Rechte Welle auf Facebook auf dem Vormarsch?

Ich bin zu 100 % der Meinung von Cleomy!
Besser hätte man es nicht sagen können.

Gegenbeispiel zur Kopftuchsache.
Wenn ein deutscher Bankangestellter sich nicht an die Kleiderordnung hält und mit Hawaihemd, Flip Flops und Shorts zur arbeit gehen will, dann geht das auch nicht.
Wenn er dann gegen die Bank klagt dann landet das nicht in der Presse, da denkt sich jeder nur was will der spinner überhaupt, er soll sich an die Kleiderordnung halten oder sich gefälligst nen anderen Job suchen.

Die Sache das man in nem christlichen Krankenhaus entgegen der Kleiderordnung ein Kopftuch tragen will ist im Prinzip genau das gleiche!
Nur dass hier wieder gleich ein riesen aufschrei nach Toleranz ist.
Auch hier gehört ganz klar gesagt, wenn man sich nicht an die Kleiderordnung halten will oder kann dann such dir gefälligst nen anderen Job
 
... Gegenbeispiel zur Kopftuchsache.
Wenn ein deutscher Bankangestellter sich nicht an die Kleiderordnung hält und mit Hawaihemd, Flip Flops und Shorts zur arbeit gehen will, dann geht das auch nicht. ...

Das "... Gegenbeispiel ..." hinkt allerdings, weil bei dem Bankangestellten nicht einmal ansatzweise ein religiöser Hintergrund vorhanden ist. Die eine Thematik erschöpft sich in dem Weisungsrecht des Arbeitgebers, die andere Thematik dreht sich um das Grundrecht der Religionsfreiheit.

Nur gilt die Religionsfreiheit in unserem Staat eben nicht grenzenlos, sondern sie findet, wie jedes andere Grundrecht auch, dort ihre Schranken, wo andere relevante Rechte verletzt werden. Genau das ist es allerdings, was manche Menschen, insbesondere einige Angehörige des muslimischen Glaubens, nicht akzeptieren möchten.
 
Lass sie doch schreien, gehört zur freien Meinungsäußerung dazu. Recht bekommen hat das Krankenhaus - wie ich finde, zurecht. Und das ist doch das Entscheidende!
 
Ja das tue ich. Aber ich möchte mal festhalten dass es auch im In-und Ausland genügt Idioten gibt die sich an nichts halten. Aber das mache ich nicht deren Herkunft oder Nationalität fest, ich denke das ist ein wesentlicher Unterschied...
Ich auch nicht. Falls das die Anspielung sein soll. Aber wenn Du meinen vorigen Post gelesen hast, wird dir das klar sein.

Mein Freund war letztens eine Woche auf Mallorca. Er hat mir da Stories erzählt von ein paar Deutschen Männern, die haben sich aufgeführt, wie das letzte Pack. Er habe sich geschämt, Deutscher zu sein. Leider gibt es auch bei und von uns genug Idioten, die sich nicht benehmen können. Sei das hier in Deutschland, oder auch woanders. Das ist mindestens genauso traurig, wenn nicht gar noch schlimmer.
 
Verstehe mich nicht falsch. Mir ist das alles egal. Wenn die gute Frau ein Kopftuch oder eine Burka tragen möchte, kann sie das meinetwegen gerne tun. Aber sich ein Recht darauf erklagen.... Wie bitte???

Irgendwo ist dann auch mal das Maß voll.

....
Sie wollte kein Recht erklagen.
Sie wollte sich nur gegen einen Zwang wehren.

Alle reden vom Kopftuch Zwang aber wenn man sie zwingt es auszuziehen ist es auf einmal kein Zwang in der Öffentlichkeit.

Sie ist doch voll integriert gewesen.
Sie arbeitet und das sogar in einer katholischen Einrichtung. Sie hat damit die andere Religion akzeptiert und konnte damit leben.
Aber aus der Sicht der Einrichtung bzw der Kirche war es unakzeptabel.

Wer war denn jetzt tolleranter?

Ich hatte das Beispiel am Anfang schon erwähnt gehabt.
Wäre sie eine Nonne gewesen, welche auch ein "Kopftuch" trägt hätte es niemanden gejuckt.

Es ist nur ein Stück Stoff welches nicht zur Provokation dient sondern für gewisse Werte steht und das sind zu 99% die gleichen wie die der christlichen Nonnen.
 
Zuletzt bearbeitet:
leider gibt es auch bei und von uns genug Idioten, die sich nicht benehmen können. Sei das hier in Deutschland, oder auch woanders. Das ist mindestens genauso traurig, wenn nicht gar noch schlimmer.

Verstehe das "mindestens" oder "gar noch schlimmer" nicht,bitte um Erläuterung wieso ein einfaches genauso traurig und schlimm nicht ausreicht?
 
Verstehe das "mindestens" oder "gar noch schlimmer" nicht,bitte um Erläuterung wieso ein einfaches genauso traurig und schlimm nicht ausreicht?
Weil vermutlich die gleichen dann losschreien, dass sich Ausländer ja nicht benehmen können. Die waren vom Typ her nämlich genau so welche. Kann ich schwer beschreiben jetzt.
 
Wenn ich versuche, mal die - in Diskussionen, Medien und anderweitig präsentierte - Schwammigkeit der Argumente etwas zu konturieren, fällt mir auf:

1.Rassismus?
(meist ideologischen Charakter tragende, zur Rechtfertigung von Rassendiskriminierung, Kolonialismus o. Ä. entwickelte) Lehre, Theorie, nach der Menschen bzw. Bevölkerungsgruppen mit bestimmten biologischen Merkmalen hinsichtlich ihrer kulturellen Leistungsfähigkeit anderen von Natur aus über- bzw. unterlegen sein sollen (http://www.duden.de/rechtschreibung/Rassismus)

Weder hier noch in anderen, von mir wahrgenommenen Diskussionen geht es auch nur ansatzweise um biologische Merkmale (Das mag in anderen Bevölkerungsschichten natürlich anders aussehen...)

2. Ausländerfeindlichkeit?
Angehöriger eines fremden Staates; ausländischer Staatsangehöriger oder Staatenloser (http://www.duden.de/suchen/dudenonline/Ausländer)

Australier? Finnen? Japaner? Es geht doch eher um relativ konkrete und auffällige Merkmale? Starres Verharren in für uns archaischen Mustern: extremes Patriarchat, Ehrbegriffe aus dem Mittelalter, Abgrenzung von modernen Demokratiebegriffen etc. pp

Diese Verhaltensweisen findet man in verschiedenen Quantitäten und Qualitäten überall in der Welt und Kritik daran / Diskussion darüber sollte erlaubt sein. Ich bin mir ziemlich sicher, dass der überwiegende Teil der in Deutschland lebenden Ausländer oder Deutschen mit Migrationshintergrund eine ähnliche Meinung wie die Mehrheit der "eingeborenen" Deutschen dazu hat... (Ich habe ebensolche Kollegen, deren Meinung an Deutlichkeit nicht zu wünschen übrig lässt...)

Gefühlt ist eine öffentliche Diskussion über gewisse kulturelle Ausprägungen aber nicht zu führen, weil eben dann der große Rassistenmixer eingesetzt wird...dann die politisch korrekte Keule der moralisch Überlegenen zuschlägt und am Ende die Polemik siegt.

Solange sich das nicht ändert, wird die ganz rechte Ecke immer mehr Zulauf haben als nötig...

Schade.
LG,
Ralf
 
Sie wollte kein Recht erklagen.
Sie wollte sich nur gegen einen Zwang wehren.

Alle reden vom Kopftuch Zwang aber wenn man sie zwingt es auszuziehen ist es auf einmal kein Zwang in der Öffentlichkeit.

Sie ist doch voll integriert gewesen.
Sie arbeitet und das sogar in einer katholischen Einrichtung. Sie hat damit die andere Religion akzeptiert und konnte damit leben.
Aber aus der Sicht der Einrichtung bzw der Kirche war es unakzeptabel.

Wer war denn jetzt tolleranter?

Ich hatte das Beispiel am Anfang schon erwähnt gehabt.
Wäre sie eine Nonne gewesen, welche auch ein "Kopftuch" trägt hätte es niemanden gejuckt.

Es ist nur ein Stück Stoff welches nicht zur Provokation dient sondern für gewisse Werte steht und das sind zu 99% die gleichen wie die der christlichen Nonnen.

Siehst du genau dass ist es was mich stört.
Muss sich die deutsche Gesellschaft wirklich an diese eine Frau anpassen?
Wie gehts dann weiter?
Wenn wir soetwas erst mal anfangen dann nimmt das kein Ende.
Als nächstes kommt ein Inder und sagt wir dürfen keine Kühe mehr essen, weil die in seinem Glauben heilig sind
 
Noch ein Nachtrag:

Bei einem Text wie dem Eingangszitat würde ich zwei mögliche Gründe beim Verursacher vermuten:
1. Einen IQ unter dem eines Toastbrotes (was die Qualität des Textes untermauert) oder
2. Angst und Hilflosigkeit.
Punkt 2. dürfte häufiger anzutreffen sein, als man vermutet. Hier würde ich gerade Medien und Politik in der Pflicht sehen, diese Ängste ernst zu nehmen und nicht mit Populismus zu instrumentalisieren oder andersrum mit pathetischem Gutmenschentum abzuqualifizieren.

LG,
Ralf
 
Im Fall der Muslime,die im Krankenhaus Kopftuch tragen wollte finde ich,dass mit dieser Entscheidung falsche Zeichen gesetzt worden sind.Was ist an einem Kopftuch so störend,dass man Dies so eskalieren lassen muss?Hat sie etwa verlangt,dass man alle christlichen Symbole,die in so einem Krankenhaus wohl an fast jeder Wand hängen entfernen soll?Ich glaube nicht.Hat sie verlangt,dass Andere auch ein Kopftuch tragen sollen?Hat sie das Kopftuch während einer OP getragen?Nein.Also mir wäre es lieber von einer Krankenschwester mit Kopftuch gepflegt und umsorgt zu werden als meinem Schicksal alleine überlassen zu werden.
 
Siehst du genau dass ist es was mich stört.
Muss sich die deutsche Gesellschaft wirklich an diese eine Frau anpassen?
Wie gehts dann weiter?
Wenn wir soetwas erst mal anfangen dann nimmt das kein Ende.
Als nächstes kommt ein Inder und sagt wir dürfen keine Kühe mehr essen, weil die in seinem Glauben heilig sind

Was erwartest du denn noch von ihr?
Sie hat eure Religion doch akzeptiert, sie stört auch nicht das überall ein Kruzifix hängt oder ähnliches.
Sie geht sogar arbeiten, stell dir vor eine Frau mit Kopftuch geht arbeiten :eek:

Sie hat doch von euch nix verlangt. Die, die die Forderung hatten war die Kirche bzw der Arbeitgeber.
Sie hat sich nur gegen den Zwang gewehrt.
Das war einfach nur ein reiner Machtkampf mehr nicht.
Arbeitsrechtlich hat sie ihre Arbeit erfüllt. Wahrscheinlich hätte es im Altersheim, ein Dorf weiter niemanden gestört.
Sie hatte nur ein Kopftuch an, wenn sie versucht hätte andere Leute zu bekehren oder den Christentum schlecht geredet hätte finde ich es wäre was anderes gewesen.

Wir kommen glaube ich sowieso nicht auf den gleichen Nenner weil wir die Sache ganz anders sehen.
Für mich ist die Frau das Opfer und nicht der Arbeitgeber.

Die Frau wird aus religiösen Gründen dass Kopftuch in der Öffentlichkeit nicht ablegen,
Bravo eine Arbeitslose mehr!
Aus meinem Bekanntenkreis weiß ich das es nicht einfach ist mit Kopftuch eine Arbeit zu finden.
Egal wie du es machst, machst du es verkehrt.
Heute arbeitest du und zahlst in die Staatskasse ein und morgen bist du die Arbeitslose Türkin die mit Kopftuch gezwungenermaßen keine Arbeit findet.

Ich frage mich wer tatsächlich keine Akzeptanz hat...

Gruß Osama
 
Der Mallorca-Vergleich hinkt natürlich schon gewaltig, einerseits Urlauber die Geld bringen und ausser vielleicht sich selber sonst niemand gefährden.

Andererseits eine ausländische Minderheit, an der sich die Emotionen anheizen und die den Grossteil der ausländische Bürger durch ihr Verhalten in ein schlechtes Licht rückt, diskreditiert und Ausländerfeindlichkeit provoziert:

antidemokratisch, intolerant, aus der Religion abgeleitete Rechte über die Rechte des Gastlandes stellend (radikaler Islamismus), offen dem Gastgeberland und dessen Bewohnern gegenüber feindselig eingestellt, mit null Integrationsbereitschaft, die Sozialleistungen schamlos ausnutzend oder gleich komplett kriminell (organisierte Kriminalität aus dem Ostblock etc).

Wie gesagt, die Minderheit.
Ansonsten gibt es da nichts schönzureden.

Die mallorquinische Bevölkerung hat wenigstens die Problematik erkannt, diskutiert und Massnahmen zur Wahrung ihrer Interessen, auch unter Inkaufnahme von Nachteilen durch den vermutlich abnehmenden Massentourismus, eingeleitet.
Diese Courage verdient Respekt.
 
Die mallorquinische Bevölkerung hat wenigstens die Problematik erkannt, diskutiert und Massnahmen zur Wahrung ihrer Interessen, auch unter Inkaufnahme von Nachteilen durch den vermutlich abnehmenden Massentourismus, eingeleitet.
Diese Courage verdient Respekt.

Naja,wenn Das so ablaufen soll wie z.B. in der Schweiz...ich weiss nicht...:(

http://www.focus.de/politik/ausland...denfeindlich-ist-die-schweiz_aid_1067059.html

https://www.google.de/search?q=rass...rGufiywOkqIH4Cw&ved=0CFcQsAQ&biw=1280&bih=622


Will man Das wirklich?
 
Hier würde ich gerade Medien und Politik in der Pflicht sehen, diese Ängste ernst zu nehmen und nicht mit Populismus zu instrumentalisieren oder andersrum mit pathetischem Gutmenschentum abzuqualifizieren.

LG,
Ralf

Auch wenn ich grundsätzlich bei dir bin und vor allem die beiden von dir genannten Möglichkeiten des Umgangs mit dem Thema als gefährlich und dumm ansehe (Stichwort Fass überlaufen usw.), scheitere ich immer wieder daran, auch mir selbst gegenüber, einen angemessenen und realistischen Umgang damit, vor allem aber die damit verbundenen Konsequenzen, zurecht zu reimen. Egal wie sehr ich mich darüber freue, wenn über solche Themen auch Mal kritisch diskutiert werden (darf) und egal wie sehr ich mich bemühe, hierzu etwas Vorzeigbares als Lösungsansatz beizutragen, ich scheitere immer wieder daran einigermaßen realistische Lösungen für die hier und woanders immer wieder vorgetragenen Missstände zu erarbeiten. Soll heißen: meckern können Sie alle, meine Wenigkeit ausdrücklich eingeschlossen, am Ende des Tages vermisse ich aber Lösungsvorschläge..

Vielleicht ein Beispiel dazu:
- Auch wenn für mich rein nach dem gesunden Menschenverstand völlig klar ist, dass Straftäter und Kriminelle ausländischer Herkunft Ihre Chance hier vertan haben und am liebsten ganz weit weg abgeschoben gehören, ist mir wiederum bewusst, dass dies im Grunde absolut unrealistisch (evtl. gar naiv) und unerreichbar ist...
- Auch wenn ich immer wieder zu der Erkenntnis komme, dass gewisse Religionsgruppen sowie Mentalitäten mit unseren Normen und Regeln so gar nicht vereinbar sind und meiner Meinung nach nicht unter dem Deckmantel der Toleranz bzw. Religionsfreiheit geduldet werden dürfen/sollten, fällt es mir wiederum schwer, hierbei eine objektive Grenze zu ziehen (s. Beispiel Kopftuch einklagen usw)...

Also Mal anders gefragt: wenn du (oder auch andere) gerade Medien und Politik in der Pflicht siehst, diese Ängste ernst zu nehmen, wie schauen denn nun die (realistischen) Lösungen bzw. gar die Konsequenzen daraus aus? Das würde mich Mal sehr interessieren und stellt aus meiner Sicht die große Herausforderung dar...

Grüße
 
Zuletzt bearbeitet:
Auch wenn ich grundsätzlich bei dir bin und vor allem die beiden von dir genannten Möglichkeiten des Umgangs mit dem Thema als gefährlich und dumm ansehe (Stichwort Fass überlaufen usw.), scheitere ich immer wieder daran, auch mir selbst gegenüber, einen angemessenen und realistischen Umgang damit, vor allem aber die damit verbundenen Konsequenzen, zurecht zu reimen. Egal wie sehr ich mich darüber freue, wenn über solche Themen auch Mal kritisch diskutiert werden (darf) und egal wie sehr ich mich bemühe, hierzu etwas Vorzeigbares als Lösungsansatz beizutragen, ich scheitere immer wieder daran einigermaßen realistische Lösungen für die hier und woanders immer wieder vorgetragenen Missstände zu erarbeiten. Soll heißen: meckern können Sie alle, meine Wenigkeit ausdrücklich eingeschlossen, am Ende des Tages vermisse ich aber Lösungsvorschläge..

Vielleicht ein Beispiel dazu:
- Auch wenn für mich rein nach dem gesunden Menschenverstand völlig klar ist, dass Straftäter und Kriminelle ausländischer Herkunft Ihre Chance hier vertan haben und am liebsten ganz weit weg abgeschoben gehören, ist mir wiederum bewusst, dass dies im Grunde absolut unrealistisch (evtl. gar naiv) und unerreichbar ist...
- Auch wenn ich immer wieder zu der Erkenntnis komme, dass gewisse Religionsgruppen sowie Mentalitäten mit unseren Normen und Regeln so gar nicht vereinbar sind und meiner Meinung nach nicht unter dem Deckmantel der Toleranz bzw. Religionsfreiheit geduldet werden dürfen/sollten, fällt es mir wiederum schwer, hierbei eine objektive Grenze zu ziehen (s. Beispiel Kopftuch einklagen usw)...

Also Mal anders gefragt: wenn du (oder auch andere) gerade Medien und Politik in der Pflicht siehst, diese Ängste ernst zu nehmen, wie schauen denn nun die (realistischen) Lösungen bzw. gar die Konsequenzen daraus aus? Das würde mich Mal sehr interessieren und stellt aus meiner Sicht die große Herausforderung dar...

Grüße
Als einzelner ist man mit der Erarbeitung einer Lösung der Problematik sicher überfordert.
Wichtig ist m.E. eine offene Diskussion unter Einbeziehung aller Bürger und eine demokratische Lösung.
Dass dabei einzelne Interessen sich dem Interesse der Mehrheit beugen müssen liegt in der Natur der Sache.
 
Was erwartest du denn noch von ihr?
Sie hat eure Religion doch akzeptiert, sie stört auch nicht das überall ein Kruzifix hängt oder ähnliches.
Sie geht sogar arbeiten, stell dir vor eine Frau mit Kopftuch geht arbeiten :eek:

Sie hat doch von euch nix verlangt. Die, die die Forderung hatten war die Kirche bzw der Arbeitgeber.
Sie hat sich nur gegen den Zwang gewehrt.
Das war einfach nur ein reiner Machtkampf mehr nicht.
Arbeitsrechtlich hat sie ihre Arbeit erfüllt. Wahrscheinlich hätte es im Altersheim, ein Dorf weiter niemanden gestört.
Sie hatte nur ein Kopftuch an, wenn sie versucht hätte andere Leute zu bekehren oder den Christentum schlecht geredet hätte finde ich es wäre was anderes gewesen.

Wir kommen glaube ich sowieso nicht auf den gleichen Nenner weil wir die Sache ganz anders sehen.
Für mich ist die Frau das Opfer und nicht der Arbeitgeber.

Die Frau wird aus religiösen Gründen dass Kopftuch in der Öffentlichkeit nicht ablegen,
Bravo eine Arbeitslose mehr!
Aus meinem Bekanntenkreis weiß ich das es nicht einfach ist mit Kopftuch eine Arbeit zu finden.
Egal wie du es machst, machst du es verkehrt.
Heute arbeitest du und zahlst in die Staatskasse ein und morgen bist du die Arbeitslose Türkin die mit Kopftuch gezwungenermaßen keine Arbeit findet.

Ich frage mich wer tatsächlich keine Akzeptanz hat...

Gruß Osama
Du hast sicherlich Recht mit allem was Du schreibst

Die Begründung ist hier aber im Detail zu finden: es handelt sich um ein christliches Krankenhaus (sofern ich das jetzt richtig mitbekommen habe).

Beide wollen an ihrer Religion festhalten, sowohl die Frau, als auch das Krankenhaus. Aber was nu? Die Frau will einerseits an ihrem Glauben festhalten, indem sie ein Kopftuch trägt, erwartet andererseits vom Arbeitgeber, dass er den eigenen Glauben zurück stellt. Da passt dann am Ende irgendetwas nicht.

Klar kann man da sagen: meine Güte, die sollen sich doch nicht so anstellen.

Aber wo ist dann die Grenze? Wenn sie es darf, müssen alle anderen es auch dürfen. Und dann hast Du am Ende vielleicht zwanzig Angestellte mit Kopftuch. In einem christlichen Krankenhaus? Das kann nicht funktionieren. Es ist totaler Schwachsinn, aber es ist einfach ein Konflikt, den Du nicht lösen kannst. Und das nur, wegen verschiedenen Religionen. Das ist doch sowas von schwachsinnig....

Ich persönlich finde den ganzen Glaubenskram eh total affig. Ich kann damit nichts anfangen. Für mich hat Glaube nur mit Einschränkung der Menschenrechte und Selbstkastei zu tun.

Anderseits sind stark Gläubige der Meinung, dass fast alles Gottes Entscheidung ist. Wenn jemand stirbt, wenn man krank wird, wenn etwas tolles passiert, eine Geburt oder ähnliches. Damit geben sie dann Verantwortung für Ereignisse ab, denn Gott hat es gewollt. Im Namen Gottes, welcher Gott auch immer, werden dann Kriege geführt, Frauen durch Ehrenmorde getötet, Flugzeuge in Gebäude geflogen, usw.

Wir könnten alle so friedlich miteinander leben, wenn es diese ganzen bescheuerten Religionen nicht gäbe. Alleine was im Gaza los ist oder die Abschlachtung der Jesoden, das sind alles perfekte Beispiele, die gerade jetzt passieren. Toleranz gegen Glauben. Toleriere mich, aber ich toleriere Dich nicht, das geht gegen meinen Glauben. Das kann am Ende nur in einer Katastrophe enden....

Vielleicht schweift das gerade etwas vom Thema ab, aber wenn wir die Maschinerie noch weiter spinnen, landen wir am Ende an dem Punkt, wo jemand, der sich über das Verhalten Andersgläubiger erbost, sofort mit den Neonazis gleichgestellt wird.

Es ist ein Thema, was wir noch Monate diskutieren können, ohne auf einen gemeinsamen Nenner zu kommen.
 
Zum eigentlichen, politischen Thema halte ich mich lieber zurück und lese lieber interessiert die Kommentare.

Aber dieses Zitat lässt mich doch zu einer kurzen (Neben-) Bemerkung verleiten:

... Zur Arbeitsunwilligkeit auch noch etwas: Das ist mE kein Problem der Migranten, sondern von dieser Antriebslosigkeit ist unsere Jugend auch stark betroffen. Wieviele junge Menschen nähern sich heute noch auch nur im geringsten Ausmaß fasziniert oder zumindest interessiert ihrer Lehrstelle?...

Sicherlich gibt es viele Jugendliche, ganz gleich ob mit oder ohne Migrationshintergrund, die antriebslos oder besser gesagt, schlichtweg faul, durchs Leben vegetieren und sich in der "sozialen Hängematte" ausruhen.

Man darf aber auch die anderen nicht vergessen. Denn diese sind meiner Meinung nach keinesfalls die Minorität!
Es interessiert nur (journalistisch) kaum jemanden, wie viele junge Leute begeistert ihrer Berufsausbildung, sei es Lehrstelle oder (BA-) Studium, nachgehen oder sich sogar in der Selbstständigkeit versuchen. Damit kann man heutzutage leider keine(n) Umsatz/Auflage erzielen.

Zudem gibt es auch eine Minderheit, die würde gerne etwas machen - sie wird jedoch nicht gefördert, sondern vielmehr "behindert".
Dies kenne ich selbst nur allzu gut. Ich bin erkrankt und kein Mediziner kann wirklich helfen. Physiotherapie gegen Schmerzen wird nur nach Budget verordnet - teure Tabletten mit demselben Effekt gäbe es dagegen ohne Limit! Schlimmer ist jedoch, dass es sogar gesetzlich vorgesehen ist, erkrankte Menschen aus ihrer Ausbildungsstelle zu verdrängen - sprich sie einfach zu entlassen! Hilfestellung bekommt man dagegen nur in äußerst moderaten Dosen. Kümmert man sich um "Alternativen", muss man auch erst einmal erfahren, dass das nicht sonderlich gewollt bzw. politisch unerwünscht ist. Oder wie soll man bitte jeden Monat min. 160€ für die Krankenkassenbeiträge leisten, wenn man selbst kein Einkommen erzielen darf. Als Doktorand fiele man jedenfalls nicht mehr in den "vergünstigten" Studententarif.
Von den restlichen Behörde und deren unnütze Bürokratie einmal gänzlich abgesehen.

Lange Rede, kurzer Sinn:
Wieso sollte man sich da bitte noch zu motivieren und langjährige Ausbildungen mitsamt Prüfungen absolvieren, wenn man das eigene Ego abschalten und auch ganz gut im sozialen Fangnetz leben kann? (Mir steht wohl leider - oder zum Glück - mein Ego und meine Erziehung im Weg.)
 
Eine Bevölkerung muss sich schon selbst fragen, was sie will und was nicht.
Komischerweise weiss sie das in der Regel sehr gut, was Politiker und Medien aber immer wieder in Erstaunen zu versetzen vermag.
Da wären wir wieder bei einer demokratischen Lösung, wie in meinem vorherigen Beitrag schon beschrieben.

Ich empfehle dieses Buch, v.a. die Kapitel zur politischen Meinungsbildung und Demokratie.

http://www.ofv.ch/index.php?action=titel_detail&isbn=9783280055236

Es liefert im Gegensatz zum Focus nämlich wirklich Fakten.;)
 
Zuletzt bearbeitet:
Du verallgemeinerst gerade etwas zu sehr.

Der Mainstream mag Conchita Wurst ja gut finden, das gilt aber nicht für alle. Ich hab nicht mal den Grandprix gesehen, geschweige denn, jemals ein Lied vom ihm/ihr (ja was eigentlich?) gehört.
genau um verallgemeinerung geht es, denn das ist gewöhnlich der gradmesser für was normal ist. abweichungen gibt es immer und ich finde den wurst auch nicht gut.

Das Frauen Angst haben müssen, von ihren Ehemännern verprügelt zu werden, wenn sie dieses abnehmen, ist in der Tat ein schwer zu entkräftigendes Argument. Doch warum ist es möglich, dass Frauen wegen so etwas verprügelt werden? Ehrenmorde? Unterdrückung der Frauen? Das ist auch wieder das gleiche Thema. Weil die Familie ihre Kultur in unserem Land auf Biegen und Brechen ohne Einschränkungen aufrecht erhalten wollen, seien sie noch so barbarisch, müssen wir uns jetzt anpassen, sonst riskieren wir, dass diesen Frauen etwas passiert. Sorry, aber das ist ein Freifahrtschein für solch eine Tyrannei. Wenn eine Familie ihre Tochter umbringen lässt, weil sie ihrem Mann untreu war, dann haben die hier nichts zu suchen. Dann sage ich jetzt ganz krass, dass sie abgeschoben gehören! Für so eine furchtbare Sitte ist hier kein Platz! Ganz einfach! (Und in meinen Augen auch nirgendwo anders)
ich präzisiere was ich eigentlich sagen wollte: der (ehe-)mann hat in meinen augen nicht das recht (s)einer frau das kopftuch zu verordnen, da sind wir uns wohl alle einig. genauso wenig hat der staat das recht, einer gläubigen muslima/jüdin/christin das recht das kopftuch per gesetz auszuziehen. damit diese staatliche unterdrückung nicht allzu offenkundig wird, schafft man zuvor das image der unterdrückten frau, die das kopftuch NICHT freiwillig trägt und damit von der "freien gesellschaft" befreit werden muss. dieser vorgang wäre genial, wenn er nicht traurig wäre.:confused:

im übrigen kann ich mir vorstellen, dass es eine nennenswerte zahl von wodka-freunden gibt, die ihre frauen so behandeln, wie du es schreibst. nur, was will man mit diesen menschen deutscher (!) staatsangehörigkeit machen? wohin abschieben?


Und wenn Du uns, wie du es zuletzt schreibst, schon als intolerant bezeichnest, dann vergiss nicht die absolute Intoleranz der anderen uns gegenüber!
auch hier präszisiere ich. ich halte uns für nicht so tolerant, wie wir immer tun, aber auch nicht für intolerant. in anderen worten: etwas demut hat noch niemandem geschadet.

Aber leider trauen wir uns nicht, denn dann werden wir sofort wieder als Nazis bezeichnet! Von unseren eigenen Leuten!
ich würde niemanden als nazi bezeichnen, aber so ein bisschen fremdenfeindlichkeit oder islamophobie oder angst vor dem ungewohnten lässt sich schon oft attestieren. "nazi" ist mir zu billig, das zieht nicht.:D
 
Hallo P_I_M_P
...ich wäre ebenso vermessen, wie die Institutionen, die ich kritisiere, wenn ich glauben würde, DIE Lösung zu haben. Ich glaube vielmehr, dass es keine endgültige Lösung gibt, sondern nur Prozesse und Wandel. Diese können in die eine oder andere Richtung gehen...
Aber ich würde mich freuen, wenn Massenmedien und Politik rational an die Thematik herangehen würden. Es wird aber permanent bewußt mißverstanden und daher in vorauseilendem Gehorsam verklausuliert und ausgewichen.
WÜNSCHEN würde ich mir einen deutlichen Schulterschluss von Deutschen, Deutschen mit Migrationshintergrund und gerne auch hier lebenden Ausländern sowohl gegen das Nazipack als auch gegen mittelalterliche, fundamentalistische und frauenverachtende Kulturrelikte aus anderen Ländern.
Ich habe in der einen oder anderen Medienübertragung durchaus schon interessante Ansätze vernommen...aber der Schwung verliert sich schnell wieder...
Basistipp: Bildung und Gleichberechtigung von Frauen notfalls mit einer Armee von Sozialpädagogen in verharzte Köpfe hämmern. Das Geld wäre gut angelegt. Besser als in Philharmonien und Flughäfen.

LG,
Ralf
 

Ich wohne seit über 6 Jahren in der Schweiz und habe noch nicht viel Negatives erlebt. Bin aus dem Allgäu und falle da weniger auf als andere Deutsche :D
Falls mir doch mal einer blöd kommt gibts eben Konter ;)

Zum eigentlichen Thema schreibe ich lieber nichts ;)
 
Eine Bevölkerung muss sich schon selbst fragen, was sie will und was nicht.
Komischerweise weiss sie das in der Regel sehr gut, was Politiker und Medien aber immer wieder in Erstaunen zu versetzen vermag.
Da wären wir wieder bei einer demokratischen Lösung, wie in meinem vorherigen Beitrag schon beschrieben.

Ich empfehle dieses Buch, v.a. die Kapitel zur politischen Meinungsbildung und Demokratie.

http://www.ofv.ch/index.php?action=titel_detail&isbn=9783280055236

Es liefert im Gegensatz zum Focus nämlich wirklich Fakten.;)
Das Wie ist das Entscheidende.Haette ein Kopftuch einer Krankenschwester z.B. nach dem WW2 ein Problem wie Jetziges werden koennen.?In guten wie auch an schlechten Zeiten... Ps:Focus und Bilderlink sind rein zufaellig auf die schnelle gewaehlt um zu zeigen,dass solche Probleme woanders ebenfalls existent sind ohne auf die Guete der Quelle naeher eingehen zu wollen.Ich koennte fuer fast jedes weitere Land inEuropa Aehnliches verlinken.
 
Ich wohne seit über 6 Jahren in der Schweiz und habe noch nicht viel Negatives erlebt. Bin aus dem Allgäu und falle da weniger auf als andere Deutsche :D
Falls mir doch mal einer blöd kommt gibts eben Konter ;)

Zum eigentlichen Thema schreibe ich lieber nichts ;)
geht mir genauso,nie etwas Negatives persoenlich erlebt,aber die Plakate sind Realitaet und Diese finde ich nicht schoen .
 
... verpflichtung zur dankbarkeit gegenüber der gastarbeitergeneration der 50er, 60er und 70er jahre ..., welche mitgeholfen haben, dass es uns allen heute so gut geht.

Wieso sollte ich verpflichtet sein, der Gastarbeiter-Generation danbar zu sein?
Ich weiß genau, worauf Du anspielst, aber das ist falsch!
In den 50ern gab es keine Gastarbeiter-Generation in Deutschland und dankbar bin ich, dass meine Großeltern und z.T. noch meine Eltern - und keine Gastarbeiter! - Deutschland eben in genau dieser Zeit aus Trümmern wieder aufgebaut haben. Und nur weil es Deutschland danach wieder gut ging, sind die Gastarbeiter gekommen, um am Kuchen teilzuhaben - das sollte doch bitte auch niemand vergessen!
Nach meinem Wissenssstand gab es Verträge, die besagten, dass die Menschen z.B. aus Portugal, Spanien, Italien oder auch Griechenland nur 3 Jahre in Deutschland bleiben sollten.
Mit der Türkei gab es hingegen niemals Verträge zur Anwerbung von Gastarbeitern.
Das und nichts anderes ist die - für einige - unbequeme Wahrheit, die aber niemand hören möchte und von der die Politiker nichts mehr wissen wollen.
Wer dies´ wahrheitsgemäß verbreitet, wird gar noch von diesen Heuchlern der Volksverhetzung beschuldigt.
Also nochmal: Deutschland war lange schon wieder auf einem guten Weg, bevor die ersten Gastarbeiter kamen!

Dankbar bin ich übrigens auch nicht dafür, dass meine ersten Erfahrungen mit türkischen Gastarbeiterkindern (und nur diesen!), damit begann, dass ich schon als 6-jähriger Grundschüler im Jahre 1972 ständig von den "Kümmeltürken" verhauen wurde! So viel hat sich also seit damals überhaupt nicht geändert!
 
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