Rechte Welle auf Facebook auf dem Vormarsch?

Dank Deiner Verbreitung hier bei zroadster wirst Du bin 100 Lesenden sicher ein oder zwei finden, die das auch toll finden und genau damit ahast Du die Absicht des Verfassers erwischt.

Viele aus diesem Forum haben Deinen Link angeklickt um zu sehen was sich dahinter verbirgt.

Ich übrigens nicht. Ich gehe damit anders um.



Ich gehe damit so um, dass ich jegliche Verbreiter solcher Links als "doof" ansehe, denn Rechtsradikalismus kann sich nicht Verbreiten, wenn es nicht eine Herrschar von "Doofen" gibt, die darüber sprechen, es verurteilen und dagegen ankämpfen.

Einfach die Rechtsradikalen machen lassen - es würde niemanden jucken, wenn da jemand einen rechtsradikalten Text ins Internet stellt, der nicht weiterverbreitet wird.


Ich halte es für extrem dämlich über etwas zu diskutieren wo das Ende der Diskussion schon bekannt ist und der Effekt lediglich die Verbreitung rechtsradikalen Gedankenguts ist.

Du bist leider drauf reingefallen und verbreitest den Scheiß fleißig mit: Doof, doof, doof .... sorry, aber Du hast nach meiner Meinung gefragt.
Wow...
Normalerweise schätze ich durchwegs deine Beiträge. Aber momentan sieht es so aus, als wäre deine Stärke eher bei Auto-Themen angesiedelt..
Zum Inhalt deines posts möchte ich weiter dazu gar nichts schreiben.
Den Kopf in den Sand stecken, schweigen und hoffen, dass alles von alleine besser wird - kann man natürlich, muss man aber nicht. ;)

LG
Didi
 
Ja Jokin, alle, die sich mit der Thematik beschäftigen sind doof. Alle die kritisch an das Thema herangehen sind doof. Eigentlich und überhaupt sind alle doof :rolleyes4.
Selten so einen Schwachsinn gelesen.
 
"Ich gehe damit so um, dass ich jegliche Verbreiter solcher Links als "doof" ansehe, denn Rechtsradikalismus kann sich nicht Verbreiten, wenn es nicht eine Herrschar von "Doofen" gibt, die darüber sprechen, es verurteilen und dagegen ankämpfen.

Einfach die Rechtsradikalen machen lassen - es würde niemanden jucken, wenn da jemand einen rechtsradikalten Text ins Internet stellt, der nicht weiterverbreitet wird."

Ungefähr das hat man - wenn ich das richtig sehe - 1932 auch so gehandhabt, mit bekanntem Ergebnis. Die AfD hat, das scheint auch "common sense" zu sein, unter anderem deshalb so starken Zulauf, weil jeder die Auseinandersetzung mit ihnen verweigert. Grundsätzlich zeigt es aber eine arg bescheuerte Einstellung, wenn man alles, was man für falsch hält, solange ignoriert, bis das Problem vielleicht von alleine verschwindet. Das funktioniert nicht bei deiner Benzinuhr, der Tank wird vom Ignorieren nicht wieder voll, und mit gesellschaftlichen Phänomenen in der Regel auch nicht. In der Erziehung läuft das von dir beschriebene Vorgehen unter dem Begriff "Löschen", auch da ist es nicht immer praktikabel, wenngleich, wenn möglich, sehr effektiv. Aber auch da ist es eben nur dann anwendbar, wenn das zu löschende Verhalten nicht andere so in Mitleidenschaft zieht, dass sofort darauf reagiert werden muss.
Unabhängig davon zeigt deine Wortwahl eine Arroganz dem Threadersteller gegenüber, die ich fast unerträglich finde.
 
... Ich gehe damit so um, dass ich jegliche Verbreiter solcher Links als "doof" ansehe, denn Rechtsradikalismus kann sich nicht Verbreiten, wenn es nicht eine Herrschar von "Doofen" gibt, die darüber sprechen, es verurteilen und dagegen ankämpfen.

Einfach die Rechtsradikalen machen lassen - es würde niemanden jucken, wenn da jemand einen rechtsradikalten Text ins Internet stellt, der nicht weiterverbreitet wird. ...

Es müsste doch offensichtlich sein, Frank, dass deine Herangehensweise nicht funktionieren kann. Du kannst solche Entwicklungen ignorieren, und einige andere mögen es ähnlich machen. Aber, und das ist der springende Punkt, es wird immer zahllose andere Menschen geben, die derartiges Gedankengut nicht ignorieren, sondern dafür empfänglich sind.

Diese Menschen nicht aufzuklären, und nicht gegen solche Entwicklungen anzugehen, sind geradezu unglaublich große Fehler.
 
Man muss allerdings vorsichtig sein, das eine nicht mit dem anderen zu verwechseln. ;) Die Rolle von Deutschland als ein auf den Export und insofern auf den "Rest der Welt" dringend angewiesener Staat ist etwas anderes, als der Umgang mit Integration und den damit zusammenhängenden Themen innerhalb des Landes. Natürlich haben die Themen Berührungspunkt, jedenfalls wenn man das gerne so möchte. Erfolgreicher Export verpflichtet aber sicherlich nicht zur Duldung von, beispielsweise, "Integrationsunwilligen" (ein unschönes Wort - keine Frage).
selbstverständlich sollte jeder, der vor hat sich in D niederzulassen deutsch lernen, die lokalen gepflogenheiten respektieren und sich an die gesetze halten. das ist eine minimalanforderung und gilt auch für menschen ohne migrationshintergrund.;)

erfolgreicher export könnte statt der verpflichtung zur duldung aber auch in einer verpflichtung zur dankbarkeit gegenüber der gastarbeitergeneration der 50er, 60er und 70er jahre münden, welche mitgeholfen haben, dass es uns allen heute so gut geht. aus eigener erfahrung weiß ich allerdings, dass diese generation noch immer rumgeschubst wird und ihre kinder noch immer teilweise mäßige chancen auf dem deutschen arbeitsmarkt haben.
 
Ist die Wahrheit soooooo amüsant????? :s:X:w:d:d:d:d


Also ich finde schon :D

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Apropos eindimensional.

Da das Stichwort afd wiederholt gefallen....es ist nicht so einfach, wie hier manch denken. Man muss dann einen Blick auf die Geschichte und auch auf die Parteienlandschaft hierzulande werfen. Viele Menschen hierzulande haben erkannt, dass die Politik in Berlin ein größeres Problem darstellt. Die Volksparteien CDU und SPD haben sich nach der letzten Wahl zusammengetan, übrig geblieben ist eine Opposition unter 20%, worunter natürlich die parlamentarische Kontrollfunktion erheblich leidet. Sie können ja auch nichts machen, was passiert sind Schau-Untersuchungsausschüsse der regierenden Parteien. Hohn und Spott, wenn es nicht so traurig und ernst wäre.

Das Resultat der großen Koalition bemerken wir alle, es passiert wirklich nichts, die Kinderbetreuung ist miserabel, die Bildungsparte allgemein, die Bundeswehr, die Polizei- alles liegt brach, abgesehen von den diversen Baustellen in unserem Lande, dabei meine ich nicht direkt den BER, sondern allein die Autobahnen sind eine Katastrophe. Von den anderen Wegen und Straßen ganz zu schweigen.

Was hier nach der Niedersachsenwahl zuerst vor allem anderen passierte war eine Neubesetzung der Gerichts- und Polizeipräsidenten, alle politische Ämter wurde neu besetzt. Ein Hauen und Stechen sondergleichen. Und davon haben auch viele Menschen die Nase voll, es ist ja keine Demokratie mehr, wenn es mal die Sozis machen, mal die Union und dann beide zusammen- das war und ist für viele Menschen derzeit einfach zuviel des Guten.

Deswegen gibt und wird es die FDP nicht mehr geben. Sie hatte kein eigenes Profil mehr und hat den Ausgang der Wahl nicht mehr beeinflussen können.

Dann geht vielen Menschen Brüssel zu sehr auf die Nerven, die Glühbirnenverordnung, die Staubsauger, Trockner, Kaffeemaschinenverordnung....als ob sie wegen der Daseinsberechtigung irgendwelchen Blödsinn erlassen müssen, woran wir uns dann auch noch zu halten haben. Da wurden jahrzehntelang Politiker vom Schlage Oettinger nach Brüssel geschickt, was sich nun fürchterlich rächt.
TTIP ist derzeit auch ein großes Thema, was durchgesetzt werden wird, in Geheimverhandlungen entsteht...

Woher die Brüsseler Abgeordneten ihre Millionen aus Nebeneinkünften haben, wird nun allmählich angegangen....das Chaos ist kaum noch überschaubar.

Und weil das alles derzeit so ein Einheitsbrei ist, wählen viele Menschen die afd, um frisches Blut nach Berlin zu schicken. Man kann die Leute nicht lange für dumm verkaufen und wenn Merkel sich nun aufregt, man hätte wohl nicht so viel bei der Polizei einsparen dürfen- angesichts der gestiegenen Kriminalitätsraten, dann muss sie sich an die eigene Nase fassen. Zeit genug etwas zu verändern hatte sie.

Das meine 50 Cent zur AFD.

Zu Europa:

Ich bin und lebe "Europa" seit der Geburt, ich habe zwei Pässe und fühle mich wohl und lebe in einem Viertel, wo man sehr gut miteinander auskommt, alle Nationalitäten.

Wir halten hier zusammen und wappnen uns derzeit gegen die gestiegenen Einbruchszahlen. Türken, Russen, Rumänen, Engländer, Polen, Spanier und Franzosen, Italiener, Deutsche und meine Wenigkeit, wir versuchen derzeit auf das Viertel und die Menschen und insbesondere die Kinder aufzupassen.

Peinlich und völlig unangebracht finde ich die Reaktionen von Menschen, die hier durch das KleinAfrika Viertel unserer Stadt gehen und sich den Pullover oder den Schal als Mundschutz davor halten. Diese Dummheit, gepaart mit der vermehrten Kriminalitätsrate wird uns hier so manchen Ärger bringen. Dann noch eine Rezession und es wird hier ungemütlich werden. Das sind einige wenige, die das Fass zum Überlaufen bringen könnten und darüber muss man reden. Die nächste Bundestagswahl ist erst im Herbst 2017? Bis dahin sollte sich in Berlin irgendwie anfangen tätig zu werden....das muss die Groko leisten.
 
... mit
Apropos eindimensional.

Da das Stichwort afd wiederholt gefallen....es ist nicht so einfach, wie hier manch denken. Man muss dann einen Blick auf die Geschichte und auch auf die Parteienlandschaft hierzulande werfen. Viele Menschen hierzulande haben erkannt, dass die Politik in Berlin ein größeres Problem darstellt. Die Volksparteien CDU und SPD haben sich nach der letzten Wahl zusammengetan, übrig geblieben ist eine Opposition unter 20%, worunter natürlich die parlamentarische Kontrollfunktion erheblich leidet. Sie können ja auch nichts machen, was passiert sind Schau-Untersuchungsausschüsse der regierenden Parteien. Hohn und Spott, wenn es nicht so traurig und ernst wäre.

Das Resultat der großen Koalition bemerken wir alle, es passiert wirklich nichts, die Kinderbetreuung ist miserabel, die Bildungsparte allgemein, die Bundeswehr, die Polizei- alles liegt brach, abgesehen von den diversen Baustellen in unserem Lande, dabei meine ich nicht direkt den BER, sondern allein die Autobahnen sind eine Katastrophe. Von den anderen Wegen und Straßen ganz zu schweigen.

Was hier nach der Niedersachsenwahl zuerst vor allem anderen passierte war eine Neubesetzung der Gerichts- und Polizeipräsidenten, alle politische Ämter wurde neu besetzt. Ein Hauen und Stechen sondergleichen. Und davon haben auch viele Menschen die Nase voll, es ist ja keine Demokratie mehr, wenn es mal die Sozis machen, mal die Union und dann beide zusammen- das war und ist für viele Menschen derzeit einfach zuviel des Guten.

Deswegen gibt und wird es die FDP nicht mehr geben. Sie hatte kein eigenes Profil mehr und hat den Ausgang der Wahl nicht mehr beeinflussen können.

Dann geht vielen Menschen Brüssel zu sehr auf die Nerven, die Glühbirnenverordnung, die Staubsauger, Trockner, Kaffeemaschinenverordnung....als ob sie wegen der Daseinsberechtigung irgendwelchen Blödsinn erlassen müssen, woran wir uns dann auch noch zu halten haben. Da wurden jahrzehntelang Politiker vom Schlage Oettinger nach Brüssel geschickt, was sich nun fürchterlich rächt.
TTIP ist derzeit auch ein großes Thema, was durchgesetzt werden wird, in Geheimverhandlungen entsteht...

Woher die Brüsseler Abgeordneten ihre Millionen aus Nebeneinkünften haben, wird nun allmählich angegangen....das Chaos ist kaum noch überschaubar.

Und weil das alles derzeit so ein Einheitsbrei ist, wählen viele Menschen die afd, um frisches Blut nach Berlin zu schicken. Man kann die Leute nicht lange für dumm verkaufen und wenn Merkel sich nun aufregt, man hätte wohl nicht so viel bei der Polizei einsparen dürfen- angesichts der gestiegenen Kriminalitätsraten, dann muss sie sich an die eigene Nase fassen. Zeit genug etwas zu verändern hatte sie.

Das meine 50 Cent zur AFD.

Zu Europa:

Ich bin und lebe "Europa" seit der Geburt, ich habe zwei Pässe und fühle mich wohl und lebe in einem Viertel, wo man sehr gut miteinander auskommt, alle Nationalitäten.

Wir halten hier zusammen und wappnen uns derzeit gegen die gestiegenen Einbruchszahlen. Türken, Russen, Rumänen, Engländer, Polen, Spanier und Franzosen, Italiener, Deutsche und meine Wenigkeit, wir versuchen derzeit auf das Viertel und die Menschen und insbesondere die Kinder aufzupassen.

Peinlich und völlig unangebracht finde ich die Reaktionen von Menschen, die hier durch das KleinAfrika Viertel unserer Stadt gehen und sich den Pullover oder den Schal als Mundschutz davor halten. Diese Dummheit, gepaart mit der vermehrten Kriminalitätsrate wird uns hier so manchen Ärger bringen. Dann noch eine Rezession und es wird hier ungemütlich werden. Das sind einige wenige, die das Fass zum Überlaufen bringen könnten und darüber muss man reden. Die nächste Bundestagswahl ist erst im Herbst 2017? Bis dahin sollte sich in Berlin irgendwie anfangen tätig zu werden....das muss die Groko leisten.
:t
 
Integration fängt dort an, wo man seine Gastgeber respektiert und sich an dessen Gesetze hält!
Das ist alles, kein Mensch verlangt, dass ein Moslem nun plötzlich Christ wird, nur weil er in Deutschland lebt.
Von Deutschen im Ausland wird doch nichts anderes erwartet, nur können die das wohl anscheinend besser.
In dem Punkt mit den Gesetzen sind wir uns wohl alle einig. Problem: Wenn immer mehr Kopftücher auftauchen, versuchen wir einfach ein Gesetz zu machen, um diese hier und da zu verbieten? Ganz davon abgesehen, dass ich glaube, dass das Christentum und der Islam ganz zentral recht ähnliche Werte vertreten, kann man das doch nicht immer auf die Religion zurückführen. Nicht alles, was scheinbar im Namen einer Religion geschieht, ist von dieser wo gewollt...

Aber mal im Ernst: Du willst nicht etwa die Deutschen im Ausland als Massstab für Integration anführen, oder?
 
Hm...

Keinerlei Erfahrung mit Facebook o.ä., aber insgesamt habe ich auch den Eindruck, daß Ausländerfeindlichkeit wieder offener gelebt wird bzw. im verbalen Austausch "gesellschaftsfähiger" geworden ist. Man bekennt wieder Farbe... teils weil man nach Gleichgesinnten fischt, teils weil man direkt die kontroverse Diskussion sucht.

Vor 15 Jahren etwa war ich selbst pro Haider-FPÖ, aber es fühlte sich im sozialen Umfeld meist an wie eine Untergrundbewegung. Es wurde mir davon abgeraten, bei politischen Themen entsprechend Position zu beziehen... Leute, die unter vier Augen überraschend festgefahren waren, gaben sich nach außen konservativ oder desinteressiert... "Gleichgesinnte" oder Parteiangehörige machten bei Diskussionen plötzlich Rückzieher, weil sie das Stigma fürchteten.
Da hat sich mE doch einiges geändert. Heute habe ich den Eindruck, bei Rechtsorientierten mit einem eingeschworenen Rebellenlager zu tun zu haben.
Ich weiß nicht, was in Summe bedenklicher ist; ebenso wie schwer einzuschätzen ist, ob es schlimmer ist, ein politisches Genie wie Haider hinter so einer Bewegung zu haben oder einen rechten Koffer wie Strache, der inzwischen seine Teilzeit-Rolle als "seriöser Politiker" täuschend echt zu spielen vermag.

Daß Bildung insgesamt hälfe, davon bin ich absolut nicht überzeugt. In der Zeit der FPÖ-Spaltung war ich sehr überrascht, wieviele nach meiner Einschätzung intelligente Menschen, darunter einige promovierte Freiberufler, auf den Strache-Hype aufgesprungen sind.

Zur Arbeitsunwilligkeit auch noch etwas: Das ist mE kein Problem der Migranten, sondern von dieser Antriebslosigkeit ist unsere Jugend auch stark betroffen. Wieviele junge Menschen nähern sich heute noch auch nur im geringsten Ausmaß fasziniert oder zumindest interessiert ihrer Lehrstelle?

---

Theoretisch könnte man unter den aktuellen Umständen offener über all diese Dinge sprechen und versuchen, auf einen gemeinsamen Nenner zu kommen.
In der Realität ist es leider fast immer fruchtlos und es bleibt ein enttäuschter Nachgeschmack zurück, mit großem Eifer einer verlorenen Sache nachzurennen. Kopf in den Sand und "wird sich schon richten" ist dafür sicher nicht die Lösung, daher verteile ich inzwischen unter dem Deckmantel der musikalischen Horizont-Erweiterungganz gerne Lieder der STS (werden in DE relativ wenige kennen) und setze auf eigeninduzierte Erkenntnis.
 
Nach meiner Ansicht vermischst du zwei Dinge.
Dein Beispiel der Frau mit dem Kopftuch: hier geht es um eine Frau, die hier arbeitet. Also nicht Geld vom Staat bekommt. Was ist nach deiner Meinung damit?
Ich meine, wir sollten dafür in weiten Grenzen tolerant sein.
MfG Gerhard
Du kannst ja mal in eines dieser Länder ziehen, dort einer geregelten Arbeit nachgehen und ein braver rechtschaffener Bürger sein und dann fragen, ob deine Frau in der Moschee ohne Kopftuch rumlaufen darf. Die lachen sich scheckig. Toleranz? Nö. Du bist in deren Land, also passe Dich gefälligst an. Das ist überall in Ordnung und das wird auch überall anstandslos akzeptiert. Es sei denn, Du kommst nach Deutschland. Da hat sich das Land allen anderen Kulturen anzupassen. Sorry, aber da werde ich echt sauer!

Ich kenne so viele ausländische Menschen, welche das Land Deutschland lieben und als ihre Heimat bezeichnen und welche sich für ihre Landsleute abgrundtief schämen, vor allem für die, die mit leeren Händen ins Land kommen und als erstes erstmal ordentlich Forderungen stellen und als zweites dann ordentlich rumpöbeln!

Ich gehöre zu den Menschen, die im Grunde wirklich tolerant sind. Ich halte mich aus diesen ganzen Diskrepanzen komplett raus. Aber ich kann verstehen, dass immer mehr Menschen in Deutschland die Nase voll davon haben, sich in ihrer eigenen Heimat immer mehr an fremde Kulturen anpassen zu müssen. Das daraus dann so dämliche Facebookposts entstehen, ist natürlich daneben. Sich aber von allen anderen auf genau die gleiche Art beschimpfen zu lassen, ist mittlerweile Gang und gäbe. Da kräht aber kein Hahn nach. Weil wir immer noch diese "wenn Du nicht alles tolerierst, bist Du ein Nazi" Brille aufhaben.

Und nur deshalb gibt es von einigen Wenigen solch heftige Überreaktionen! Quasi von denen, die "dumm genug" sind, sich zu trauen das Maul aufzumachen. Würden wir alle als Gemeinschaft mehr an einem Strang ziehen, dann könnte man sich auf wesentlich harmlosere Weise das Recht auf seine Meinung erkämpfen. Aber solange wir uns selber noch als Nazis betiteln, weil einer mal sagt, was im Grunde alle denken, wenn auch vielleicht auf eine nicht so schöne Art und Weise, wird es immer so weiter gehen.

Da kann kein Türke, kein Pole, kein Russe, kein Niemand was dafür. Nur wir selber. Wir haben sie uns doch so zurecht erzogen. Bitte trampelt uns auf der Nase rum, wir sind blöd genug, das mit uns machen zu lassen. Zeig dem Hund, dass er Dich anknurren darf, wenn Du ihm das Futter wegnehmen willst. Er wird Dich nicht enttäuschen!

Armes Deutschland....
 
Du vermischst meines Erachtens mindestens genau so viel wie der Vorredner, auf den ich mit dem Zitat geantwortet habe.
Was hat bitte die Kleiderordnung in einer Moschee im Ausland mit der Kleiderordnung hier auf der Straße zu tun?
Muss ich im Ausland in eine Moschee gehen? Nein, muss ich nicht.

Im übrigen halte ich das, was du da schreibst, für eine´Vermischung von allem, was dir so hochkam. Geht es dir jetzt wenigstens besser?

MfG Gerhard
 
Wo musst du dich denn hier "anpassen"?? Und warum soll deine Frau in die Moschee? Die Kopftuchträgerinnen gehen ja auch nicht in unsere Kirchen. Und selbst wenn: Rechtfertigt deren Intoleranz unsere? Vielleicht sind viele Menschen ja hier, gerade weil ihre Heimat so intolerant ist. Ansonsten fragt mal Mallorquiner, wie weit es mit der Anpassungsfähigkeit der Deutschen her ist, und da geht es in der Regel nur um Wochen, nicht ein ganzes Leben, die man angepasst verbringen sollte...
 
Du vermischst meines Erachtens mindestens genau so viel wie der Vorredner, auf den ich mit dem Zitat geantwortet habe.
Was hat bitte die Kleiderordnung in einer Moschee im Ausland mit der Kleiderordnung hier auf der Straße zu tun?
Muss ich im Ausland in eine Moschee gehen? Nein, muss ich nicht.

Im übrigen halte ich das, was du da schreibst, für eine´Vermischung von allem, was dir so hochkam. Geht es dir jetzt wenigstens besser?

MfG Gerhard
Mir geht es nicht besser, denn dann hätte es mir vorher schlecht gehen müssen. Und klar ist es eine Vermischung vieler Dinge, da es in vielen Dingen ähnliche Probleme gibt. Doch bei allen Dingen kommst du doch am Ende zum gleichen Schluss.

Und auch auf der Straße gut es in genug Ländern absolute Tabus, was die Kleiderordnung angeht. Da ist nix mit Hotpants und Spagettitop. Es ist also völlig egal, ob wir von einer Moschee oder von dem Aufenthalt auf der Straße reden. Fakt ist, dass Du Dir dort sowas nicht erlauben kannst. Egal wo. Deren Gesetz gilt. Und das ist auch völlig in Ordnung!

Aber warum gilt dann hier auch deren Gesetz? So wie ich dich verstehe, ist es völlig in Ordnung, dass wir uns sowohl hier als auch dort anpassen müssen.

Verstehe mich nicht falsch. Mir ist das alles egal. Wenn die gute Frau ein Kopftuch oder eine Burka tragen möchte, kann sie das meinetwegen gerne tun. Aber sich ein Recht darauf erklagen.... Wie bitte???

Irgendwo ist dann auch mal das Maß voll.

Das kannst du gerne anders sehen. Aber wenn Du mir schon unterstellst, dass ich am Ende nur darauf aus bin, meine (wie Du es nennen würdest) Vermischung von alldem, was mir so hoch kam, kund zu tun, dann bitte auch mit ein paar besseren Argumenten. Was da eben kam, war in meinen Augen nicht mehr als argumentationsloses Gestänkere....
 
Deswegen gibt und wird es die FDP nicht mehr geben. Sie hatte kein eigenes Profil mehr und hat den Ausgang der Wahl nicht mehr beeinflussen können.
die FDP mag auf dem polit-parkett keine große rolle mehr spielen, aber die liberalität, für die sie so harcore gestanden hat hat es auch ohne die FDP extrem tief in unsere gesellschaft geschafft. wir brauchen also keine christliche partei um christlich zu agieren, keine FDP um tolerant und liberal zu sein und keine grünen, um umweltbewusstsein zu entwickeln. es ist schon ein bisschen komplexer.
 
Verstehe mich nicht falsch. Mir ist das alles egal. Wenn die gute Frau ein Kopftuch oder eine Burka tragen möchte, kann sie das meinetwegen gerne tun. Aber sich ein Recht darauf erklagen.... Wie bitte??? Irgendwo ist dann auch mal das Maß voll.
extrem interessant, wie man von dem thema, welches der fredersteller angefangen hat, plötzlich zum islam bzw. kopftuch kommt, aber an sich sind wir ja alle tolerant...*räusper

um auf dein geschriebenes zu antworten stelle ich eine gegenfrage: was ist schlimmer? der ehemann, der seine frau gegen ihren willen zwingt sich zu verhüllen oder eine instanz (hier: der neutrale deutsche staat), die die frau zwingt sich "auszuziehen", also das kopftuch abzunehmen?:rolleyes::whistle:

warum ist ein(e) conchita wurst als minderheit bereichernd (das findet zumindest der mainstream) und zeugnis von toleranz und gesellschaftlichem fortschritt und ein kopftuch ein rotes tuch?

warum sind wir so radikal intolerant wenn es um friedliche koexistenz geht und wie passt das zu unserem toleranzanspruch? warum brauchen wir immer einen feind gegenüber dem unsere komplette aufmerksamkeit und ausrichtung erfolgt? vorgestern waren wir selbst das problem, gestern war es der sovjet, heute der moslem, morgen der chinese? sind wir immer die guten, die lediglich von außen provoziert und angegangen werden?:w
 
Oh Man was für ein Thread, da bleibt ja kein Klischee außen vor. Habe bis jetzt nur mitgelesen. Da ich die Einstellung habe, alles Menschen, nur unterschiedliche Ausprägung, stelle ich die Frage nach Toleranz nicht. Vielleicht bewege ich mich auch nur beruflich und privat zu oft im Ausland, aber Toleranz muss man Leben um sie selbst zu erfahren. Freue mich schon am Samstag wieder bei einer internationalen Tauchbasis in Marsa Alam zu sein und das Land und die Leute zu genießen. Bin kein Moslem, klappt trotzdem hervorragend.
 
Du vermischst meines Erachtens mindestens genau so viel wie der Vorredner, ...
Was hat bitte die Kleiderordnung in einer Moschee im Ausland mit der Kleiderordnung hier auf der Straße zu tun? ...

Auf Deutschlands Straßen gibt es keine Kleiderordnung - bis auf die Ausnahme, dass man welche tragen sollte. Es ist aber nun einmal so, dass in manchen Berufen eine bestimmte Kleiderordnung opportun oder gar erforderlich ist, weshalb dort eben nicht jede(r) tragen kann, was er/sie möchte.

Das nur am Rande, Gerhard, weil hier gerade so schön "vermischt" wird. ;)
 
extrem interessant, wie man von dem thema, welches der fredersteller angefangen hat, plötzlich zum islam bzw. kopftuch kommt, aber an sich sind wir ja alle tolerant...*räusper

um auf dein geschriebenes zu antworten stelle ich eine gegenfrage: was ist schlimmer? der ehemann, der seine frau gegen ihren willen zwingt sich zu verhüllen oder eine instanz (hier: der neutrale deutsche staat), die die frau zwingt sich "auszuziehen", also das kopftuch abzunehmen?:rolleyes::whistle:

warum ist ein(e) conchita wurst als minderheit bereichernd (das findet zumindest der mainstream) und zeugnis von toleranz und gesellschaftlichem fortschritt und ein kopftuch ein rotes tuch?

warum sind wir so radikal intolerant wenn es um friedliche koexistenz geht und wie passt das zu unserem toleranzanspruch? warum brauchen wir immer einen feind gegenüber dem unsere komplette aufmerksamkeit und ausrichtung erfolgt? vorgestern waren wir selbst das problem, gestern war es der sovjet, heute der moslem, morgen der chinese? sind wir immer die guten, die lediglich von außen provoziert und angegangen werden?:w
Du verallgemeinerst gerade etwas zu sehr.

Der Mainstream mag Conchita Wurst ja gut finden, das gilt aber nicht für alle. Ich hab nicht mal den Grandprix gesehen, geschweige denn, jemals ein Lied vom ihm/ihr (ja was eigentlich?) gehört.

Genauso glaube ich nicht, dass sich allzu viele Menschen ernsthaft daran stören, wie sich die Menschen anderer Kulturen auf der Straße kleiden. Ausnahmen mag es da sicher geben, aber ich kann nur nochmals von mir selber sprechen. Mir ist es egal. Aber wenn eine bestimmte Einrichtung dies nunmal nicht möchte, dann ist das nunmal ihr gutes Recht. Wenn die nicht wollen, dass ich dort in Jogginghose aufkreuze, dann halte ich mich auch daran.

Das Frauen Angst haben müssen, von ihren Ehemännern verprügelt zu werden, wenn sie dieses abnehmen, ist in der Tat ein schwer zu entkräftigendes Argument. Doch warum ist es möglich, dass Frauen wegen so etwas verprügelt werden? Ehrenmorde? Unterdrückung der Frauen? Das ist auch wieder das gleiche Thema. Weil die Familie ihre Kultur in unserem Land auf Biegen und Brechen ohne Einschränkungen aufrecht erhalten wollen, seien sie noch so barbarisch, müssen wir uns jetzt anpassen, sonst riskieren wir, dass diesen Frauen etwas passiert. Sorry, aber das ist ein Freifahrtschein für solch eine Tyrannei. Wenn eine Familie ihre Tochter umbringen lässt, weil sie ihrem Mann untreu war, dann haben die hier nichts zu suchen. Dann sage ich jetzt ganz krass, dass sie abgeschoben gehören! Für so eine furchtbare Sitte ist hier kein Platz! Ganz einfach! (Und in meinen Augen auch nirgendwo anders)

Und wenn Du uns, wie du es zuletzt schreibst, schon als intolerant bezeichnest, dann vergiss nicht die absolute Intoleranz der anderen uns gegenüber!

Beispiel:

Es gibt in Berlin einen Stadtteil, ich kann leider nicht mehr sagen, welcher es ist, dort leben überdurchschnittlich viele Ausländer und wenige Deutsche.

Vor einiger Zeit gab es dort eine Protestwelle der dort lebenden Ausländer, dass diese es nicht weiter hinnehmen wollen, dass die Stadt in ihrem Stadtteil zur Weihnachtszeit die Straßen festlich schmückt, weil es nicht ihrer Kultur entspräche. Was ist jetzt mit den Deutschen, die dort leben? Die sich seit Jahren dieser Weihnachtsdeko erfreuen? Die gehen in Zukunft im Dunkeln zum Weihnachtsmarkt, denn da man für sie und ihre Kultur keine Toleranz übrig hatte, wurde auf Drängen der dortigen protestierenden Anwohner beschlossen, dass es dort in Zukunft keine Beleuchtung mehr geben wird.

Und das ist genau das, was ich jetzt im dritten Post nochmal versuche zu kommunizieren! Ja! Es geht genau darum! Um gegenseitige Toleranz! Nur darum! Aber dann doch bitte von allen! Und nicht nur von uns. Und wenn jemand nicht möchte, dass bei ihm in seiner Einrichtung bestimmte Kleidungsstücke getragen werden, egal ob Kopftuch, Jogginghose oder ein schlichtes Cappi, dann ist es an mir, dass zu tolerieren und zu akzeptieren. Das ist auch Toleranz! Toleranz in die andere Richtung, die genau so wichtig ist, wie anders herum. Und wenn Frauen deshalb um ihr Leben bangen müssen, dann liegt der Hund dort begraben und nicht bei der Toleranz! Dann muss da eben was passieren! Aber leider trauen wir uns nicht, denn dann werden wir sofort wieder als Nazis bezeichnet! Von unseren eigenen Leuten!
 
Oh Man was für ein Thread, da bleibt ja kein Klischee außen vor. Habe bis jetzt nur mitgelesen. Da ich die Einstellung habe, alles Menschen, nur unterschiedliche Ausprägung, stelle ich die Frage nach Toleranz nicht. Vielleicht bewege ich mich auch nur beruflich und privat zu oft im Ausland, aber Toleranz muss man Leben um sie selbst zu erfahren. Freue mich schon am Samstag wieder bei einer internationalen Tauchbasis in Marsa Alam zu sein und das Land und die Leute zu genießen. Bin kein Moslem, klappt trotzdem hervorragend.
Vermutlich, weil Du Dich auch an die eine oder andere Regel hältst, so wie sich das gehört :)
 
Vermutlich, weil Du Dich auch an die eine oder andere Regel hältst, so wie sich das gehört :)
Ja das tue ich. Aber ich möchte mal festhalten dass es auch im In-und Ausland genügt Idioten gibt die sich an nichts halten. Aber das mache ich nicht deren Herkunft oder Nationalität fest, ich denke das ist ein wesentlicher Unterschied...
 
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