Was erwartest du denn noch von ihr?
Sie hat eure Religion doch akzeptiert, sie stört auch nicht das überall ein Kruzifix hängt oder ähnliches.
Sie geht sogar arbeiten, stell dir vor eine Frau mit Kopftuch geht arbeiten :eek:
Sie hat doch von euch nix verlangt. Die, die die Forderung hatten war die Kirche bzw der Arbeitgeber.
Sie hat sich nur gegen den Zwang gewehrt.
Das war einfach nur ein reiner Machtkampf mehr nicht.
Arbeitsrechtlich hat sie ihre Arbeit erfüllt. Wahrscheinlich hätte es im Altersheim, ein Dorf weiter niemanden gestört.
Sie hatte nur ein Kopftuch an, wenn sie versucht hätte andere Leute zu bekehren oder den Christentum schlecht geredet hätte finde ich es wäre was anderes gewesen.
Wir kommen glaube ich sowieso nicht auf den gleichen Nenner weil wir die Sache ganz anders sehen.
Für mich ist die Frau das Opfer und nicht der Arbeitgeber.
Die Frau wird aus religiösen Gründen dass Kopftuch in der Öffentlichkeit nicht ablegen,
Bravo eine Arbeitslose mehr!
Aus meinem Bekanntenkreis weiß ich das es nicht einfach ist mit Kopftuch eine Arbeit zu finden.
Egal wie du es machst, machst du es verkehrt.
Heute arbeitest du und zahlst in die Staatskasse ein und morgen bist du die Arbeitslose Türkin die mit Kopftuch gezwungenermaßen keine Arbeit findet.
Ich frage mich wer tatsächlich keine Akzeptanz hat...
Gruß Osama
Du hast sicherlich Recht mit allem was Du schreibst
Die Begründung ist hier aber im Detail zu finden: es handelt sich um ein christliches Krankenhaus (sofern ich das jetzt richtig mitbekommen habe).
Beide wollen an ihrer Religion festhalten, sowohl die Frau, als auch das Krankenhaus. Aber was nu? Die Frau will einerseits an ihrem Glauben festhalten, indem sie ein Kopftuch trägt, erwartet andererseits vom Arbeitgeber, dass er den eigenen Glauben zurück stellt. Da passt dann am Ende irgendetwas nicht.
Klar kann man da sagen: meine Güte, die sollen sich doch nicht so anstellen.
Aber wo ist dann die Grenze? Wenn sie es darf, müssen alle anderen es auch dürfen. Und dann hast Du am Ende vielleicht zwanzig Angestellte mit Kopftuch. In einem christlichen Krankenhaus? Das kann nicht funktionieren. Es ist totaler Schwachsinn, aber es ist einfach ein Konflikt, den Du nicht lösen kannst. Und das nur, wegen verschiedenen Religionen. Das ist doch sowas von schwachsinnig....
Ich persönlich finde den ganzen Glaubenskram eh total affig. Ich kann damit nichts anfangen. Für mich hat Glaube nur mit Einschränkung der Menschenrechte und Selbstkastei zu tun.
Anderseits sind stark Gläubige der Meinung, dass fast alles Gottes Entscheidung ist. Wenn jemand stirbt, wenn man krank wird, wenn etwas tolles passiert, eine Geburt oder ähnliches. Damit geben sie dann Verantwortung für Ereignisse ab, denn Gott hat es gewollt. Im Namen Gottes, welcher Gott auch immer, werden dann Kriege geführt, Frauen durch Ehrenmorde getötet, Flugzeuge in Gebäude geflogen, usw.
Wir könnten alle so friedlich miteinander leben, wenn es diese ganzen bescheuerten Religionen nicht gäbe. Alleine was im Gaza los ist oder die Abschlachtung der Jesoden, das sind alles perfekte Beispiele, die gerade jetzt passieren. Toleranz gegen Glauben. Toleriere mich, aber ich toleriere Dich nicht, das geht gegen meinen Glauben. Das kann am Ende nur in einer Katastrophe enden....
Vielleicht schweift das gerade etwas vom Thema ab, aber wenn wir die Maschinerie noch weiter spinnen, landen wir am Ende an dem Punkt, wo jemand, der sich über das Verhalten Andersgläubiger erbost, sofort mit den Neonazis gleichgestellt wird.
Es ist ein Thema, was wir noch Monate diskutieren können, ohne auf einen gemeinsamen Nenner zu kommen.