Photovoltaikanlage nachrüsten - Lohnt sich das überhaupt?

Passend zum Thema

evcc hat heute wieder den go-e Charger gesteuert.

Knapp unter 40kWh geladen, SoC 29 auf 77%. Etwas über 76kWh erzeugt.

Der SMA Charger soll recht träge sein, preislich war der auch nicht ohne und auf jeden Fall aufpassen kein „altes“ Modell zu erwischen.
 

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Meine Wallbox beherrscht das Überschussladen auch, doch macht sie das ohne Rücksicht auf den PV-Speicher, der gnadenlos leergezogen wird, wenn zu wenig Sonne scheint. Die Wallbox schaltet sich zudem ab, wenn der Überschuss länger zu gering ist.

Da unser EQB tagsüber meist daheim vor der Garage steht, mache ich das nun anders. Die Automatik-Einstellung der Wallbox nutze ich nicht, sondern wähle "manuell" aus. Bei PV-Überschuss von über über 4 KW stelle ich auf 4,2 kWh (niedrigste Stufe) und lass es laufen. Das ist unkritisch, auch wenn es leicht bewölkt ist und ab und an der PV-Überschuss unter 4 kW fällt. Mit der nächsten Wolkenlücke werden Fahrzeugakku und auch PV-Speicher geladen.

Bei wolkenlosem Himmel nutze ich dann wieder die Automatik-Einstellung.

Das lässt sich über die Fenecon-App (die Wallbox ist in diese App integriert) ganz bequem über das iPhone oder das iPad steuern.
 
Was habt ihr eigentlich für eure Wallbox Lösungen bezahlt?
Sicher ist eine Wallbox die beste Option, aber wann hat sich die amortisiert?
Mit meiner noch theoretischen Lösung könnte ich auch intelligent Überschuss Laden und könnte mir eine Wallbox sparen.
 
Ich habe gerade Gemini gefragt:

Ja, das ist möglich, aber es gibt wichtige technische Einschränkungen und Sicherheitsaspekte, die du beachten solltest.
Die FRITZ!DECT 210 ist eine smarte Außensteckdose, die bis zu 3.450 Watt (15 Ampere) schalten kann. Um damit ein E-Auto mit PV-Überschuss zu laden, benötigst du ein "Bindeglied", das deiner FRITZ!Box sagt, wann genügend Sonne scheint.
1. Wie funktioniert die Steuerung?
Die FRITZ!Box selbst weiß ohne Zusatzgeräte nicht, wie viel Strom deine PV-Anlage gerade produziert. Du hast zwei gängige Wege, dies zu lösen:
* Über einen Energiemanager (z. B. SMA Sunny Home Manager): Viele Wechselrichter-Hersteller bieten Energiemanager an, die direkt mit der FRITZ!Box kommunizieren können. Du fügst die FRITZ!DECT 210 im Portal des Herstellers hinzu und definierst sie als "Verbraucher für Überschuss".
* Über Drittanbieter-Apps (z. B. clever-PV): Es gibt herstellerunabhängige Software-Lösungen, die deine PV-Daten (über die Cloud oder lokale Schnittstellen) auslesen und die FRITZ!DECT-Steckdose passend ein- und ausschalten.
2. Die Hardware-Seite: Das Ladekabel
Da die FRITZ!DECT 210 eine herkömmliche Schukosteckdose ist, kannst du dein Auto nur über das sogenannte Notladekabel (ICCB) laden.
* Ladeleistung: Diese Kabel laden meist mit ca. 2,3 kW (10 A), selten bis zu 3 kW. Das ist deutlich langsamer als eine Wallbox (11 kW), reicht aber oft aus, um über den Tag verteilt den Mittagsüberschuss in den Akku zu füllen.
3. Wichtige Sicherheitshinweise ⚠️
Das Laden eines E-Autos über eine normale Steckdose ist eine Dauerlast. Hier lauern Gefahren:
* Überhitzung der Hausinstallation: Deine Wandsteckdose muss für die stundenlange Belastung von 10–13 Ampere ausgelegt sein. Alte Leitungen oder lockere Klemmen können brandgefährlich werden.
* Verschleiß der Relais: Die FRITZ!DECT 210 ist robust, aber ständiges Schalten unter hoher Last (wenn z. B. Wolken ziehen und die Dose alle 2 Minuten an/aus geht) beansprucht die Hardware stark.
* Schaltzyklen begrenzen: Konfiguriere dein System so, dass die Steckdose nicht bei jeder kleinen Wolke abschaltet (Stichwort: Mindestlaufzeit oder Hysterese).
Zusammenfassung: Pro & Contra
| Vorteil | Nachteil |
|---|---|
| Sehr kostengünstig (ca. 50 €) | Sehr langsames Laden (1-phasig, max. 3 kW) |
| Einfache Integration in FRITZ!-Smart-Home | Hohe thermische Belastung für Schukosteckdosen |
| Ideal für kleine PV-Anlagen / Balkonkraftwerke | Kein echtes "regeln", nur hartes An/Aus |
Mein Tipp: Wenn du dies dauerhaft nutzen möchtest, lass von einem Elektriker prüfen, ob die Zuleitung zur Steckdose für die Dauerlast geeignet ist, oder lass eine spezielle "Green Up" Steckdose installieren, die für E-Auto-Ladungen verstärkt ist.
 
Ich weiß, aber was kostet so etwas inklusive Montage?
Die Frage führt sehr weit wenn man sie richtig beantworten möchte. Das Beste wird sein du beschäftigst dich mal mir evcc oder clever-pv und kompatibelen Wallboxen. Immer gern genommen wird ein goe-charger, der kann auch einphasig also unter Leistungen von 4,2kW (aber mind. 1,38kW) laden der muss es aber nicht zwingend sein um Überschussladen möglich zu machen.
Außerdem wurde mir gesagt es muss zusätzlich eine technische Voraussetzung im Zählerschrank geschaffen werden zur Möglichkeit der Drosselung durch den Netzbetreiber.
Das ist korrekt. Handelt sich um den sog. §14a EnWG. Was erstmal ne Hürde ist kann aber finanziell ein Vorteil sein. Weil du zum einen eine (pauschale) Entlastung der Netzentgelte beantragen kannst. Und zum anderen du so außerdem sehr attraktive Ladetarife bekommen kannst (da die ein Smart Meter Gateway benötigen). Die Drosselung, soweit du überhaupt mal was davon merkst, also ob wann wie oft....darf nur bis 4,2kW und nicht darunter erfolgen. Das ist im normalen E Auto Alltag mit eigener Wallbox keine wirkliche Einschränkung.
Aber es spricht nach deinem genannten Nutzungsprofil natürlich nichts dagegen ein Auto "einfach" an der Schuko mit typischerweise 2,5 kW zu laden, wenn dir das reicht, da wirst du aber halt auch öfter mal bis in die Nacht laden müssen wenn die PV nichts mehr liefert.

Da unser EQB tagsüber meist daheim vor der Garage steht, mache ich das nun anders. Die Automatik-Einstellung der Wallbox nutze ich nicht, sondern wähle "manuell" aus. Bei PV-Überschuss von über über 4 KW stelle ich auf 4,2 kWh (niedrigste Stufe) und lass es laufen. Das ist unkritisch, auch wenn es leicht bewölkt ist und ab und an der PV-Überschuss unter 4 kW fällt. Mit der nächsten Wolkenlücke werden Fahrzeugakku und auch PV-Speicher geladen.

Bei wolkenlosem Himmel nutze ich dann wieder die Automatik-Einstellung.
Absolut richtig mit den Möglichkeiten die man entsprechend zu arbeiten wenn man sie verstanden hat 👍🏼
Im Vergleich dazu ist meine Wallbox was die PV Nutzung angeht overengineered. Ich stecke mein Auto abends ein und morgens wird die Leistungskurve der PV von 1,38kW beginnend abgefahren, dann kann ich einstellen wie sie mit plötzlichem Leistungsanfall bspw. durch Wolken reagieren soll, wie lang sie sich Zeit lassen soll bis eine Umschalten auf 3 Phasen erfolgt. Ob sie zuerst dafür sorgen soll, das der Hausakku erst voll wird oder das Auto oder ob für den Hausakku erst ein wählbarer mindest SOC erreicht werden soll bis sie die Leistung wieder vorrangig ins Auto schiebt. Ob und ab welchem Speicherstand sie wie viel Leistung aus dem Hausakku zum Laden mit verwenden darf usw. usf. ist schon alles ziemlich nerdy zugegeben, aber mir macht das Spaß. Nur unbestritten nach Rom kommt man so wie du auch - und die paar Euro die ich im Jahr vielleicht mehr spare durch diese Möglichkeit machen den Brei wohl nicht fett. Wenn meine PV Anlage aber um die 10kWp oder kleiner wäre würde ich nicht auf einphasiges Laden verzichten wollen,theoretisch ginge das natürlich auch manuell indem man je nach Wetter/Jahreszeiten mit einem Schuko Ladezigel laden würde
Was habt ihr eigentlich für eure Wallbox Lösungen bezahlt?
Sicher ist eine Wallbox die beste Option, aber wann hat sich die amortisiert?
Mit meiner noch theoretischen Lösung könnte ich auch intelligent Überschuss Laden und könnte mir eine Wallbox sparen.
Ich hab damals noch knapp 1,5k dafür gezahlt, aber da war der Markt und Lösungen für PV Laden noch sehr überschaubar, außerdem hab ich "damals" noch die Förderung von 900€ erhalten. Installiert hab ich selber, Elektriker hat offiziell abgenommen. Heute gibt es brauchbare Wallboxen die du mit genannten Systemen intelligent machen kannst für unter 400€. Der Installationsaufwand ist individuell.
Ob es jetzt Sinn macht die Amortisationszeit einer Wallbox zu errechnen, hier geht's auch um Praktikabilität und Komfort. Wie gesagt Schuko laden ginge auch aber den Ladezigel gibt's auch nicht für umsonst und ob du die damit einen Gefallen tust kannst nur du beurteilen. Stelle aber wenigstens eine Hysterese beim Sunny Home Manager ein falls das geht.
 
Overengineered ist aber auch manchmal kontra, denn du hast keine Planung wann das Auto voll ist bzw kannst dich nicht drauf verlassen und musst trotz Automation händisch nachsteuern.

Was bei meiner WB leider sehr töricht gelöst wurde, denn wenn der Stecker einmal im Auto steckt lässt sich an ihr per App nix mehr einstellen.
 
Overengineered ist aber auch manchmal kontra, denn du hast keine Planung wann das Auto voll ist bzw kannst dich nicht drauf verlassen und musst trotz Automation händisch nachsteuern.
Natürlich kann man auch das relativ einfach einstellen😅, "erreiche mindest SOC bis Uhrzeit so und so", und die Wallbox regelt entsprechend und nimmt zur Not aus dem Netz. Meine Wallbox kennt den Ladestand des Autos weil ich den via BMW token auslese und per MQTT weitergebe. Bei manch anderen Autos geht das noch einfacher oder geht sogar über das Ladekabel.

Edit: Das gleiche gilt natürlich ohne SOC für die Energiemenge also "lade bis X mindestens Y kWh"...usw.

Aber wie gesagt alles nice to have, wenn man Spaß dran hat. Ohne PV würde ich mir heute nen entstehend günstigen Ladetarif buchen und nur über das Zeitfenster des Anbieters schauen das mein Auto an einer 08/15 Wallbox das Laden beginnt wenn der Strom günstig ist, das können ja die meisten Autos von sich bzw. der Hersteller Apps aus.
 
Zuletzt bearbeitet:
ich hab das Spüli von der küchenspüle genommen was anderes hab ich auf die schnelle nicht gefunden
Reinigen von Solarpanelen.

Das Ergebnis: Viele herkömmliche Mittel wie Glasreiniger oder Reinigungsmittel mit Isopropanol bzw. pures Isopropanol eignen sich grundsätzlich für die Reinigung von Solarglas. Sie beeinträchtigen die optischen Eigenschaften der Oberfläche nicht und sorgen dafür, dass ausreichend Sonnenlicht in das Panel gelangt.

Anders sieht es hingegen bei Geschirrspülmitteln aus. In der Studie schnitt dieses Reinigungsprodukt sehr schlecht ab. Zwar wirkte das Glas nach der Reinigung sauber, so die Forscher. Tatsächlich ließ es aber weniger Licht durch als zuvor – sogar weniger als verschmutztes Glas.
Laut Wissenschaftler liegt das an den Rückständen, die trotz Abspülen auf der Oberfläche verbleiben. Diese sind mit bloßem Auge nicht erkennbar. Dennoch beeinflussen sie die Lichtdurchlässigkeit. "Obwohl das mit Spülmittel gereinigte Glas sauber aussieht, hat sich seine Fähigkeit, Licht durchzulassen, erheblich verschlechtert", erklärt die wissenschaftliche Assistentin Julianna Varjopuro. Das bedeutet: Ein scheinbar gutes Reinigungsergebnis kann die Leistung der Solaranlage verschlechtern.

Hochdruckreiniger ist tabu​

Aber auch die Bauweise der Panels spielt eine Rolle. Die Oberfläche besteht meist aus Glas mit einer speziellen Beschichtung, die das Licht möglichst effizient durchlassen soll. Diese kann empfindlich reagieren.
 
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