Photovoltaikanlage nachrüsten - Lohnt sich das überhaupt?

auf Winter optimiert werden
was im Umkehrschluss auch bedeutet: alles an Fläche vollballern, Jedes Modul extra hilft, die Westseite gleich mitmachen @Stary

Wärmepumpe und vorallem, wenn doch noch ein eAuto kommt - da zählt dann jede Kilowattstunde, die man kriegen kann.

Was im Sommer nicht selbst verbraucht wird zahlt die Anlage schneller ab.

In den Angeboten sind die Komponenten für die Extrafläche (West) bestimmt geringer, als in ein paar Jahren nochmal mit Gerüst und Zubehör die restliche Fläche zu füllen (plus extra Kabel, ggf. anderer/weiteren Wechselrichter etc) - finanziell wird das sicherlich zu uninteressant, also klotzen, nicht kleckern.

Was helfen kann: täglich zur festen Uhrzeit Zählerstand aufschreiben, das hilft mal grob den täglichen Verbrauch einzupeilen, auch für Speicher.

Interessant wäre ggf. auch, was so die Lastspitzen sind, wie zB Durchlauferhitzer oder sowas, die mehr als 10kW Leistung haben, da kann es Sinn machen 2 Hybridwechselrichter und 2 Speicher zu nehmen, aber da kommt’s dann auf die Komponenten an.

Edit: zu schnell auf senden gedrückt
 
Zuletzt bearbeitet:
alles an Fläche vollballern
und dann fällt mir noch ein: wenn die Dachfläche nicht reicht gibt es immer noch Fassaden- oder auch Zaun PV. Grad im Winter bei tiefstehender Sonne ist da eine Südseite gar nicht so uninteressant, vorausgesetzt es gibt freie Einstrahlung/Sicht... Aber man muss dann auch die Optik wollen, am Dach stört es ggf ja nur indirekt ;-)

Optimale Ausrichtung & Neigung von Photovoltaik-Anlagen hat eine schöne Tabelle und darunter noch eine farbliche Tabelle, Perfekte Himmelsrichtung und Dachneigung für PV-Anlagen sogar bis 90°, für iOS gibts z. B. auch noch den "PV Optimizer", da kann man das Gerät mal drehen und direkt sehen, was da so reinkommen könnte als auch Winkeloptimierungen und aufs Jahr hochskaliert.
 
Zuletzt bearbeitet:
mal so in die Runde hat einer Erfahrung mit kleinen Windrädern? dachte an 2-3kw Rotorausführung egal
denn irgendwie ist bei uns immer Wind (man kann sich ohne Windschutz nie gemütlich auf die Terrasse setzen.)
zudem hätte man auch adends Nachts und bei schlecht Wetter Stromertrag..
Gundstück ist groß genug und hinter mir ist nur noch wald oder was der Borkenkäfer übrig gelassen hat..
 
mal so in die Runde hat einer Erfahrung mit kleinen Windrädern? dachte an 2-3kw Rotorausführung egal
denn irgendwie ist bei uns immer Wind (man kann sich ohne Windschutz nie gemütlich auf die Terrasse setzen.)
zudem hätte man auch adends Nachts und bei schlecht Wetter Stromertrag..
Gundstück ist groß genug und hinter mir ist nur noch wald oder was der Borkenkäfer übrig gelassen hat..
Kenne zwei Fälle die das unbedingt ausprobieren wollten. Der eine hat nach anfänglichen ernüchternden Ergebnissen auf einem Scheunendach sogar einen 15m hohen Mast dafür gekauft, der andere hatte die Anlage auf dem EFH Hausdach installiert. Beide Anlagen laufen nicht mehr weil sie kaum Strom produziert haben, der mir dem EFH hat zusätzlich über hohe Lautstärke im Haus geklagt und das der WAF komplett gecrashed wurde.
Die Windgeschwindigkeit geht mit dritter Potenz in die Leistung einer Windkraftanlage ein und ist viel mehr relevant als bspw. Die Flügelfläche. Das lässt sich nicht ändern. Große WKA sind auch vor allem durch immer höhere Masthöhen so Leistungsstark geworden.
In Wohngebieten ist die Bodenreibung einfach viel zu hoch, bis du in Sphären kommst wo der Wind nicht mehr turbulent ist musst du im wahrsten Sinne sehr hoch hinaus. Wohnst du auf nem Einsiedlerhof oder am Dorfrand und um dich rum nur Felder könnte es was werden, aber wirtschaftlich muss das dann immernoch nicht sein.
Wie @Horzzzzt schon angedeutet hat Erfolgsgeschichten findet man kaum.
Hier was zum schmökern:
 
Hat hier schon jemand Erfahrungen mit einem Solar carport gemacht?
ist wie jedes andere (Flach) Dach auch, ggf. aufständern für besseren Winkel, ansonsten: mehr Module hilft mehr :t
Richtig Spass macht's aber erst, wenn da auch ordentlich was zusammen kommt und man 3phasig in Richtung 8-11 kW laden kann, weiterer Überschuss zahlt die Anlage schneller ab :@
 
ist wie jedes andere (Flach) Dach auch, ggf. aufständern für besseren Winkel, ansonsten: mehr Module hilft mehr :t
Richtig Spass macht's aber erst, wenn da auch ordentlich was zusammen kommt und man 3phasig in Richtung 8-11 kW laden kann, weiterer Überschuss zahlt die Anlage schneller ab :@
Hab ich wohl unklar formuliert.
Meine Überlegung war, ob es einen nennenswerten Unterschied in der Leistungsausbeute macht, wenn die Module flach und nicht mit Aufständerung verlegt werden.
Bei den Modulen mit Aufständerung auf unserem Garagendach reicht im wesentlichen ein ordentlicher Regenschauer um das gröbste abzuspülen.
Meine Sorge wäre, dass dieser Effekt ausbleibt, wenn die Module fast ohne Neigung verbaut sind und so die Leistungsausbeute immer weiter reduziert wird.
Da raufzukrabbeln um die Module zu reinigen würde ich nicht so toll finden.
 
Ein Freund hat die Module flach liegen, Vorteil ist das es Ertrag gibt, egal woher die Sonne scheint. Moderne Module haben einen großen Nutzwinkel.
Nachteil ist die geringe Selbstreinigung, aber er hat jetzt, nach 2 Jahren, noch nicht aktiv gereinigt.
 
Hab ich wohl unklar formuliert.
Meine Überlegung war, ob es einen nennenswerten Unterschied in der Leistungsausbeute macht, wenn die Module flach und nicht mit Aufständerung verlegt werden.
Bei den Modulen mit Aufständerung auf unserem Garagendach reicht im wesentlichen ein ordentlicher Regenschauer um das gröbste abzuspülen.
Meine Sorge wäre, dass dieser Effekt ausbleibt, wenn die Module fast ohne Neigung verbaut sind und so die Leistungsausbeute immer weiter reduziert wird.
Da raufzukrabbeln um die Module zu reinigen würde ich nicht so toll finden.
Wie sehr die Leistungsausbeute in der Theorie reduziert werden hat @ZettiMarkus ja bereits in seinem Beitrag gut mit Quellen verlinkt. Ich kann dir sagen das ich seit 3 Jahren ne Anlage auf nem Norddach mit 24° habe und die trotzdem ordenlich und besser als die Prognose performen was die Anlage unter strich trodzem wirtschaftlich macht (bei nem 40° Dach wäre das allerdings schon wieder richtung Liebhaberei).

In der Regel ist es so das Aufständerungen die Anlage teurer macht und durch die Selbstverschattung also Abstand der Modulreihen wesentlich weniger drauf geht (je steiler du aufständerst, desto mehr Platz musst du zur nächsten Reihe lassen). Auf nem richtigen Flachdach ohne Niegung ständert man deswegen heutzutage i.d.R. Richtung Ost/West ohne (nennenswertem) Abstand mit nem Neigungswinkel von ca. 15° auf (also so Beispielfoto Gewerbedach). Die klassischen Aufständerungen 30° Richtung Süd wie man sie noch aus Altanlagen kennt (also so Beispielfoto, gut zu erkennen der notwendige Reihenabstand) werden aus Wirtschaftlichkeitsgründen deswegen auch kaum mehr umgesetzt, weil das Kostenverhältniss von Aufständerung zu PV Modulen sich extrem in Richtung Aufständerung verschoben hat und man lieber mehr Leistung installiert. (Außnahme sind Steckersolaranlagen weil dich da generell die Modulanzahl nicht der Platz begrenzt).
Ne DIY Fähige Lösung (keine Werbung nur als Beispiel) sind bspw. solche Betonsteine die gleichzeitig den notwendigen Blalast mitbringen (der käme bei gewöhnlichen Aufständerung mit Railsystemen on-top). Aber du siehst die Aufständerung ist praktisch teurer als das Modul selber... Bei 15° sollte man 1-1,5m zwischen den Reihen lassen, bei 10° käme man mit um die 60-80cm hin.

Kurzum, klar macht das einen Unterschied wenn die Module flacher liegen, aber du musst halt abwägen bzw. ausrechen (beide Optionen durchspielen, d.h. Belegungsplan für die Varianten und dann die Erträge mit PVGIS simulieren) was dir mehr bringt. Also entweder Flacher d.h. mehr Leistung die dann kaum aufs Peak kommt oder Aufgeständert mit zwangsweise weniger installierter Leistung die spezifisch zwar besser läuft, aber i.d.R. auch nicht billiger zu errichten ist. Wenn du Aufständerst dann nicht über 15° damit du nicht so viel platz lassen musst.

Zur Reinigung wenn die Module unter 10° Neigung haben bzw. ganz Flach liegen würde ich schon sicherstellen das ich da alle 1,2 Jahre mal irgendwie hinkomme um die mal zu reingen. Der Effekt der Blütenstaubsaison ist eher vernachlässigbar, aber Blätter oder Vogelkot werden dann eben kaum runtergespült.
 
So.... Konnte nicht widerstehen....Marstek Venus E 3.0 mit 5,12kwh Kapazität mit Everhome IR Ecotracker im Bundle für 1164 Euro bestellt....😎
Wenn ich bedenke dass ich vor guten 2 Jahren noch über 1000 Euro je kWh Speicher meiner PV bezahlte habe....🫣
Wenn das wirklich so einfach funktioniert wie es überall beschrieben wird ist das echt eine der günstigsten Methoden zur Speichererweiterung.
Eine Erweiterung meines Varta Speichers hatte auf jeden Fall ein Vielfaches gekostet und hatte sich wirtschaftlich vermutlich nie gerechnet.
Bin gespannt und werde gerne berichten...😎
 
was im Umkehrschluss auch bedeutet: alles an Fläche vollballern, Jedes Modul extra hilft, die Westseite gleich mitmachen

Was im Sommer nicht selbst verbraucht wird zahlt die Anlage schneller ab.
Vorsicht mit solchen Stammtischweisheiten!

Tatsächlich liegen Amortisationen von PV Modulen durch Einspeisevergütung oft bei 15-25 Jahren, also deutlich länger als die meisten vernünftig dimensionierten Anlagen.

Also Bleistift zücken und Mehrkosten (Module, Träger, Verkabelung, Montage, größerer Wechselrichter,...) gegenüber Mehrertrag genau vergleichen, sonst wird aus "zahlt die Anlage schneller ab" ganz schnell "verlängert die Amortisation ganz gewaltig"... 😜
 
Das war mal, 500 Watt Paneele erzeugen im Jahr im Schnitt 500 kW/h, das sind bei 0,07 Cent Vergütung 35,- Euro
Ein Paneel kostet nur noch 80,- Euro.

Klar, es kommen noch die Montage und Verkabelung hinzu, bei DIY verdoppelt das die Amortisation, bei „machen lassen“ nochmal doppelt so viel.
Aber nach 6-8 Jahren ist es wieder drin und im Winter muss weniger zugekauft werden was die Zeit wieder verkürzt.
 
So.... Konnte nicht widerstehen....Marstek Venus E 3.0 mit 5,12kwh Kapazität mit Everhome IR Ecotracker im Bundle für 1164 Euro bestellt....😎
Wenn ich bedenke dass ich vor guten 2 Jahren noch über 1000 Euro je kWh Speicher meiner PV bezahlte habe....🫣
Wenn das wirklich so einfach funktioniert wie es überall beschrieben wird ist das echt eine der günstigsten Methoden zur Speichererweiterung.
Eine Erweiterung meines Varta Speichers hatte auf jeden Fall ein Vielfaches gekostet und hatte sich wirtschaftlich vermutlich nie gerechnet.
Bin gespannt und werde gerne berichten...😎
Darf ich fragen was für dich ausschlaggebend war dieses Produkt zu kaufen?
 
Darf ich fragen was für dich ausschlaggebend war dieses Produkt zu kaufen?
Du meinst jetzt warum genau diese Marke?
Wollte zuerst 2x hoymiles Speicher nehmen.... War aber immer schneller wieder ausverkauft wie ich reagieren konnte.... Dann habe ich mich auf die Warteliste setzen lassen.... Termin wurde wieder nicht eingehalten... Dafür dann der Preis deutlich angehoben.... Da hätte ich keine Lust mehr...🙄
In Summe waren dann die 2x hoymiles mit Verbindungsset deutlich teurer als der Marstek von den ich eigentlich auch nur gutes gefunden habe und der auch noch eine kWh mehr Kapazität hat.
Wichtig war mit einer einfache Kombi mit dem Ecotracker.... Und da ist sowohl der hoymiles als auch der Marstek Venus E 3.0 bekannt dafür. Der Marstek hat auch noch eine notstromfunktion.... In Summe hat das für mich gepasst und ich will das jetzt einfach ausprobieren.
Vom Invest - da wir einen hohen Stromverbrauch haben - in der Übergangszeit heizen mit Splitklima und in Sommer kühlen mit den Klimas.... Habe ich mir das mit meinen Erfahrungen der letzten beiden Jahre "schöngerechnet" - eine Füllung mit 5kwh spart mir ca. 1 Euro (28ct Netzstromkosten abzgl. Entgangene Einspeisevergütung von 8ct/kWh x5).... Wenn ich das als zusätzliche Speicherkappa an 150-200 Tagen im Jahr nutzen kann.... Müsste der Speicher sich in 5-6 Jahren amortisiert haben? Der Hersteller gibt eine Garantie von 10 Jahren.
Kennt doch jeder mit eigener PV Anlage... Wenn man sich was"sparen" kann.... Dann investiert man halt....🤣🤣

Die"normale" Speicher Erweiterung dagegen hatte mich ein Vielfaches für 6kwh zusätzliche Kappa gekostet..... Da kann ich rechnen so viel ich will - das hatte sich einfach nie gerechnet - deshalb jetzt der Marstek
 
Du meinst jetzt warum genau diese Marke?
Wollte zuerst 2x hoymiles Speicher nehmen.... War aber immer schneller wieder ausverkauft wie ich reagieren konnte.... Dann habe ich mich auf die Warteliste setzen lassen.... Termin wurde wieder nicht eingehalten... Dafür dann der Preis deutlich angehoben.... Da hätte ich keine Lust mehr...🙄
In Summe waren dann die 2x hoymiles mit Verbindungsset deutlich teurer als der Marstek von den ich eigentlich auch nur gutes gefunden habe und der auch noch eine kWh mehr Kapazität hat.
Wichtig war mit einer einfache Kombi mit dem Ecotracker.... Und da ist sowohl der hoymiles als auch der Marstek Venus E 3.0 bekannt dafür. Der Marstek hat auch noch eine notstromfunktion.... In Summe hat das für mich gepasst und ich will das jetzt einfach ausprobieren.
Vom Invest - da wir einen hohen Stromverbrauch haben - in der Übergangszeit heizen mit Splitklima und in Sommer kühlen mit den Klimas.... Habe ich mir das mit meinen Erfahrungen der letzten beiden Jahre "schöngerechnet" - eine Füllung mit 5kwh spart mir ca. 1 Euro (28ct Netzstromkosten abzgl. Entgangene Einspeisevergütung von 8ct/kWh x5).... Wenn ich das als zusätzliche Speicherkappa an 150-200 Tagen im Jahr nutzen kann.... Müsste der Speicher sich in 5-6 Jahren amortisiert haben? Der Hersteller gibt eine Garantie von 10 Jahren.
Kennt doch jeder mit eigener PV Anlage... Wenn man sich was"sparen" kann.... Dann investiert man halt....🤣🤣

Die"normale" Speicher Erweiterung dagegen hatte mich ein Vielfaches für 6kwh zusätzliche Kappa gekostet..... Da kann ich rechnen so viel ich will - das hatte sich einfach nie gerechnet - deshalb jetzt der Marstek
Danke dir für deine Ausführung.
Bin gerade in der Findungsphase wegen Balkonkraftwerk in unserer Mietwohnung. Ganz oben steht bei mir zur Zeit das System von Ecoflow in Verbindung mit einem Smartmeter und 1000W Solarpaneele.
Von der Marke Marstek habe ich noch nichts vernommen.
 
Das war mal, 500 Watt Paneele erzeugen im Jahr im Schnitt 500 kW/h, das sind bei 0,07 Cent Vergütung 35,- Euro
Ein Paneel kostet nur noch 80,- Euro.

Klar, es kommen noch die Montage und Verkabelung hinzu, bei DIY verdoppelt das die Amortisation, bei „machen lassen“ nochmal doppelt so viel.
Aber nach 6-8 Jahren ist es wieder drin und im Winter muss weniger zugekauft werden was die Zeit wieder verkürzt.
Du schaffst mit einem 500Watt Panel 500 kilo Watt pro Stunde? Wow 🤪

Aber selbst 500 kiloWattStunden Jahresertrag dürften mit einem 500W Panel auf der zitierten Westseite je nach Winkel illusorisch sein.

Hinzu kommen Kosten für Gerüst, Tragkonstruktion, Installation, Verkabelung, Kapitalbindung, größerer Wechselrichter etc, da hat das Panel selbst meist noch den geringsten Anteil. Also wenn man das wirklich rechnet und nicht aus dem Bauch entscheidet, ist man ggfs. doch jenseits der von dir zitierten 6-8 Jahre und somit eventuell über dem Amortisationsziel der eigentlichen Anlage.

Wohlgemerkt sage ich nicht, dass es sich nicht rechnen kann, ich sage nur, dass man es rechnen sollte, da die Stammtischweisheit "alles an Fläche vollballern, Jedes Modul extra hilft" mit Vorsicht und spitzem Bleistift zu genießen ist!!!
 
Zuletzt bearbeitet:
Du schaffst mit einem 500Watt Panel 500 kilo Watt pro Stunde? Wow 🤪

Aber selbst 500 kiloWattStunden Jahresertrag dürften mit einem 500W Panel auf der zitierten Westseite je nach Winkel illusorisch sein.
gerade mal nachgesehen, beim Balkonkraftwerk meiner besten Schwiegermutter, wurden in den letzten 12 Monaten 840 kWh erzeugt, durch 2 440W Module... so ganz daneben liegt das ned.
 
Du schaffst mit einem 500Watt Panel 500 kilo Watt pro Stunde? Wow 🤪

Aber selbst 500 kiloWattStunden Jahresertrag dürften mit einem 500W Panel auf der zitierten Westseite je nach Winkel illusorisch sein.

Hinzu kommen Kosten für Gerüst, Tragkonstruktion, Installation, Verkabelung, Kapitalbindung, größerer Wechselrichter etc, da hat das Panel selbst meist noch den geringsten Anteil. Also wenn man das wirklich rechnet und nicht aus dem Bauch entscheidet, ist man ggfs. doch jenseits der von dir zitierten 6-8 Jahre und somit eventuell über dem Amortisationsziel der eigentlichen Anlage.

Wohlgemerkt sage ich nicht, dass es sich nicht rechnen kann, ich sage nur, dass man es rechnen sollte, da die Stammtischweisheit "alles an Fläche vollballern, Jedes Modul extra hilft" mit Vorsicht und spitzem Bleistift zu genießen ist!!!
Der Meinung bin ich auch aber das Ergebnis ist immer das Gleiche 😉
...Solang es noch EEG gibt, heißt ab nächstes Jahr werden wir ggf. wieder (wenn überhaupt noch neue) halb belegte Dächer sehen.

Arbeitszeit potenziert sich nicht gleichmäßig, Gerüst brauchst du so oder so, Wechselrichter kosten wenn überhaupt nur ein paar Euro mehr.
Egal wie stumpf man den Bleistift macht. Rechne doch anders rum nehmen wir die 35€ von @alFanta und weil die Ausrichtung nicht ganz dolle ist lass es halt 30€/a sein. Sind auf 20 Jahre gesetzliche Vergütung 600€. Der wesentliche lukrativere, zu erwartende potenziell höhere Eigenverbrauch noch nicht einmal mit einbezogen. Ein Modul mehr kostet kostet auch mit stumpfen Bleistift niemals über 600 €.

Zum Thema Kapitalbindung wenn du Kapital hast und es investieren möchtest ist es dort auf jeden Fall erstmal sicher investiert. Bestimmt kann man jetzt wieder darüber streiten wie hoch die tatsächlich Rendite ist, ob man nicht lieber in irgendwas anders investiert oder Vermieter werden möchte... Ich persönlich investiere gerne in meine Unabhängigkeit und wenn es lukrativ ist umso besser.
 
Jepp, deswegen knalle ich jetzt auch mein Dach voll. Vielleicht wird es in ein paar Jahren noch günstiger, aber ich schiebe das bereits locker 10 Jahre vor mir her ;-), jetzt muß es endlich sein.
 
gerade mal nachgesehen, beim Balkonkraftwerk meiner besten Schwiegermutter, wurden in den letzten 12 Monaten 840 kWh erzeugt, durch 2 440W Module... so ganz daneben liegt das ned.
Auf der zitierten Westseite mit ggfs. ungünstigem Winkel? Nicht schlecht!!! Oder vergleichen wir hier (Süd-)Äpfel mit (West-)Birnen?

Gerüst brauchst du so oder so,
Auch auf der zitierten Westseite? Oder muss es doch extra umgesetzt und befestigt werden und kostet daher extra? Kostet mit Sicherheit nicht die Welt aber 30€ Bruttoertrag p.a. sind eben auch nicht die Welt...

Rechne doch anders rum nehmen wir die 35€ von @alFanta und weil die Ausrichtung nicht ganz dolle ist lass es halt 30€/a sein. Sind auf 20 Jahre gesetzliche Vergütung 600€.
Ein Modul mehr kostet kostet auch mit stumpfen Bleistift niemals über 600 €.
Nö aber auf der anderen Seite sind 20 Jahre eine verdammt lange Zeit und eben (hoffentlich) deutlich länger als die Amortisation der vernünftig dimensionierten Südanlage und darum ging es ja.
Außerdem machen auf der anderen Seite selbst konservativ investierte 3% Zinsen aus 600€ nach 20 Jahren 1084€, also fast verdoppelt.

Der wesentliche lukrativere, zu erwartende potenziell höhere Eigenverbrauch noch nicht einmal mit einbezogen.
Dass es sich über Eigenverbrauch eher rechnen kann ist unbestritten, oben war aber explizit die Rede von "was nicht selbst verbraucht wird zahlt die Anlage schneller ab".
Zum Thema Kapitalbindung wenn du Kapital hast und es investieren möchtest ist es dort auf jeden Fall erstmal sicher investiert. Bestimmt kann man jetzt wieder darüber streiten wie hoch die tatsächlich Rendite ist, ob man nicht lieber in irgendwas anders investiert oder Vermieter werden möchte... Ich persönlich investiere gerne in meine Unabhängigkeit und wenn es lukrativ ist umso besser.
Alles richtig und verständlich. Aber alles "weiche Faktoren" abseits der Stammtischparole "vollknallen lohnt sich!".

Ich bin jetzt hier auch raus, wollte nur klarstellen, dass sich ein rundum volles Dach sachlich betrachtet nicht zwingend schneller amortisiert, als eine vernünftig dimensionierte Anlage.

Wenn man es persönlich trotzdem machen will ist ja schön und gut, aber die persönliche Entscheidung und das eigene Bauchgefühl sollten nicht als scheinfaktischer Ratgeber für die Allgemeinheit propagiert werden. :thumbsup:

Ist genau wie beim Thema E-Auto neulich: Nur weil es sich für mich lohnt oder nur weil ich gewillt bin gewisse Faktoren als für mich irrelevant aus der Rechnung rauszustreichen, sollte ich nicht der Allgemeinheit vorschreiben was sich lohnt und was nicht.
 
Zuletzt bearbeitet:
Zurück
Oben Unten