Welchen ökologischen Sinn macht die Wärmewende aktuell?

Bei unserem Wärmelieferanten wird auch immer reichlich Holz gesammelt, für mich als Laie sieht es aus wie welches was für andere Zwecke nicht mehr genutzt werden kann.
Das wird dann als Hackschnitzel neben Biogas als Energiequelle genutzt.


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Bei uns ist es etwas kleiner ;) 😃

Hier beim Hacken. Dahinter sieht man etwas von dem Haufen Restholz.

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Und hier im Silo. Dach aufschieben, oben reinkippen und am Ende zuschieben. Von unten fahr ich dann das Hackgut raus mitn Radlader.

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Bei uns ist es etwas kleiner ;) 😃
Unser Landwirt hat da auch schon einiges investiert.

Habe kein besseres Bild von oben. Links mittig steht das Heiz/Kesselhaus und dahinter der Unterstand der Hackschnitzel. Dazu ist jede mögliche Dachfläche mit Solar gepflastert.

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Hackschnitzel zu verfeuern die eh anfallen ist ne feine Sache, gerade weil es ja wie bereits angemerkt "Abfallholz" ist.
Muss man seine Hackschnitzel einkaufen ist das Angebot (mit regionalen Unterschieden) mittlerweile auch knapper als noch vor der Gaskriese, was man an den Preisen merkt. Es gibt ja durchaus auch Industriebetriebe die in der Zwischenzeit auf Hackschnitzel umgestellt haben, ich war vergangenes Jahr mal mit einem Energiedienstleister für Energieprojekte in der Größenordnung im Gespräch, Aussage war sinngemäß "eigentlich nicht mehr darstellbar mit solchen Anlagen in der Größenordnung zu kalkulieren". Auch hier geht es eher Richtung Großwärmepumpen, Geothermie.

Nahewärme generell ist prinzipiell sehr komfortabel, die Technik die man selber dafür im Haus hat ist extrem überschaubar, das hat schon seinen Charme, vor Allem in dicht besiedelten Gebieten. Erstrecht wenn das Netz Wärme nutzt die eh vorhanden ist (Industrie, Kraftwerke, usw.). Großwärmepumpen sind durchaus auch wirtschaftlich in dem Zusammenhang, es gibt es praktisch in jeder deutschen Großstadt gerade Projekte, Bauarbeiten oder schon laufende Anlagen. In Köln wird grad die größte ihrer Art in Europa gebaut die sich dann der Wärme aus dem Rhein bedient und ins Kölner Nahwärmenetz einspeisen wird.

Aber Wärmepreise unter 10ct hab ich für Nahwärme-Neuprojekte lange nicht mehr gesehen. Planung und Infrastruktur ist eben teuer und die Verluste müssen kalkuliert und aufgeteilt/umgelegt werden. Alles nicht so einfach, gerade wenn die Besiedlung nicht so dicht ist wie eben in Ballungsgebieten. Wenn die kommunale Wärmeplanung mal abgeschlossen ist (oder so...) wirds da bestimmt noch viel Ernüchterung geben. Die Hoffnung bleibt, das bis dahin die Wärmepumpe dessen Anfangsinvestition und damit auch das Image wieder besser wird. Rein vom Wärmepreis heute: Wärmepumpentarif ~22ct/kWh (um 10€ Grundgebühr), eben keine grundlegenden Veränderungen am Haus machen und mit ner etwas niedrigeren Arbeitszahl um drei leben, und man kommt auch bei sprübar unter 10ct/kWh Wärme raus. Blöd wirds dann für die, die sich auf die Nahwärme verlassen haben und dann der Preis in der Umsetzungsphase immer weiter steigt weil in Ihrer Straße dann schon X-Leute mit Wärmepumpe oder Biomasse heizen. Anschlusszwang ist eine Möglichkeit, aber wer will das schon, zum Glück sind stand heute lt. BEG sämtliche Gebäude mit Biomasseheizungen und Wärmepumpen davon ausgeschlossen, wird aber das grundlegende Problem für die restlichen Leute die all das Ablehnen nicht besser machen.
 
Solange man fit ist, macht im Wald arbeiten schon Spaß, auch wenn es schon anstrengend ist, da wir das Meiste an Wald am Hang haben... :)

100% Zustimmung. Ich freue mich auf/über jeden Tag, wo wir bei uns im Wald Holz machen können. Hoffentlich noch viele Jahre, sofern die Gräten weiterhin mitmachen.
 
Monoblock Wärmepumpen und mehrtägiger Stromausfall, das hatten wohl viele auch nicht auf dem Schirm, ich hoffe dass die betroffenen Berliner daran gedacht haben die Aussengeräte zu entleeren, sonst gibt es ein böses Erwachen.
 
Monoblock Wärmepumpen und mehrtägiger Stromausfall, das hatten wohl viele auch nicht auf dem Schirm, ich hoffe dass die betroffenen Berliner daran gedacht haben die Aussengeräte zu entleeren, sonst gibt es ein böses Erwachen.
Mal eine grundsätzliche Frage.... Warum eine monoblock WP überhaupt ins freie stellen?
Ist doch in den meisten Fällen eine Nachrüstlösung - und da würde ich die wieder in den Heizraum stellen wo vorher zb die alte Ölheizung ihren Dienst verrichtet hat...?!
Klar - dann braucht man Zu und Abluft - aber das habe ich die meine BW Wärmepumpe ja auch verlegt.... Ist jetzt nicht so der große Aufwand - und dafür steht die WP sauber, trocken und warm.....
Muss mir keine Gedanken über die Isolierung und Frostschutz des Vor und Rücklauf machen....
Oder übersehe ich was??
 
Theoretisch möglich, wird bei guter Planung im Neubau auch oft gemacht. Im Altbau brauchst aber einen großen Heizungsraum und große Zu und Abluftschächte, verteuert das ganze dann noch mal ungemein.
 
Theoretisch möglich, wird bei guter Planung im Neubau auch oft gemacht. Im Altbau brauchst aber einen großen Heizungsraum und große Zu und Abluftschächte, verteuert das ganze dann noch mal ungemein.
Ist der Platzbedarf im Altbau im Regelfall größer als die alte Ölheizung.....?🤔
Oder sollte im Normalfall der Austausch 1:1 möglich sein?
Zu und Abluftschacht habe ich ja schon von der BW Wärmepumpe die ja dann in Ruhestand gehen könnte oder über die Raumluft versorgt werden könnte....
 
Kann man so pauschal nicht sagen, jeder Heizungsraum und auch jeder Ölkessel ist anders, grundsätzlich könnte man es aber schon fast 1:1 von der benötigten Grundfläche her machen, Problem ist und bleibt aber Zu- und Abluft, da brauchst du je nach Leistung und Hersteller mind 0,25 qm jeweils und dann musste Du auch einen mindest Abstand zwischen Zu- und Abluft einhalten, am Besten auch noch über Eck.
Da lässt Du Dich am Besten von deinem Heizungsbauern beraten, Innensufstellung ist sehr komplex.
 
Monoblock Wärmepumpen und mehrtägiger Stromausfall, das hatten wohl viele auch nicht auf dem Schirm, ich hoffe dass die betroffenen Berliner daran gedacht haben die Aussengeräte zu entleeren, sonst gibt es ein böses Erwachen.
Absolut. Hab damals auch kurz darüber nachgedacht Glykol beizumischen, machen ein paar sehr vorsichtige durchaus, verschlechtert halt wieder die Wärmekapazität und am Ende die Effizienz.
Wie üblich hab auch ich Absperr- und KFE-Hähne direkt hinter der Kellerwand und die Leitungen mit Gefälle nach innen ausgeführt. Also ein überschaubarer Handgriff zu dem ich in aller größter Not auch aus der Ferne anleiten kann.

@AIC-Peter
Nicht alles was theoretisch möglich ist ist dann auch sinnvoll. Ist dir klar was eine richtige Wärmepumpe an Luftdurchsatz braucht? Wie stellst du dir das vor? Nen normalen günstig/guten Monoblock einfach mitten in den Keller stellen und für etwas Zukunft sorgen? Du willst in deinem Kellerraum sicher nicht Außentemperatur haben. Oder um das zu umgehen entsprechende gedämmte (wg. Kondezwasser) Lüftungskanäle anfertigen lassen, anflanschen auch um einen thermischen Kurzschluß zu vermeiden. Willst du den entsprechenden Aufwand das Geräusch und den Körperschall entsprechend dämmen zu müssen in kauf nehmen?

Um das nachvollziehbar zu machen: Das was eine Luft/Wasserwärmepumpe im Vergleich zu einer Brauchwasser-Wärmepumpe so riesig macht ist nicht das die Leistungselektronik, oder der Kältekompressor so viel größer ist, sondern weil das Ding zu zwei Drittel ausschließlich aus einem Luft/Kältemittel Wärmetauscher (Verdampfer) besteht, durch den ordentlich immer wieder neue Luft durch muss. Würdest du nicht diese gesamte Wärmetauscherfläche als Durchbruch haben wollen, kommst du um Stützlüfter kaum rum.
Also es gibt natürlich schon einen überschaubaren Markt für spezielle Geräte die dazu konzepiert sind, aber die sind wirklich riesig Schweine teuer und was da für Baunebenkosten entstehen...😑

Wenn du schon perspektivisch über die Eigeninstallation eines Monoblocks nachdenkst. Lies dich ein und Keep it simple. Falls möglich, stell das Ding vor dem Heizraum mit etwas Abstand zur Hauswand auf Bigfoots auf befestigten Untergrund (dazwischen Steine, Kondenswasserabfluss i.Ä.) Durchbruch und 1" Anschluss zum bestehenden Heizsystem, Übergang auf die WP mittels dafür geeignetem Wellrohr, alle Leitungen gut und außen noch besser dämmen.(Kurz und ausdrücklich nicht vollständig überrissen).
Bzw. kann ich nur dazu raten: Versuch dich nicht an einer Sonderlösung mit vielen Hürden und zweifelhaften Erfolg, kopier besser das, was schon 1000e vor dir auf im Haustechnikdialog, Photovoltaikforum, YouTube usw.usf. erfolgreich umgesetzt und gut dokumentiert haben.

Für alle kreativen Sonderlösungen und Extrawürste gibt es Leute die machen das beruflich.
 
@AIC-Peter
...😑

Wenn du schon perspektivisch über die Eigeninstallation eines Monoblocks nachdenkst. Lies dich ein und Keep it simple. Falls möglich, stell das Ding vor dem Heizraum mit etwas Abstand zur Hauswand auf .

Für alle kreativen Sonderlösungen und Extrawürste gibt es Leute die machen das beruflich.

Genau der Platz ist bei mir das Problem.....😉
Vor dem Haus - wo die Wege von Heizraum kurz warten - habe ich eigentlich überhaupt keinen Platz....
Einzige denkbare Lösung - wäre eine kreative Wandkonsole über dem Kellerabgang.... schreckt mich aber gerade noch ab.....
Ansonsten nur hinter dem Haus mit entsprechend aufwändigen Verfahrweg von Vor und Rücklauf durch das Haus..... Das wollte ich eigentlich vermeiden will ich dachte das die monoblock Lösungen Indoor inzwischen auch Recht gängig sind..... Aber lasse mich gerne eines besseren belehren....😉

Zum letzten Kommentar mit den kreativen Lösungen ......
Ich sag nur soviel - ich habe vor 26 Jahren bis auf Tragwände und Decken, Dachstuhl, Verputzer und Estrich alles selber gemacht ( Elektrik mit Unterstützung).Dagegen meine Erfahrungen mit Handwerkern der letzten 3 Jahre beim Einbau der BW-WP und Enthärtungsanlage waren einfach nur gruselig..... Zumindest was die ausführenden Gesellen da abgeliefert haben...🙄
Da ist nichts mit kreativ - die können nur Standard - und lieber machen sie den Altbestand komplett neu als das sie sich eine Adaptierung überlegen....
Beispiel - meine vorhandene Kunststoffverrohrung an die neue Edelstahlverrohrung anbinden.
4x ist der Versuch gescheitert eine Klebemuffe setzen und eine flachdichtende Verschraubung dicht als Übergang zu montieren - dann habe ich es selber gemacht......
Luftführung der WP - mit der Chefin super kreative Lösung besprochen ( Zitat -Geile Idee - das biete ich den Kunden zukünftig öfter an) - leider sind ihre Gesellen dann wieder an der Umsetzung gescheitert..... Ich habe mir dann für 50 Euro selber die Teile bestellt und es nachträglich umgebaut.... Selbiges mit dem Abschlussgittern in der Wärmegedämmten Keller-Außenwand...

Nein - mein Bedarf an solchen Handwerkern ist erstmal wieder gedeckt - wenn es irgendwie geht werde ich da wieder selber aktiv werden - das halten meine Nerven sonst nicht aus...🙄
 
Guten Morgen, als regelmäßiger stiller Mitlesern hätte ich mal eine Frage nach Eurer Einschätzung in die Runde, da ich aktuell etwas verloren da stehe.
Ich habe mir von meinem Heizungsbauer ein Angebot zum Tausch aller Heizkörper im Haus machen lassen. Es handelt sich um insgesamt 12 alte Radiatoren, welche durch Kermi Typ 22 und Typ 33
getauscht werden sollen, außer zwei Radiatoren, die jeweils im EG und OG vor den Terassentüren stehen. Hier sollen jeweils Flachheizkörper an die Wand. Hier ist sicher mehr Aufwand gegeben, wegen
veränderter Leitungsführung die Wand hoch schätze ich.
Auf jeden Fall hat mich das Angebot von der Höhe etwas überrascht und ich weiß nicht, wie ich das einordnen soll. Von "heutzutage normal" bis überzogen.
Gut, dass die Heizkörper im Angebot teurer sind, als ich sie im Internet Onlinehandel finden kann, war mir klar. Es sind halt teils aber über 100.- Unterschied.
Aber was mich vorallem wundert ist, dass 30h Arbeit für zwei Monteure angeboten wird. Dauert das über drei Tage 12 Heizkörper auszutauschen, selbst wenn da zwei dabei sind, die an die Wand sollen?
Ob da auch ein hydraulischer Abgleich dabei ist, ist nicht extra beschrieben, sollte ja eigentlich. Aber mir kommt das ganze doch etwas extrem vor.
 
Da keiner hier die tatsächlichen Gegebenheiten bei dir kennt, ist das wohl kaum seriös zu beurteilen. Hol dir doch einfach ein zweites Angebot ein. Und bezüglich des hydraulischen Abgleichs gehe mal davon aus, dass alles, was nicht explizit im Angebot aufgeführt ist, auch nicht geschuldet ist.
 
Preislich vermag ich das nicht aus der Ferne zu beurteilen. Aber da ich meine übrigen Heizkörper selber getauscht habe, kann ich sagen, etwas Aufwand ist es schon. Die Dinger durch die Gegend zu schleppen, Wasser ablassen, den unausweichlichen Schmodder in den alten HK ablassen, die Sauerei aufwischen, neue Heizkörper positionieren, die Konsolen neu setzen, Heizkörper wieder abnehmen, Ventile und Leitungen anpassen, Heizkörper erneut anbauen, am Ende alles abdrücken, Hydraulik fachmännisch neu befüllen. Wenn dein Haus einigermaßen neu ist, dann hast du genormte Anschlussblöcke da sollte das schneller gehen (hatte ich nicht).
Wozu ich in dem Zuge nur raten kann, ist unabhängig irgendwelchen Berechnungen die Heizkörper bewusst deutlich größer zu Dimensionen um die Vorlauftemperatur runter zu bekommen. Hilft nicht nur einer Wärmepumpe sondern auch spürbar bei Brennwerttechnik. Die im Mittel vielleicht 100€ mehr pro HK machen sich bezahlt. Ich könnte mir bis heute etwas in den Bobbes beißen, dass ich mangels örtlicher Verfügbarkeit und durch Zeitdruck im Schlafzimmer nur einen 20cm längeren aber keinen 33er einbauen konnte. Kein Beinbruch, aber das schwächsten Glied, die Tür steht daher jetzt im Winter übern Tag auch mal offen... alternativ müsste ich nur deswegen die Systemtemperatur deutlich höher stellen.

Gegenbeispiel. Im Hobbyraum im ungedämmten Keller hab ich zuletzt zwei 22er durch gute gebrauchte dazu längere 33er getauscht (hab ich nichtmal neu lackiert einmal mit Autopolitur drüber und die Dinger strahlten wie neu, sonst nur gründlich gespült und innen präventiv mal passiviert). Diesen Raum bekomme ich bei 30° VL ohne irgendwelche Lüfter an den HK wunderbar mollig.
 
Größere Dimensionierung ist vorgesehen und wurde bei der Heizkörperauswahl berücksichtigt. Mir ist klar, dass das Ganze nicht in 4h erledigt ist. Aber 30h a zwei Monteure und 4K für die Arbeit klingt für mich extrem. Plus halt Kermi Heizkörper, die es im Netz für 320.- gibt, im Angebot mit 450-. Netto drin stehen. Ein bissle Aufpreis Ok, aber da ist ja wie die Ölpreise in der Werkstatt.
 
Größere Dimensionierung ist vorgesehen und wurde bei der Heizkörperauswahl berücksichtigt. Mir ist klar, dass das Ganze nicht in 4h erledigt ist. Aber 30h a zwei Monteure und 4K für die Arbeit klingt für mich extrem. Plus halt Kermi Heizkörper, die es im Netz für 320.- gibt, im Angebot mit 450-. Netto drin stehen. Ein bissle Aufpreis Ok, aber da ist ja wie die Ölpreise in der Werkstatt.

Hallo. Naja, für den Aufpreis muss der die Dinger aber auch bestellen, transportieren bis zum Einsatzort, schützen, abrechnen usw. Und wenn es einen Garantiefall gibt wendest du dich an ihn und nicht an den Hersteller? Das kostet halt im Gottes Namen.
Gruß
 
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Größere Dimensionierung ist vorgesehen und wurde bei der Heizkörperauswahl berücksichtigt. Mir ist klar, dass das Ganze nicht in 4h erledigt ist. Aber 30h a zwei Monteure und 4K für die Arbeit klingt für mich extrem. Plus halt Kermi Heizkörper, die es im Netz für 320.- gibt, im Angebot mit 450-. Netto drin stehen. Ein bissle Aufpreis Ok, aber da ist ja wie die Ölpreise in der Werkstatt.

Sind das eventuell Sondermaße um kompatibel zur Verrohrung der alten Radiatoren zu passen?
Wenn ja, dann lass dir die 30h auf jeden Fall mal erklären.
Sollten es Normheizkörper sein muss vermutlich an jedem Heizkörper Vor- und Rücklauf angepasst werden.

Aber zweites Angebot schadet bei größeren Aufträgen nie
 
Hallo. Naja, für den Aufpreis muss der die Dinger aber auch bestellen, transportieren bis zum Einsatzort, schützen, abrechnen usw. Und wenn es einen Garantiefall gibt wendest du dich an ihn und nicht an den Hersteller? Das kostet halt im Gottes Namen.
Gruß
Das ist mir schon klar. Mir geht es ums Verhältnis. Wenn der flache Wandheizkörper aber 270.- mehr kostet als die Durchschnittspreise im Netz, stimmt das ganze für mich nicht mehr so ganz. Dann hätte ich gern die Option selber zu bestellen. Wird mir dann ja auch geliefert. Im Garantiefall wende ich mich natürlich an den Handwerker, der das aber auch nur an den Hersteller weiterleitet. Zumindest war das bei meiner Haustür so. Aber ich glaube hier ist auch das Problem, dass mir zu dem Angebot einfach auch mehr Erläuterungen fehlen. Daher werde ich mal im Detail zu allen Punkten nachfragen und auch Vergleichsangebote einholen.
 
Das halt für die normalen Kermi Heizkörper Typ 22 als Beispiel. Bei den Flachheizkörpern für die Wand sind die Unterschiede extremer. Aber wie gesagt, ich will nicht "haten". Jeder soll für seine Arbeit ja anständig Geld verdienen, aber ebenso muss jeder schauen dürfen und nachfragen, wie sich das Ganze zusammensetzt. Vorallem bei den heutigen Preisen. Und ich werde im Detail nachfragen.vielleicht ist das ja heute normal und ich naiv, aber ich dachte halt nicht, dass der Tausch von 12 Heizkörper 14K kostet.
 
Da will ich dann lieber gar nicht wissen, was mich die geplante Umstellung auf WP kosten soll.
 
Da will ich dann lieber gar nicht wissen, was mich die geplante Umstellung auf WP kosten soll.
Na wenn du perspektivisch ohnehin ne Komplettumstellung planst, dann mach das mit den Heizkörpern auch zusammen in einem Aufwasch. Für die Einzelmaßnahmen (auch Heizkörpertausch) bekommst du als Einzelmaßnahme 15% bzw. 20 mit Modernisierungsfahrplan. Bei der großen Umstellung sind bis 70% Förderung drin.

Aber auch was das kostet ist situativ, von einfach hinstellen und anschließen bis aufwendiger Umbau. Ne Wärmepumpe einbauen und ans bestehende Heizsystem anschließen kann auch nur einen Tag dauern und deutlich günstiger sein als der komplette Tausch deines Wärmeverteilsystems. Gibt ja auch div. Anbieter die genau damit werben (und ja bevor das kommt natürlich gibt es gerade da auch schwarz Schafe).

Aber grundsätzlich bin ich schon deiner Meinung gute Leistung darf was kosten aber ein Fachbetrieb muss sein Angebot schon auch erklären und rechtfertigen können, insofern hake da ruhig nach oder mach ein Gegenangebot.
 
Und unwahrscheinlich, aber nicht unmöglich, es handelt sich um ein "Abwehrangebot". Keine Lust oder keine Zeit für den Auftrag
 
Was ist eigentlich eure Rückfallstrategie? Sagen wir mal im Winter sind 72 Stunden Stromausfall, wasacht ihr dann in Sachen Heizung? Habt ihr jeweils Nen Kachelofen oder könnt ihr einen Photovoltaik Speicher autark betreiben?

Jetzt kann man sagen "das passiert doch nicht" oder man erinnert sich an den Schwarzwald vor Jahren wo aufgrund des Wetters genau das passiert ist.

Ich persönlich habe da einfach gerne meine Energiequelle im Haus und kann dann zumindest ein paar Tage überbrücken ohne Angst haben zu müssen dass Leitungen einfrieren oder das Haus auskühlt.

Achso, ja mir ist klar dass eine Pellets Heizung Strom braucht, den kann man aber recht günstig zur Verfügung stellen, da genügt ein 1.5 kW Aggregat.
 
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