Warum macht man denn Updates beim Smartphone oder dem Rechner zu Hause? Vielfach auch, um Sicherheitslücken zu schließen oder das gesamte System zu stabilisieren oder flüssiger zu machen…!?
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...aber exakt an bei diesen Punkten bringt das Firmwareupdate (bisher) wenig bis nichts - wurde schon mehrfach getestet und bewiesen.

In der Regel waren bisher die Updates Bug-Beseitigung, Anpassung an neue gesetzliche Vorgaben und kleinere Funktionserweiterungen (was natürlich ein valider Grund für ein Update sein kann - aber nicht sein muss).
Aber jeder Jeck, wie er möchte...
Als Nachtrag/Ergänzung:
P.S. Du verwechselst da etwas - auch in IT'ler macht nicht blind ein Update. Virenschutz und Firmware bei Firewalls stehen primär auf der Priorisierungsliste, Betriebssysteme deutlich dahinter. Applikationen meist ganz weit dahinter. Warum? Weil immer zwingend die Auswirkung von Security - Betriebssystem - Applikation berücksichtigt werden muss, sonst fängt man sich als IT'ler schnell unglaublich viel Ärger und nicht mehr korrekt funktionierende Systeme ein.
Was Du da vorbringst (als Smartphone), sind vordringlich Security Updates des Betriebssystems für Privatuser, welche die Auswirkungen meist gar nicht abschätzen können. Ein PC und auch ein Smartphone, welches mit dem Internet verbunden ist, MUSS aktuell gehalten werden, weil hier viele Angriffslücken geschlossen werden, wo ein Angriff erfolgen kann - das bedingt aber zwingend auch einen aktuellen und aktiven Virenschutz.
Exakt DIESES Argument zieht aber bei einem System im Fahrzeug wenig - denn das so viel zitierte Hacking der Fahrzeugsysteme ist unglaublich komplex und wird/kann meist gar nicht über ein simples Firmware-Update unterbunden werden, da dies in der Regel sehr engmaschig mit der Hardware eines Fahrzeuges in Verbindung steht (welches aus Kostengründen meist recht "knapp" bemessen ist). Dies ist auch der Grund, warum es in einem Fahrzeug-Modell über seinen Produktionszyklus hinweg verschiedene Steuergeräteversionen hardwareseitig gibt, welche dann hardcoded sicherer und leistungsfähiger ausgelegt werden.
Meist sind die OTA Updates Anpassungen und Fehlerbehebungen. Wer also hinsichtlich der Funktionalität seines Systems Probleme hat, dem bleibt gar nichts anderes übrig und da ist das Update auch meist die Lösung - ab und an sind (zugegeben selten) aber durch das OTA Update auch andere Problemchen hinzugekommen.
Leider halten sich Fahrzeughersteller diesbezüglich mit Informationen extrem zurück - somit ist ein OTA-Update immer auch ein ziemlicher Blindflug.
Wer nichts optimiert/angepasst/verändert hat, der hat mit einem OTA-Update in der Regel wenig zu befürchten, denn entstand dadurch ein Problem, ist der Servicepartner der Ansprechpartner (allerdings nicht immer kostenfrei - wenn die Gewährleistungsphase des Fahrzeuges vorbei ist, erfolgt das meist auf eigene Kosten). Wer aber kleinere Anpassungen durchgeführt hat (Beispiel BimmerCode oder ähnliches) kann durch ein automatisiertes OTA-Update auch schnell ein böses Erwachen haben.
Das ist der Grund, warum manche durchaus vorsichtig reagieren und OTA-Updates erst einmal kritisch gegenüberstehen. Grundsätzlich sind diese nachbarlich nicht schlecht, da stimme ich Dir schon zu. Aber sich "blind" darauf zu verlassen ist genauso falsch, wie sich grundsätzlich zu verweigern.