie ich (also nur einmal am Tag Aufheizen).

Unabhängig davon - wenn meine Wärmepumpe mit reinem Netzstrom läuft, kostet mich die Warmwasserbereitung weniger, als wenn ich Überschuss im Heizstab schicke statt hier die Einspeisevergütung mitzunehmen. Heizstab hab und nutze ich aber regelmäßig zum Hygienisieren des Wasserspeichers auf 65°C.
 
💡Aaaah!
OK sowas hab ich eh nicht. Aber da würde mein vorheriger letzter Satz erstrecht zutreffen, weil (m)eine Wärmepumpe im Heizbetrieb effizenter ist als im Warmwasserbetrieb. Im November hatte ich bspw. alles in Allem ne mittlere Arbeitszahl von 3,93. Heißt im reinen Netzbetrieb wären das 7,63ct für die kWh Wärme. Fürs Einspeisen bekomme ich mehr.
 
Die Idee ist überschüssige Idee selbst zu nutzen statt sie einzuspeisen. Viele Wärmepumpen schaffen nicht mehr als 50°C, insofern macht eine höhere Zieltemperatur im Regelbetrieb keinen Sinn. Meine Überlegung ist dann eben simpel und stumpf hier mit dem Heizstab dann zusätzlich zu heizen.
Gesamt betrachtet ist es natürlich tendenziell Energieverschwendung, so wie manche einfach tagsüber mit Überschussstrom die Klimaanlage kühlen lassen um sie abends weniger lang laufen lassen zu müssen. Anderseits verhält man sich damt ja auch potenziell netzdienlich, wenn man so etwas vor allem mit dem Peak der PV-Produktion um die Mittagszeit zuzsammenlegt.
 
Ja klar gerade den letzten Punkt hast du - falls der Strom eh gerade das Netz überfüllt ist auch das Potenzial weniger da, das jemand anderes damit etwas besseres anfangen kann, als wenn ich Ihn stumpf 1:1 verheize. Im Winter gibts zwar durchaus auch diese Situation aber da das weniger vom Solarstrom getrieben sondern tritt bei verhältnissmäßig viel Wind und wenig Verbrauch auf, also meistens eher nachts.
Als ich meine Wärmepumpe eingebaut habe hab ich 3 Wochen lang nur mit dem Heizstab und Solarüberschuss mein Warmwasser bereitet, das war im September und da hab ich noch mehr als genug davon. Im Dunkelwinter hätte auch ich jetzt gar nicht wirklich den Überschuss, um da Bäume auszureißen selbst wenn es sich lohnt.

Wie gesagt wenn das persönliche Ziel ist möglichst hohen Eigenverbrauch zu haben versteh ich das schon. Also mal so unter fränkischen Namensvettern, alles gut :) :-)
...nur es ging ja in der vorgelagerten Diskussion ja um Kostenoptimierung. Und da behaupte ich nach wie vor unter gegenwärtigen Bedingungen (Energiepreise, Einspeisevergütung, Anschaffungs- Installationspreis), dass der profitabele Nutzen von Überschuss im Heizstabs oftmals viel zu postiv gesehen wird. Populär wurde die Lösung ja in der kurzen Zeitspanne als es zusätzlich Geld für den Eigenverbrauch gab. Für jemand der seine Anlage zum dortigen Zeitpunkt errichtet hat mag das auch finaziell Sinn machen. Mein einfacher 2,5 kW Heizstab im WW-Speicher hat 120€ gekostet schaltbar über einen 10€ Shelly dahinter. Und wie gesagt ich nutze das Ding auch regelmäßig zur Hygenisierung, obwohl meine WP >60° schaffen würde, außerdem bringt es ja auch ne gewisse Redundanz. Ich kenn aber auch die saftigen Preise und Einsparungsversprechen die für PV vernetzte Heizstäbe die da draußen existieren, und werde im Freundeskreis auch öfter mal dazu gefragt. Ohne konkret abzuraten, nach zwei Dreisätzen auf dem Handytaschenrechner ist die Euphorie immer sehr sehr schnell verflogen. Da ist wenn es darum geht den alten Kessel möglichst lang zu erhalten und im Sommer zu schonen die Brauchwasserwärme auch die bessere Option.
Mal ganz einfach simpel und stumpf, wenn es nur darum geht den Überschuss, wenn er im Winter mal da ist, irgendwie direkt zu nutzen, kann man auch 3 Heizlüfter aus dem Baumarkt für 50€ kaufen und dann sogar Stufenweise Überschuss 1:1 verheizen und im Wohnraum gezielt nutzen.
 
So - gerade Jahresabrechnung gemacht....😎
Meine 10kwp Anlage mit kleinem 7kw Speicher hat im letzen Jahr 10337,5kwh erzeugt.
Davon habe ich 5258,5kwh selber verbraucht im Wert von 1619,60 Euro
und habe 5064,5kwh eingespeist - dafür bekomme ich voraussichtlich 415,29 Euro als Einspeisevergütung gutgeschrieben. 😎
Auch wenn immer alle über die Einspeisevergütung lachen - ich finde das durchaus einen wichtigen Teil in meiner Rentabilitätsrechnung.
In Summe also ca.2030,- Euro im letzten Jahr erwirtschaftet - Liege damit leicht über der Ertragsberechnung des Solateurs und obwohl wir damals zur Hochpreisphase gekauft haben - sollte die Anlage nach ca.11 Jahren Betrieb abbezahlt sein - damit wäre ich sehr zufrieden...😎
 
Zuletzt bearbeitet:
Der 01.01. eines jeden Jahres ist auch bei uns der Zählerablesetag ... und wenn ich schon Zahlen habe, werte ich sie natürlich auch aus, soweit wie möglich oder sinnvoll.

Beim Kauf der PV-Anlage war ich skeptisch, ob die Produktionsprognosen des Solar-Anbieters durch die Anlage auch erreicht werden und ob meine eigenen Berechnungsmethoden zur Findung des Anlagenlayouts (Festlegung von PV-Modulstückzahl und Speichergröße) auch gepasst haben.

Schon während des laufenden Jahres zeichnete sich ab, dass die Soll-Ist-Werte nahe beieinander liegen.

Die monatliche Auswertung:

PV-Monatsproduktion_Soll_Ist_2025.jpg


Die Summenbetrachtung der Monatswerte:

Produktions-Summen_PV_2025.jpg

Die Diagramme sprechen für sich ! - Meine OST-WEST-Anlage mit 13,05 kWp und 8,8 kWh Speicher liegt in Summe mit den erreichten Ist-Werten stets über den Soll-Werten der Prognose des Solarteurs.

Die insgesamt in 2025 produzierten 12.765 kWh verteilten sich wie folgt:

Direktverbrauch: 2.666 kWh
Beladung Speicher: 1.611 kWh
Entladung Speicher: 1.407 kWh

(Speicherverlust: 204 kWh => 12,7 %)

Einspeisung: 8.488 kWh

Mit e-Auto-Laden hatten wir einen Jahresverbrauch von: 4.941 kWh
Fremdbezug davon: 868 kWh

Autarkiegrad lt. Auswertung FENECON: 82,4%
Eigenverbrauch lt. Auswertung FENECON: 33,5%

Zusatzinformation zum Stromverbrauch:
Wir waren in 2025 insgesamt 155 Tage nicht daheim - Haustechnik, Heizung und Tiefkühlschrank liefen in dieser Zeit weiter, der Kühlschrank wurde bei Abwesenheitszeiten über 2 Wochen abgeschaltet. Im Hochsommer lief testweise noch eine mobile Klimaanlage im Schlafzimmer mit Überschussstrom.


Fazit:

Was die Investition in die PV-Anlage anbelangt, waren unsere Annahmen für die Wirtschaftlichkeitsberechnung zutreffend.


Zielsetzung für die Zukunft:

Den Eigenstromverbrauch weiter erhöhen durch:
a) eine Split-Klima-Anlage, die Küche, Wohnzimmer, Schlafzimmer und ein weitere Zimmer versorgt.
b) Alternativ oder zusätzlich komplette Erneuerung der Heizungsanlage
Wir müssen uns hier noch intensiver mit befassen und werden auch einen Energieberater beauftragen.
Bisher war uns das politische Umfeld nicht planungssicher genug - eigentlich hat sich daran mit der aktuellen Regierung nichts geändert !
 
Hier mal losgelöst vom Rest (Südanlage, Speicher, Verbrauch, Autarkie...) etwas eher exotisches.

Die Auswertung meiner Nordanlage:

Wie immer hab ich damals auch die Ertragsprgose selber mit PVGis erstellt. Was ich jedem ans Herz legen kann.
(Hier dafür eine einfach Anleitung um den Azimut Winkel dafür zu bestimmen, systemverluste sollte man auf 10% herabsetzten)

1767288913490.png
Ich lag 2025 893 kWh über der Prognose.

Erkenntniss: Obwohl mein Wechselrichter fast die Hälfte meiner Generatorkapazität hat und so grad im Sommer durchaus mehrere Stunden auf Vollast lief, passt der zur Nordanlage immernoch gut. Auch wenn eine Nordanlage bei niedrigem Sonnenstand und direkter Einstrahlung schlechter performt als eine Süd-, Ost-, West- Anlage hilft der Ertrag zusätzlich der Autarkie. Und wie ich schon öfter erwähnt habe, besonders bei trüben Tagen hab ich auf Nord und Süd fast gleiche spezifische Leistung (diffuses Licht). Bin sehr zufrieden mit dem Ergebnis, auch monetär.


Kleine Speicherbetrachtung:

Entnommene Energiemenge 2025: 2.484 kWh.
So hat mir der Speicher im Vergleich zur Einspeisung nach Verlusten verganges Jahr ganze ~550€ erwirtschaftet, stand heute werde ich es nicht schaffen Ihn innerhalb seiner Garantiezeit (10 Jahre) zu amortisieren. Bei mir zumindest die unwirtschaftlichste Kompontente im System. Aber wie gesagt Speicher machen ja auch Spaß, und sprichwörtlich würde ich von der Investition her für den selben Spaß heute tatsächlich fast 25% weniger bezahlen! Und wer weiß, vielleicht nutze ich Ihn mal in Kombination mit einem dynamischen Stromtarif, dann ist wieder mehr Musik drin.
Aber tatsächlich wird sich die Amortisation meiner Anlagen hinsichtlich Eigenverbrauch und damit gerade die vom Speicher für mich nächstes Jahr sogar etwas verschlechtern. Da ich zukünftig statt aktuell immernoch 35ct pro kWh für 2026 nur noch 27ct für die kWh zahlen werde (Gerechnet hatte ich die Anlagen seber bei Entscheidung aber eh mit 30ct/kWh).

Aber hätte ich noch Platz bzw. gäb es keine gesetztlichen Grenzen/Hürden würde ich gedanklich wohl schon wieder auf dem Dach rum turnen, aber der Teil der Altersvorsorge ist dann mal abgeschlossen😅


Auch wenn immer alle über die Einspeisevergütung lachen - ich finde das durchaus einen wichtigen Teil in meiner Rentabilitätsrechnung.
Dem ist nichts hinzuzufügen! Solang es die noch gibt, bringt jedes Modul zusätzlich, am Ende auch mehr Geld.
Wie das ab 2027 mit den Differenzverträgen aussieht, das kann noch Keiner genau sagen. Marktmodelle sind sicher ein logischer, und vielleicht auch kein schlechter Schritt. Schade das damit Planbarkeit verloren geht. Und wohlmöglich genauso auch der Anreiz sein Dach vollzumachen. Durch dann vieleicht weniger oder kleineren Anlagen damit fast unweigerlich auch die Möglichkeiten und der Gedanke danach wie man seinen Überschuss sinnvoll nutzen kann - was ja eigentlich genau im Sinne des Gesetzgebers ist... 🤷‍♂️
 
Mein erstes volles PV Jahr ist nun auch durch.

Prognose im Angebot waren knapp unter 20MWh, geschafft hat die 20,68kWp Anlage (auf N, O, S und W mit ca 19° „Verdrehung“) und 13,8kWh Speicher dann 21,5MWh.

IMG_6171.jpeg

Am besten Tag war der Ertrag 149,7 kWh (29.6.25) 🤩, am schlechtesten nur 2,51 kWh (13.12.25) 🤯, zur Sonnenwende am 21.12.25 gab’s 16,52kWh dank weniger Bewölkung.

Im vergangenen Juli gab es zwei Klimasplit Außen- und vier Innengeräte, diese werden dieses Jahr deutlich früher zum Einsatz kommen und vermutlich den Verbrauch minimal weiter steigern.

Ein eAuto ist bereits vorhanden, in naher Zukunft bleibt das wohl auch erstmal so, außer es gibt doch eine Veränderung und dann wird ggf. ein zweites (noch unklar) hinzukommen.

Leider ist mein Nachbar zurück zum Verbrenner (aus anderen Gründen), sonst wäre der Eigenverbrauch leichter zu erhöhen gewesen 😉

Kurz vor Weihnachten wurde die Pumpe der Fußbodenheizung akustisch auffällig, die neue zieht schon deutlich weniger Strom und ist im Tagesverbrauch sichtbar.

Durch kleine Optimierungen sollte ich den Bezug 2026 unter 2500 kWh drücken können, ggf. sogar noch mehr.

Bisher bin ich rundum zufrieden mit der Anschaffung, das Dach ist leider schon voll, mir geistert eher im Kopf herum den zweiten Wechselrichter doch noch in eine SMA SE Variante zu tauschen mit einem zweiten Speicher aufgrund von Spitzenlasten der 20kW Durchlauferhitzer, was Bezüge durchaus reduzieren würde.
 
Zuletzt bearbeitet:
Bisher bin ich rundum zufrieden mit der Anschaffung, das Dach ist leider schon voll, mir geistert eher im Kopf herum den zweiten Wechselrichter doch noch in eine SMA SE Variante zu tauschen mit einem zweiten Speicher aufgrund von Spitzenlasten der 20kW Durchlauferhitzer, was Bezüge durchaus reduzieren würde.
Da musst du schon sehr genau rechnen....😉
Am wie viel Tagen im Sommer bist du mit deinem Vorhandenen Speicher nicht über die Runden gekommen? (Autark)
An wie viel Tagen in der schlechten Jahreshälfte ( Herbst, Winter) hat du den Speicher voll bekommen und hättest dann noch zusätzlich einen weiteren Speicher befüllen können - und wie viel?
Ich habe da Mal ein Jahr genau hingeschaut und "Buch" geführt weil ich ja selber nur einen kleinen Speicher habe und über eine Vergrößerung des Speichers nachgedacht habe.
Das Ergebnis war ernüchternd
Im Sommer bin ich sowieso weitestgehend autark an den Tagen wo ich den Speicher voll bekomme. Im Winter - ist es eh schon eher die Ausnahme das ich den Speicher überhaupt voll bekomme.... Und die Tage wo dann noch zusätzlich Überschuss da ist den ich in zusätzlichen Speicher zwischenspeichern könnte..... Das kann man sich an den eigenen 10 Fingern abzählen...😉
Abzüglich der dann entgangenen Einspeisevergütung - rechnet sich rein wirtschaftlich eine zusätzliche Speichererweiterung niemals....

Deine beschriebene Durchlauferhitzer mit 20kw - die laufen doch nur kurzfristig (Ausnahme Badewanne) - da sehe ich nicht wirklich viel Potential.

Du hast doch schon eine schöne große Anlage und einen überdurchschnittlich großen Speicher....
Außerdem hast du ein E-Auto in das du zusätzlichen Überschuss "parken" kannst - das hilft doch auch schon zusätzlich.
Freu dich über den Ertrag, die Ersparnis und vor allem auch über die Einspeisevergütung die m.M. viel zu oft belächelt und vernachlässigt wird.
Bei meiner kleinen Anlage sind das immerhin über 400 Euro Netto Ertrag im Jahr - ohne zusätzlichen Aufwand - das sind in 10 Jahren bei mir ungefähr ein 6tel der Investkosten - heißt - die Anlage läuft 2 Jahre früher voll auf Gewinn. 👍
 
Außerdem hast du ein E-Auto in das du zusätzlichen Überschuss "parken" kannst - das hilft doch auch schon zusätzlich.
Also wir als Berufstätige können den Elektrokarten kaum vom Überschuß laden.

Wenn wir Feierabend haben nutzen wir die verbliebene Sonne grad mal zum Kochen und evt.die Klima zum Kühlen oder Heizen.

Als Rentner oder bei Homeoffice mag es funktionieren.

Nur als Rentner kann ich mir keinen E Karren für >60k mit ordentlicher Reichweite nicht leisten.
 
Also wir als Berufstätige können den Elektrokarten kaum vom Überschuß laden.

Wenn wir Feierabend haben nutzen wir die verbliebene Sonne grad mal zum Kochen und evt.die Klima zum Kühlen oder Heizen.

Als Rentner oder bei Homeoffice mag es funktionieren.

Nur als Rentner kann ich mir keinen E Karren für >60k mit ordentlicher Reichweite nicht leisten.
Absolute Zustimmung in allen Punkten! 👍
Ich kenne die Lebensumstände von @ZettiMarkus nicht..... Aber er schreibt ja das evtl ein 2. E Auto dazukommen könnte....
Dann wird man schon etwas flexibler je nachdem wie die Partner arbeiten - bei uns zb arbeitet meine Frau halbtags - abwechselnd Vormittag/Nachmittag...
Damit ergeben sich dann schon Möglichkeiten wenn das Auto das Lagen muss an diesem Tagen von der Frau genutzt und geladen werden kann.
Zumindest bei uns ist das deshalb auf jeden Fall ein Thema - bevor ich in einen größeren Speicher der PV Anlage investiere, werde ich beim nächsten Autokauf für die Frau ein einigermaßen günstiges E Auto anschaffen und damit versuchen noch mehr Überschuss der PV Anlage sinnvoll zu nutzen.

Ist allerdings hat nicht so einfach da die Randbedingungen ziemlich speziell sind - ein Muss ist eine AHK für den Fahrradträger und den kleinen Baumarkt Anhänger und Frau will unbedingt ein Panoramadach da sie heute auch schon ihr Faltschiebedach im DS3 Cabrio liebt und eigentlich hat nicht hergeben will...😉
Für den großen Daily kommt wegen überwiegend Wohnwagenbetrieb leider noch kein E Auto in Frage....

Ich setze deshalb große Hoffnung in den neuen Skoda Epiq der dieses Jahr auf den Markt kommen soll - Preis, Optik und Ausstattung hören sich vielversprechend an - Alternative wäre dann noch der Renault R4 oder der Ford Puma... Schauen wir Mal.... Aber das ist ja Thema eines anderen Threat....😉
 
Also wir als Berufstätige können den Elektrokarten kaum vom Überschuß laden.

Wenn wir Feierabend haben nutzen wir die verbliebene Sonne grad mal zum Kochen und evt.die Klima zum Kühlen oder Heizen.

Als Rentner oder bei Homeoffice mag es funktionieren.

Ich hab noch ein paar Jahre vor mir. Bin also berufstätig, kann aber auch mal mobil Arbeiten, meist 1-2x die Woche. Wenn das Auto vor der Tür steht und Platz im Akku ist lass ich das Auto angesteckt nur wenn entsprechender Überschuss vom Dach kommt, springt die Wallbox automatisch an und packt den Überschuss geregelt ins Auto. Im Sommer mach ich das nicht, da ist immer genug Strom da. Aber klar, wäre ich Rentner hätte ich im März und November sicher fast gar nix und im Winter weniger aus dem Netz geladen. Oder gerade scheint bspw. die Sonne nur wegen Schnee auf meinen relativ flachen Dächern hab ich heute max. 315W anliegen gehabt 😅 .

Passt zwar auch in den E-Mobilitätsthread...aber an der Stelle mal hier die Auswertung der Wallbox für sämtliche Ladungen in 2025 (Rot Netzbezug, Grün PV Ladung):

Auto ladungen 2025.jpg
Gesamt geladen: 3.259,54 kWh
Netzanteil: 558,07 kWh (17%)
Da ich im Winter mehr unterwegs war ist meine Bilanz (Autarkie) zum Vorjahr etwas schlechter, da hatte ich nur 13% aus dem Netz gebraucht. An öffentlichen Ladestationen musste ich unterwegs übern Daumen ca. 400kWh laden.

Nur als Rentner kann ich mir keinen E Karren für >60k mit ordentlicher Reichweite nicht leisten.
Mein Nachbar ist Frührentner und fährt schon viel länger elektrisch als ich. Hat nen E-Smart vor Jahren gebraucht gekauft. Ich meine er hat mal erzählt das er dafür 16t€ ausgegeben hatte. Er läd nur über Schokoseckdose ohne Wallbox und PV, bzw. seit kurzem hat er immerhin ein 800W Balkonkraftwerk. Damit macht er "90% seiner Fahrten", für alles andere hat er ne alte A-Klasse vom Modell "Elchtest durchgefallen".
Ein Kumpel mit dem ich an Silvester geredet habe, macht sich nicht viel aus Autos. Fährt seit Jahren nen alten A6 Baujahr 2001, das Auto ist mittlerweile ne Baustelle und rostig. Er hat ne 13kWp Anlage und schaut gerade nach brauchbaren günstigen E-Autos, dabei ist ihm der MG4 aufgefallen, gibts unter 50tkm für deutlich unter 20k. Bspw. so einen wie den (Mobile Link).
 
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