Photovoltaikanlage nachrüsten - Lohnt sich das überhaupt?

Genau so etwas ist nicht zulässig,die linke Seite ist nicht geschützt ,Absturzsicherung.

Kenne genug Baustellen welche deswegen gesperrt wurden.
 
gibt es hier erfahrungen mit reinigen von den paneelen? unsere anlage ist 1 jahr alt. es liegt ein schicht staub auf den paneelen. zahlt sich das aus?
weil es ein flachdach ist, geht es nur um meine zeit, würde also keine externe firma damit beauftragen. mit der zeit könnte ich auch was anderes machen
8-)

gibts hier empfehlung zu mittel und tools für die reinigung?
 
Wenn ich nach dem Autowaschen noch Zeit habe spritze ich die Module auf dem Carport mit Wasser ab.
Ein Regenschauer reicht aber auch aus.
 
gibt es hier erfahrungen mit reinigen von den paneelen? unsere anlage ist 1 jahr alt. es liegt ein schicht staub auf den paneelen. zahlt sich das aus?
weil es ein flachdach ist, geht es nur um meine zeit, würde also keine externe firma damit beauftragen. mit der zeit könnte ich auch was anderes machen
8-)

gibts hier empfehlung zu mittel und tools für die reinigung?
...ja, eine Reinigung bringt tatsächlich etwas - gerade bei flach installierte Module. Da bringt nur ein Regenschauer wenig bis nichts. Das mag auf einem Schrägdach anders sein.
Bei mir bringt dies gut und gerne messbar (mit der PV-App) ca. 10-15% an plus der Ertragsleistung.

Ich nutze eine Teslekopstange von High-Clean und reinige dann, wenn es gerade mal von oben nass wird - weil was ein PV-Modul so absolut gar nicht leider kann, ist Leitungswasser mit logischerweise Kalkanteil, da dieser sich auf den Modulen absetzt (da die Module ja warm werden und dann Kalk sehr hartnäckig ausflockt).
 
ich habe auch meine module ziemlich flach montiert und letzte woche zum erstenmal nach 3-4 jahren mit Spüli + schrupper + gartenschlauch gereinigt.
ergebnis pro Reihe / string danach 300Watt mehr AC leistung
bei 4 reihen 1,2KW pro stunde mehr
 
Hallo
Vor zwei Jahren hatten wir Saharastaub welcher sehr hartnäckig haften blieb. Ca. 20% Verlust. Bei """", aus den Dachfenstern raus, mit Teleskopstange gereinigt, so gut es ging. Verlust seit dem bei ca. 5-10 %. Professionelle Reinigung angefragt: ca. 500-600 CHF. Das muss man erst mal rausholen. Könnte ja auch 2 Wochen später wieder verdeckt sein…
Mal sehen, ab das günstiger wird? Es gibt langsam mehr Anbieter und die Arbeiten teilweise mit Robotern.
Gruß
 
Vor zwei Jahren hatten wir Saharastaub welcher sehr hartnäckig haften blieb.
bei meinen war auch noch wie ein Schmier / Fettfilm mit drauf auch hartnäckig ich vermute Ruß von den ganzen holzheizern in der Nachbarschaft
mit einen lappen hat man es nur hin und her verteilt
 
super danke für die info..
gibts hier empfehlungen für chemikalien?

Die Panels sind mit einer Art Keramik Versiegelung beschichtet (zumindest meine), damit Regenwasser den Dreck abspülen bzw. die Module leicht gereinigt werden können.
Chemie könnte diese Beschichtung zerstören, was nicht unbedingt zielführend ist.
Wie hier schon mehrfach ausgeführt, Regenwasser ist die beste Methode. Unsere Panels sind nun schon über 5 Jahren auf dem Dach mit 46° Neigung und der Rеgen spülte sie bisher immer wieder sauber.
Bisher gab es auch noch keinen Leistungsabfall. Ich kann die Leistung jedes einzelnen Panels messen und das sehr präzise nachvollziehen.
 
Zuletzt bearbeitet:
ab dem 01.06. kann man seinen Strom wohl an den Nachbar verkaufen (Energy Sharing). Man zahlt aber selbst 15 Cent Netzentgelt für den verkauften Strom. Da es günstigen Strom schon ab 24Cent gibt, bleibt beim Verkauf ja auch nix übrig. Und ob man den verkauften Strom auch noch versteuern kann, darüber habe ich noch keine Infos.

Beide Parteien müssen einen Vertrag machen, beide müssen auch den neuesten Smart-Meter-Zähler haben und man muss den Verkauf anmelden.

Wenn die 15Cent Netzentgelt nicht wären, würde sich da evtl. ja lohnen, aber so? Wieder mehr Bürokratie und Sinn macht das Modell auch keines.


Da der Strom allerdings über das öffentliche Netz geteilt wird und dadurch Abgaben wie z. B. die Netzentgelte anfallen, sind die zusätzlich möglichen Einnahmen begrenzt.

In einem Mehrfamilienhaus wäre diese Regelung schon ab 2024 möglich, ohne Netzentgelte.


Deutschland ist da wieder sehr schnell bei der Umsetzung 🤐🫣
 
Zuletzt bearbeitet:
ab dem 01.06. kann man seinen Strom wohl an den Nachbar verkaufen (Energy Sharing). Man zahlt aber selbst 15 Cent Netzentgelt für den verkaufen Strom. Da es günstigen Strom schon ab 24Cent gibt, bleibt beim Verkauf ja auch nix übrig. Und ob man den verkauften Strom auch noch versteuern kann, darüber habe ich noch keine Infos.
ich habe schon vor jahren dem Nachbar einfach ein Erdkabel mit einen 380/230v verteiler am ende verlegt
er schließt an den verteiler dann das E auto wärmepumpe pool.... an.
klappt problemlos und ich habe bei mir einen Zähler verbaut um zu sehen was er braucht...
Kostenpunkt für Zähler kabel verteiler keine 300.- euro
 
ich habe schon vor jahren dem Nachbar einfach ein Erdkabel mit einen 380/230v verteiler am ende verlegt
er schließt an den verteiler dann das E auto wärmepumpe pool.... an.
klappt problemlos und ich habe bei mir einen Zähler verbaut um zu sehen was er braucht...
Kostenpunkt für Zähler kabel verteiler keine 300.- euro
Hört sich jetzt aber nicht ganz legal an?
 
Ich bin kein Spezialist für Energierecht, aber wenn man bedenkt das schon Wallboxsharing nach dem Motto "ich lass meinen Nachbarn bei mir für 20ct/kWh laden, haben wir beide was von" nicht legal ist...Sprich sobald eine Gewinnabsicht unterstellt werden kann, darf man das ganze versteuern und ein Kleingewerbe anmelden. Dazu kommen Hürden wie Strommengendrittabgrenzung weil man mit einer direkten Leitung praktisch per Definition des EnWG zum Energieversorger wird. Legal ist es nur (zumindest bei Wallbox Sharing, das wird hier kaum anders sein) wenn man den Strom kostenlos oder zum Selbstkostenpreis abgibt, aber ich könnte mir vorstellen was den Selbstkostenpreis angeht könnte man im Zweifel bis zu nem gewissen Grad "kreativ oder anders abrechnen".

Zum Wallbox Sharing gibt es ja eine Hand voll Plattformen bspw. "Charge at friends" die digitale Lösungen anbieten seine Wallbox zur Verfügung zu stellen, die Distanzieren sich immer ganz klar von den rechtlichen Folgen für den Bereitsteller, und wenn sowas irgendwo vorgestellt wird kommt diese Diskusion mit den genannten Argumenten immer schnell auf. Was wohl auch der Grund ist warum die Anbieter hierzulande alle nicht wirklich erfolgreich sind.

Aber ganz ehrlich mit der Kirche im Dorf, bei nem guten Verhältniss zum Nachbarn, wenn man das nicht an die ganz große Glocke hängt...oder die Verbindung "provisorisch" genug aussehen lässt so das es als "kurzzeitige Hilfe" durchgehen könnte...🤷‍♂️
 
Wir bekommen bald unser erstes E-Auto.
Das hatte ich mir vor einiger Zeit nicht träumen lassen, macht aber bei vorhandener PV-Anlage Sinn und erst recht in der aktuellen wirtschaftlichen Entwicklung.
Ich bin gerade dabei mir ein Angebot für eine Wallbox einzuholen und möchte einen Förderantrag stellen. Soweit mir bekannt ist, gibt es in NRW noch bis zu 1.500 EUR Förderung.
Gerade mit einer PV die richtige Entscheidung. Wir laden das Auto rein aus dem Überschuss der PV. Heißt, die Kosten fürs Fahren sind die fehlende Einspeise-Vergütung. Auf 100 km 1,40 EUR.:thumbsup:
 
SMA hat doch Wallboxen die überschussladen beherrschen im Angebot. Mit je nachdem mehr oder weniger Aufwand lassen sich auch andere Wallboxen dazu überreden, Überschussabhängig zu laden (bspw. evcc, clever-pv) an wenn deine PV Anlage nicht relativ gesehen sehr groß ist, würde ich aber auf jeden Fall eine wählen die Phasenumschaltung beherrscht.

Ich benutze seit 2021 ne OpenWB zum Überschussladen (kann vieles mehr bspw. auch andere smarte Geräte/Steckdosen usw. schalten und Auswerten ist aber relativ teuer).
 
Meine WB beherrscht Überschussladen.
Es gibt 2 Modi, entweder der Ladevorgang beginnt wenn genug PV Leistung vorhanden ist und wird stufenlos bis zur Maximalleistung hochgeregelt und wenn mal eine Wolke kommt läd das Auto aus dem Netz/Akku weiter, was den Nachteil hat das Abends auch mal der Akku leer sein kann, oder es wird nur PV Strom verwendet, das hat den Nachteil das bei einer Wolke die Ladung unterbrochen wird was manchmal echt nervig sein kann, vor allem an Tagen wie heute wenn alle 10 Minuten eine Meldung auf dem Handy erscheint. Ladung gestartet - Ladung gestopt.

Ob sich eine evtl teurere Installation für dich rechnet hängt auch davon ab ob dein Auto tagsüber zu Hause ist und nicht an der Arbeit.
Eigentlich reicht es ja auch aus den Ladevorgang am Auto per App zu starten und zu regeln.

Meist schaue ich ob der Akku voll ist und starte dann den Ladevorgang Manuel am Handy je nach Sonnenitensität mit mehr oder weniger Ladeleistung.
 
Passend zum Thema

evcc hat heute wieder den go-e Charger gesteuert.

Knapp unter 40kWh geladen, SoC 29 auf 77%. Etwas über 76kWh erzeugt.

Der SMA Charger soll recht träge sein, preislich war der auch nicht ohne und auf jeden Fall aufpassen kein „altes“ Modell zu erwischen.
 

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Meine Wallbox beherrscht das Überschussladen auch, doch macht sie das ohne Rücksicht auf den PV-Speicher, der gnadenlos leergezogen wird, wenn zu wenig Sonne scheint. Die Wallbox schaltet sich zudem ab, wenn der Überschuss länger zu gering ist.

Da unser EQB tagsüber meist daheim vor der Garage steht, mache ich das nun anders. Die Automatik-Einstellung der Wallbox nutze ich nicht, sondern wähle "manuell" aus. Bei PV-Überschuss von über über 4 KW stelle ich auf 4,2 kWh (niedrigste Stufe) und lass es laufen. Das ist unkritisch, auch wenn es leicht bewölkt ist und ab und an der PV-Überschuss unter 4 kW fällt. Mit der nächsten Wolkenlücke werden Fahrzeugakku und auch PV-Speicher geladen.

Bei wolkenlosem Himmel nutze ich dann wieder die Automatik-Einstellung.

Das lässt sich über die Fenecon-App (die Wallbox ist in diese App integriert) ganz bequem über das iPhone oder das iPad steuern.
 
Ich weiß, aber was kostet so etwas inklusive Montage?
Die Frage führt sehr weit wenn man sie richtig beantworten möchte. Das Beste wird sein du beschäftigst dich mal mir evcc oder clever-pv und kompatibelen Wallboxen. Immer gern genommen wird ein goe-charger, der kann auch einphasig also unter Leistungen von 4,2kW (aber mind. 1,38kW) laden der muss es aber nicht zwingend sein um Überschussladen möglich zu machen.
Außerdem wurde mir gesagt es muss zusätzlich eine technische Voraussetzung im Zählerschrank geschaffen werden zur Möglichkeit der Drosselung durch den Netzbetreiber.
Das ist korrekt. Handelt sich um den sog. §14a EnWG. Was erstmal ne Hürde ist kann aber finanziell ein Vorteil sein. Weil du zum einen eine (pauschale) Entlastung der Netzentgelte beantragen kannst. Und zum anderen du so außerdem sehr attraktive Ladetarife bekommen kannst (da die ein Smart Meter Gateway benötigen). Die Drosselung, soweit du überhaupt mal was davon merkst, also ob wann wie oft....darf nur bis 4,2kW und nicht darunter erfolgen. Das ist im normalen E Auto Alltag mit eigener Wallbox keine wirkliche Einschränkung.
Aber es spricht nach deinem genannten Nutzungsprofil natürlich nichts dagegen ein Auto "einfach" an der Schuko mit typischerweise 2,5 kW zu laden, wenn dir das reicht, da wirst du aber halt auch öfter mal bis in die Nacht laden müssen wenn die PV nichts mehr liefert.

Da unser EQB tagsüber meist daheim vor der Garage steht, mache ich das nun anders. Die Automatik-Einstellung der Wallbox nutze ich nicht, sondern wähle "manuell" aus. Bei PV-Überschuss von über über 4 KW stelle ich auf 4,2 kWh (niedrigste Stufe) und lass es laufen. Das ist unkritisch, auch wenn es leicht bewölkt ist und ab und an der PV-Überschuss unter 4 kW fällt. Mit der nächsten Wolkenlücke werden Fahrzeugakku und auch PV-Speicher geladen.

Bei wolkenlosem Himmel nutze ich dann wieder die Automatik-Einstellung.
Absolut richtig mit den Möglichkeiten die man entsprechend zu arbeiten wenn man sie verstanden hat 👍🏼
Im Vergleich dazu ist meine Wallbox was die PV Nutzung angeht overengineered. Ich stecke mein Auto abends ein und morgens wird die Leistungskurve der PV von 1,38kW beginnend abgefahren, dann kann ich einstellen wie sie mit plötzlichem Leistungsanfall bspw. durch Wolken reagieren soll, wie lang sie sich Zeit lassen soll bis eine Umschalten auf 3 Phasen erfolgt. Ob sie zuerst dafür sorgen soll, das der Hausakku erst voll wird oder das Auto oder ob für den Hausakku erst ein wählbarer mindest SOC erreicht werden soll bis sie die Leistung wieder vorrangig ins Auto schiebt. Ob und ab welchem Speicherstand sie wie viel Leistung aus dem Hausakku zum Laden mit verwenden darf usw. usf. ist schon alles ziemlich nerdy zugegeben, aber mir macht das Spaß. Nur unbestritten nach Rom kommt man so wie du auch - und die paar Euro die ich im Jahr vielleicht mehr spare durch diese Möglichkeit machen den Brei wohl nicht fett. Wenn meine PV Anlage aber um die 10kWp oder kleiner wäre würde ich nicht auf einphasiges Laden verzichten wollen,theoretisch ginge das natürlich auch manuell indem man je nach Wetter/Jahreszeiten mit einem Schuko Ladezigel laden würde
Was habt ihr eigentlich für eure Wallbox Lösungen bezahlt?
Sicher ist eine Wallbox die beste Option, aber wann hat sich die amortisiert?
Mit meiner noch theoretischen Lösung könnte ich auch intelligent Überschuss Laden und könnte mir eine Wallbox sparen.
Ich hab damals noch knapp 1,5k dafür gezahlt, aber da war der Markt und Lösungen für PV Laden noch sehr überschaubar, außerdem hab ich "damals" noch die Förderung von 900€ erhalten. Installiert hab ich selber, Elektriker hat offiziell abgenommen. Heute gibt es brauchbare Wallboxen die du mit genannten Systemen intelligent machen kannst für unter 400€. Der Installationsaufwand ist individuell.
Ob es jetzt Sinn macht die Amortisationszeit einer Wallbox zu errechnen, hier geht's auch um Praktikabilität und Komfort. Wie gesagt Schuko laden ginge auch aber den Ladezigel gibt's auch nicht für umsonst und ob du die damit einen Gefallen tust kannst nur du beurteilen. Stelle aber wenigstens eine Hysterese beim Sunny Home Manager ein falls das geht.
 
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