Schwerer Skiunfall: Schumi im Koma

Mit der Bemerkung: Beschämend, widerlich und abscheulich, schließe ich hiermit mein Urteil über den Großteil derer, die in dieser Zunft ihr Geld verdienen müssen.

Dieser Satz gefällt mir überhaupt nicht! Einen "Großteil" eines Berufsstandes zu verunglimpfen, weil Dir die Berichterstattung zu einem emotionsgeladenen Thema nicht gefällt, das halte ich für beschämend, widerlich und abscheulich.
Ein freier Journalismus ist enorm wichtig für unsere Welt! Woher sollen denn sonst alle Informationen kommen die man täglich sammelt?
Und glaubst Du die angesprochene Art von Journalismus hätte nur den Hauch einer Daseinsberechtigung, wenn nicht millionen Menschen täglich diese Infos aufsaugen?

Gruß,
Thomas
 
Dieser Satz gefällt mir überhaupt nicht! Einen "Großteil" eines Berufsstandes zu verunglimpfen, weil Dir die Berichterstattung zu einem emotionsgeladenen Thema nicht gefällt, das halte ich für beschämend, widerlich und abscheulich.
Ein freier Journalismus ist enorm wichtig für unsere Welt! Woher sollen denn sonst alle Informationen kommen die man täglich sammelt?
Und glaubst Du die angesprochene Art von Journalismus hätte nur den Hauch einer Daseinsberechtigung, wenn nicht millionen Menschen täglich diese Infos aufsaugen?

Gruß,
Thomas
Nun,dieser freie Journalismus ist auf ein Minimum geschrumpft. Es gibt kaum noch eine neutrale bis kritische Berichtserstattung,vor allem mit einer gründlichen und eigenen Recherche.
Das meiste wird einfach nur noch woanders abgeschrieben und etwas verändert,mein Eindruck. Hauptsache den Lesern wird schnell etwas vorgeworfen,geändert werden kann es ja immer noch in weiteren Artikeln. Siehe zum Thema hier,was dort allein reine Spekulationen sind! Unglaublich und traurig zugleich.
Ein anderes Beispiel wäre die Meinungsmache gegen Putin. In fast allen Medien wurde Chodorkowski als absolut Unschuldiger dargestellt,wenn Auftragsmord ein Kavaliersdelikt ist,dann könnte es so sein. Dem ist aber nicht so.
Alle Journalisten kann man sicher nicht über einen Kamm scheren,aber wohl die meisten.
 
Nun,dieser freie Journalismus ist auf ein Minimum geschrumpft. Es gibt kaum noch eine neutrale bis kritische Berichtserstattung,vor allem mit einer gründlichen und eigenen Recherche. ...

Es gibt sie schon noch, die ordentliche und kritische Berichterstattung, man muss nur mitunter ein wenig "suchen". Spricht man dem Journalismus gänzlich den Anspruch ab, darf man sich nicht wundern, wenn es früher oder später tatsächlich so kommt.

All das muss man aber vielleicht nicht wortreich in diesem Fred diskutieren, dessen Anlass ein gänzlich anderer ist.
 
Es gibt sie schon noch, die ordentliche und kritische Berichterstattung, man muss nur mitunter ein wenig "suchen". Spricht man dem Journalismus gänzlich den Anspruch ab, darf man sich nicht wundern, wenn es früher oder später tatsächlich so kommt.

Für mich der springende Punkt,weil kaum einer macht sich diese "Mühe" und lässt sich lieber BILDen. Aber auch Spiegel,Süddeutsche und Co.,sind nicht immer so,wie man es sich wünschen würde.

Und nun zurück zum eigentlichen Thema,welchem ich auch kritisch gegenüber stehe,aber dieser Fred gehört seinen Fans.
 
Das Thema gehört nicht seinen Fans .
Ein Mensch ist schwer verunglückt und kämpft in diesem Moment um sein Leben.
Diesem Menschen ,seiner Familie und Freunden wünsche ich einfach die Kraft und viel Glück alles gut zu überstehen und das ganze unabhängig davon ob er prominent ist oder es einer von uns wäre.
Zu schnell oder zu langsam Gefahren ? Risikobereitschaft hin oder her! Da liegt einer im Todeskampf und ich versteh nicht was es da zu diskutieren gibt !

Bei so einem Thema gibt es kein Pro oder contra .....jedem kann ein Unfall passieren und dann ist man doch froh wenn man nicht von allen Seiten nur ohrfeigen verpasst bekommt.

Wer die Risikobereitschaft verurteilt der sollte den kompletten Motorsport,Skisport usw ...verurteilen.

Alles nur meine persönliche Meinung ....

PS: Quelle Focus

Michael Schumacher steht stellvertretend für rund 270.000 Menschen, die jedes Jahr in Deutschland eine Schädelhirnverletzung bei einem Unfall im Straßenverkehr, am Arbeitsplatz, im Haushalt oder bei Spiel und Sport erleiden.

Fast 13 Prozent (35.000 Opfer) sind Kinder unter 6 Jahren.
 
Zuletzt bearbeitet:
Leider lässt sich das eine Thema vom anderen nicht so einfach trennen.
Gerade eben erst hörte ich eine Gruppe Erwachsener sich über den Unfall unterhalten und bei allem Mitleid herrschte klar die Meinung vor, dass MSC unverantwortlich gehandelt habe, wenn er abseits der Piste fuhr. So ist das eben mit den Medienhörigkeit ... Lieber eine starke Behauptung, als ein schwaches Argument.

Als einer, der jeden Tag mit und in den Medien arbeitet, weiß ich, dass man nicht alle über einen Kamm scheren kann und sollte. Zudem ist es nicht immer der einzelne Journalist, sondern oft der Chefredakteur, der Vorgaben gibt, die dann zu einer solchen Berichterstattung führen. Letztendlich liegen die Ursachen für einen solchen Journalismus viel tiefer und sind nicht immer einfach zu erklären mit naheliegenden Gründen wie Anzeigenverkauf o.ä. Eine große "Mitschuld" trägt letztendlich der Leser ... leider.

Die aktuelle Berichterstattung - in den meisten Medien - finde ich schlimm. Nicht nur, weil Fakten oft fehlen, sondern auch (und das mag manchem hier nicht schmecken), weil ein Personenkult betrieben wird, den ich ebenfalls unpassend finde.

Tim
 
...Gerade eben erst hörte ich eine Gruppe Erwachsener sich über den Unfall unterhalten und bei allem Mitleid herrschte klar die Meinung vor, dass MSC unverantwortlich gehandelt habe, wenn er abseits der Piste fuhr. ...

...und das sind dann meist jene Zeitgenossen, welche selbst noch nie auf Skiern gestanden sind.
Zudem (noch nie selbst ein Autorennen live gesehen) aber die Meinung vertreten, im gesamten Motorsport würde unverantwortlich im harakiri stil umhergerast.
 
Wie sagt Christoph Hörstel so schön: "unsere Nachrichten heissen Nachrichten, da sie für die Masse nachgerichtet werden."
Ich wünsche Michael Schumacher eine baldige Genesung und drücke dafür ganz fest die Daumen.
 
OT: Ich kann gerne Einblick geben, wie Nachrichten und Berichterstattung zustandekommen, sollte ernsthaftes Interesse bestehen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Nicht immer sind es die Medien, die Mist bauen. Hier mal ein schönes Lehrstück für Medienmanipulation, bei dem der eigentliche Fehler aber beim Publikum gelegen hat:

http://bit.ly/1dsOl3J
 
Ich wünsche Michael auf diesem Wege alles Gute zu seinem 45sten Geburtstag. Ich wünsche ihm und seiner Familie viel Kraft in diesen Stunden :thumbsup:
 
Deshalb auch hier und wie (fast) überall,
... wessen Wein ich trinke, dessen Lied ich singe ;)

Harryz
 
Man kann Meinungen gezielt und dezent durch Sprache steuern, Stilmittel oder aber rhetorische Mittel dürften jedem aus dem Deutschunterricht noch bekannt sein.

Problematisch wird es, wenn Aussagen nicht hinterfragt werden bzw. die eigentliche Information dabei untergeht:

In Frankfurt """" es den ganzen Tag
= Es """", also Schirm einpacken

In der Mainmetropole herrschen den ganzen Tag Regenfälle vor
= eine Stadt wird also von Wasser beherrscht .... so so

Deutschlands Mainhattan wird von """" heimgesucht
= hintertückisches Wasser .... tstststs ... feiges O2, böses O2 ...

Hessens Landeshauptstadt leidet den ganzen Tag unter """"
= gönnt den Pflanzen auch mal Wasser, hessen wird nicht untergehen

Der mediale Mensch scheint nur auf schlechte Nachrichten anzusprechen, die wenn es der Effekthascherei dienen soll, zur Not durch das Ersetzen von Wörtern (Synonymen) dramatisiert werden.

So wird bei Michael Schumacher eine (für mich) normale Abfahrt in der Freizeit zu einem sportlichen Wagnis gemacht. Man nehme die Angstwörter "Koma" (es handelt sich hier um ein künstliches Koma, unsere Mediziner hier im Forum dürften dazu mehr sagen können, warum diese herbeigeführt wird), Abseits der Piste fahren (hört sich an als wenn er fast ein Lawine ausgelöst hätte), Staatsanwalt (vor dem Herren erstarrt wohl jeder vor Ehrfurcht und Angst) und Familie (ich denke, dass jeder Radfahrer im öffentlichen Verkehr einem höheren Risiko ausgesetzt ist und ein Schumacher nicht unverantwortlich gehandelt hat) und schon wird eine Diskussion in Gang gesetzt, die dem eigentlichen Gehalt der Information absolut nicht gerecht wird.

Wenn Dieter, Rolf oder Markus am Ring einen Unfall haben, wird hier im Forum doch auch nicht diskutiert, ob diese beiden unverantwortlich mit Ihrer Freizeit umgehen und nur waghalsige Manöver fahren/lieben, weil sie auf ner Rennstrecke, mit einem Auslauf gen Null, fahren.

Wie heißt es da so schön "ein wenig Wahnsinn gehört dazu, um Racer zu sein" ;)
(oder sind die ganzen Likes zu Dieters Kommentaren im Zracing Forum lediglich blasse Schmeicheleien?)


Ich finde es schade, dass ein Mensch, der wohl in seinem Arbeitsleben (damit hat er Geld verdient) ganz anderen Gefahren ausgesetzt war und nun durch Muphys Gesetzt auf der Piste an einer "relativ" einfachen Passage einen solchen Unfall erlitten hat (hätte ihm auch beim Herabfallen einer Leiter beim Kirschenpflücken passieren können)

Ich hoffe, dass Michael Schumacher wieder auf die Beine kommt und das ohne Behinderung oder erheblich bleibende Schäden, wie auch immer. Für einen Menschen, dessen Leben stets durch Bewegung geprägt war, ist ein Einbußen gerade dessen ein erheblicher Verlust von Lebensqualität.
 
Man kann Meinungen gezielt und dezent durch Sprache steuern, Stilmittel oder aber rhetorische Mittel dürften jedem aus dem Deutschunterricht noch bekannt sein.

Problematisch wird es, wenn Aussagen nicht hinterfragt werden bzw. die eigentliche Information dabei untergeht:

In Frankfurt """" es den ganzen Tag
= Es """", also Schirm einpacken

In der Mainmetropole herrschen den ganzen Tag Regenfälle vor
= eine Stadt wird also von Wasser beherrscht .... so so

Deutschlands Mainhattan wird von """" heimgesucht
= hintertückisches Wasser .... tstststs ... feiges O2, böses O2 ...

Hessens Landeshauptstadt leidet den ganzen Tag unter """"
= gönnt den Pflanzen auch mal Wasser, hessen wird nicht untergehen

Der mediale Mensch scheint nur auf schlechte Nachrichten anzusprechen, die wenn es der Effekthascherei dienen soll, zur Not durch das Ersetzen von Wörtern (Synonymen) dramatisiert werden.

So wird bei Michael Schumacher eine (für mich) normale Abfahrt in der Freizeit zu einem sportlichen Wagnis gemacht. Man nehme die Angstwörter "Koma" (es handelt sich hier um ein künstliches Koma, unsere Mediziner hier im Forum dürften dazu mehr sagen können, warum diese herbeigeführt wird), Abseits der Piste fahren (hört sich an als wenn er fast ein Lawine ausgelöst hätte), Staatsanwalt (vor dem Herren erstarrt wohl jeder vor Ehrfurcht und Angst) und Familie (ich denke, dass jeder Radfahrer im öffentlichen Verkehr einem höheren Risiko ausgesetzt ist und ein Schumacher nicht unverantwortlich gehandelt hat) und schon wird eine Diskussion in Gang gesetzt, die dem eigentlichen Gehalt der Information absolut nicht gerecht wird.

Wenn Dieter, Rolf oder Markus am Ring einen Unfall haben, wird hier im Forum doch auch nicht diskutiert, ob diese beiden unverantwortlich mit Ihrer Freizeit umgehen und nur waghalsige Manöver fahren/lieben, weil sie auf ner Rennstrecke, mit einem Auslauf gen Null, fahren.

Wie heißt es da so schön "ein wenig Wahnsinn gehört dazu, um Racer zu sein" ;)
(oder sind die ganzen Likes zu Dieters Kommentaren im Zracing Forum lediglich blasse Schmeicheleien?)


Ich finde es schade, dass ein Mensch, der wohl in seinem Arbeitsleben (damit hat er Geld verdient) ganz anderen Gefahren ausgesetzt war und nun durch Muphys Gesetzt auf der Piste an einer "relativ" einfachen Passage einen solchen Unfall erlitten hat (hätte ihm auch beim Herabfallen einer Leiter beim Kirschenpflücken passieren können)

Ich hoffe, dass Michael Schumacher wieder auf die Beine kommt und das ohne Behinderung oder erheblich bleibende Schäden, wie auch immer. Für einen Menschen, dessen Leben stets durch Bewegung geprägt war, ist ein Einbußen gerade dessen ein erheblicher Verlust von Lebensqualität.


Gute oder erfreuliche Nachrichten jucken doch niemand.. Oder weiß wer , wann der letzte den Jackpot im Lotto geknackt hat?

Wenn man die Nachrichten so beobachtet gibt es eben nur negative.. und diese werden so dramatisch verpackt wie nur möglich.
Denn nur so scheinen sie anzukommen und sind dann in allermunde. Dabei spielt es keine Rolle ob es korrekt oder nicht korrekt dargestellt wurde.
Das hat mich damals bei meinem Unfall sogar selbst erwischt, hauptsache der ZAK war der erste der davon Berichten konnte, leider hat halt nichts gepasst...
Auf meine Beschwerde hin kam am nächsten Tag der berichtigte Text, leider nur im mini-wini Format ... das hat eh keiner gelesen.

Online ist mir sehr oft aufgefallen das die Übeschriften oft was anderes sagen als im Text eigentlich steht. Bei korrekt lautender Überschrift würde ich diese News gar nicht lesen..

Vor einiger Zeit lief mal eine tolle Coca-Cola Werbung - ich finde die hat was...

MIch würde es Interessieren wer solche Nachrichten schauen würde.. :D
 
Ich habe gerade in den Radio-Nachrichten gehört, dass man bei MS eine kleine Helm-Kamera gefunden hätte.
Damit sollte dann ja wohl alles klar und deutlich zu belegen sein und diese blöden Spekulationen und Gerüchte endlich ein Ende finden.
Aber auch damit ist ja letztlich MS noch nicht viel weiter geholfen für dessen mögliche vollständige Genesung!

Wir haben aktuell einen ähnlichen Fall bei meiner Schwägerin, die nach einem Hirnschlag und Einblutungen über Wochen im künstlichen Koma lag.
Jetzt ist sie aufgewacht und spricht erste Worte, ist einseitig gelähmt und wird auch weiterhin künstlich ernährt.
Wenn ich sehe, welchen medizinischen Fortschritt die direkten Angehörigen empfinden, nur weil schon das Beatmungsgerät nicht mehr gebraucht wird, dann kann ich nur wünschen, dass sowohl bei MS als auch bei meiner Schwägerin, keine weitergehenden Schäden auf Dauer bleiben werden.
Das dumme Geplapper der Nachbarn, Schuldzuweisungen aller Art und die wildesten Spekulationen, obwohl wirklich keiner was Genaues weiß (als das passierte, war sie ganz alleine zu Hause), tun aber verdammt weh!
Und die Genesungswünsche - teilweise von Leuten, die sie nie gemocht hat und sich das auch anmerken ließ - nur um Interesse bei der Familie und in der Öffentlichkeit zu heucheln, bewirken ein Übriges!

:(

Man kann also sicher hier wie da nur weiter hoffen und sich an jeden Strohhalm klammern!?
 
Wie immer geht es wohl auch hier interessierten Kreisen eher ums schnöde Geld als den Menschen.
http://www.focus.de/sport/formel1/s...unfall-von-michael-schumacher_id_3517800.html
Immerhin eine Erklärung, warum so gebetsmühlenartig auf das "Verlassen der Piste" hingewiesen wird. Als Skilaien fällt es mir allerdings schwer, auf den gezeigten Bildern diese paar Quadratmeter Steinacker als separates Gebiet zu erkennen, in das man nur mit abenteuergierigem und vernunftsbeleidigendem Vorsatz geraten kann.
Da die Familie Schumacher sich um die wirtschaftliche Zukunft sicher nicht im Maß sorgen muss, wie die der meisten anderen unbekannten Unfallopfer, die in diversen Krankenhäusern dieser Welt ebenfalls um Überleben kämpfen, darf man sich zum jetzigen Zeitpunkt getrost auf die Genesungwünsche konzentrieren.
 
Ich habe gerade in den Radio-Nachrichten gehört, dass man bei MS eine kleine Helm-Kamera gefunden hätte.
Damit sollte dann ja wohl alles klar und deutlich zu belegen sein und diese blöden Spekulationen und Gerüchte endlich ein Ende finden.
Aber auch damit ist ja letztlich MS noch nicht viel weiter geholfen für dessen mögliche vollständige Genesung!

Wir haben aktuell einen ähnlichen Fall bei meiner Schwägerin, die nach einem Hirnschlag und Einblutungen über Wochen im künstlichen Koma lag.
Jetzt ist sie aufgewacht und spricht erste Worte, ist einseitig gelähmt und wird auch weiterhin künstlich ernährt.
Wenn ich sehe, welchen medizinischen Fortschritt die direkten Angehörigen empfinden, nur weil schon das Beatmungsgerät nicht mehr gebraucht wird, dann kann ich nur wünschen, dass sowohl bei MS als auch bei meiner Schwägerin, keine weitergehenden Schäden auf Dauer bleiben werden.
Das dumme Geplapper der Nachbarn, Schuldzuweisungen aller Art und die wildesten Spekulationen, obwohl wirklich keiner was Genaues weiß (als das passierte, war sie ganz alleine zu Hause), tun aber verdammt weh!
Und die Genesungswünsche - teilweise von Leuten, die sie nie gemocht hat und sich das auch anmerken ließ - nur um Interesse bei der Familie und in der Öffentlichkeit zu heucheln, bewirken ein Übriges!

:(

Man kann also sicher hier wie da nur weiter hoffen und sich an jeden Strohhalm klammern!?

Wer hofft, wird sich immer an einen Strohhalm klammern, sonst gibt man ja auf. Und Aufgeben hat etwas Endliches, gerade wenn es um ein Menschleben geht, bei dem auch nur wenige % Hoffnung besteht.

Zu den Dummschwätzern aus Deiner Nachbarschaft:
Wer den Schaden hat, braucht für den Spott nicht zu sorgen ..... ist billig und einfach, so wie die Gemüter dieser Leute, die Du geschildert hast.

Ich wünsche Dir und Deiner Familie viel Kraft. Ich denke, Deine Schwägerin wird sehr dankbar sein, so eine Familie zu haben, von der sie nicht im Stich gelassen wurde und wird :) :-) Das ist es was zählt :t



Ob Deine Schwägerin oder Michael Schumacher, jeder von beiden hat in der Gesellschaft einen wichtigen Stellenwert, ob nun als Mutter oder Vater, ob nun als wichtige Mitarbeiterin bei der xy GmbH oder als Gehaltsempfänger der Automobilindustrie.

So haben beide im Rahmen ihrer monetären (Spenden) oder freizeitlichen Möglichkeiten (Vereine usw.), einigen Mitgliedern unserer Gesellschaft etwas zurückgegeben: Orientierung, Halt und jemand der als Mensch Vorbildcharakter hat.


Wie sonst ist es zu erklären, dass Deine Schwägerin Hilfe durch Euch erfährt oder wie jetzt bei Michael Schumacher die Fans für ihn hoffen und vor dem Krankenhaus stehen und Fahnen schwenken.

So etwas würde man nicht machen, wenn einem der andere egal oder zuwider wäre. Und das hat nicht einmal etwas mit Personenkult im Kleinen oder Großen zu tun.
 
Wie immer geht es wohl auch hier interessierten Kreisen eher ums schnöde Geld als den Menschen.
http://www.focus.de/sport/formel1/s...unfall-von-michael-schumacher_id_3517800.html
Immerhin eine Erklärung, warum so gebetsmühlenartig auf das "Verlassen der Piste" hingewiesen wird. ...

Der Bericht verdeutlicht allerdings auch, dass das Verlassen der Piste - sofern man es trotz der offenbar fehlenden Markierungen so nennen möchte - zu Recht ein maßgeblicher Aspekt ist. Ob der dieserhalb unbedingt durch vermeintliche Skifahrexperten nachhaltig diskutiert werden muss, leider auch hier im Fred, ist freilich eine andere Frage.
 
Gerade im TV gesehen... wie die Fotografen, Kameras etc. den Nebeneingang der Klinik belagern, und sich auf wirklich jeden familiären Besucher Schumachers stürzen. Wie pervers... unfassbar :confused:

Corinna würde mitgenommen aussehen - ach was?! :g

Mit was für einer, Entschuldigung, :poop: gigantischen Scheiße :poop: dort eine Familie belastet wird, die gerade in Todesangst um ihren Mann, Vater, Bruder & Sohn ist.
Wofür werden denn PKs abgehalten in solchen Fällen? Doch nicht, damit ich den Betroffenen auch beim Betreten und Verlassen der Klinik noch fast Beinchen stellen und das Objektiv ins Gesicht drücken muss, oder? Ich könnte platzen gerade :x3:
 
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