Photovoltaikanlage nachrüsten - Lohnt sich das überhaupt?

Overengineered ist aber auch manchmal kontra, denn du hast keine Planung wann das Auto voll ist bzw kannst dich nicht drauf verlassen und musst trotz Automation händisch nachsteuern.

Was bei meiner WB leider sehr töricht gelöst wurde, denn wenn der Stecker einmal im Auto steckt lässt sich an ihr per App nix mehr einstellen.
 
Overengineered ist aber auch manchmal kontra, denn du hast keine Planung wann das Auto voll ist bzw kannst dich nicht drauf verlassen und musst trotz Automation händisch nachsteuern.
Natürlich kann man auch das relativ einfach einstellen😅, "erreiche mindest SOC bis Uhrzeit so und so", und die Wallbox regelt entsprechend und nimmt zur Not aus dem Netz. Meine Wallbox kennt den Ladestand des Autos weil ich den via BMW token auslese und per MQTT weitergebe. Bei manch anderen Autos geht das noch einfacher oder geht sogar über das Ladekabel.

Edit: Das gleiche gilt natürlich ohne SOC für die Energiemenge also "lade bis X mindestens Y kWh"...usw.

Aber wie gesagt alles nice to have, wenn man Spaß dran hat. Ohne PV würde ich mir heute nen entstehend günstigen Ladetarif buchen und nur über das Zeitfenster des Anbieters schauen das mein Auto an einer 08/15 Wallbox das Laden beginnt wenn der Strom günstig ist, das können ja die meisten Autos von sich bzw. der Hersteller Apps aus.
 
Zuletzt bearbeitet:
ich hab das Spüli von der küchenspüle genommen was anderes hab ich auf die schnelle nicht gefunden
Reinigen von Solarpanelen.

Das Ergebnis: Viele herkömmliche Mittel wie Glasreiniger oder Reinigungsmittel mit Isopropanol bzw. pures Isopropanol eignen sich grundsätzlich für die Reinigung von Solarglas. Sie beeinträchtigen die optischen Eigenschaften der Oberfläche nicht und sorgen dafür, dass ausreichend Sonnenlicht in das Panel gelangt.

Anders sieht es hingegen bei Geschirrspülmitteln aus. In der Studie schnitt dieses Reinigungsprodukt sehr schlecht ab. Zwar wirkte das Glas nach der Reinigung sauber, so die Forscher. Tatsächlich ließ es aber weniger Licht durch als zuvor – sogar weniger als verschmutztes Glas.
Laut Wissenschaftler liegt das an den Rückständen, die trotz Abspülen auf der Oberfläche verbleiben. Diese sind mit bloßem Auge nicht erkennbar. Dennoch beeinflussen sie die Lichtdurchlässigkeit. "Obwohl das mit Spülmittel gereinigte Glas sauber aussieht, hat sich seine Fähigkeit, Licht durchzulassen, erheblich verschlechtert", erklärt die wissenschaftliche Assistentin Julianna Varjopuro. Das bedeutet: Ein scheinbar gutes Reinigungsergebnis kann die Leistung der Solaranlage verschlechtern.

Hochdruckreiniger ist tabu​

Aber auch die Bauweise der Panels spielt eine Rolle. Die Oberfläche besteht meist aus Glas mit einer speziellen Beschichtung, die das Licht möglichst effizient durchlassen soll. Diese kann empfindlich reagieren.
 
go-e Charger mit rotem CEE Stecker so an die 600€
evcc Supporter $100 (damit Tesla und go-e unterstützt werden)

IT Geraffel, um evcc auszuführen ist eh vorhanden und immer an, da reicht auch ein kleiner Raspberry für - das brauch nur etwa 50MB RAM und bissl Plattenplatz

falls sich wer dafür interessiert: gern PN
 
Ich hatte damals eine Heidelberg für 200€ gekauft.
Die kann nichts nur Laden.

Irgendwann hatte ich gemerkt das mein Shelly bei Überschuß ein Befehl ausgibt.

Ein Relais 40A vor die Wallbox gesetzt welches mit einen 10€ Shelly angesteuert wird und schon lädt er bei Sonne.
Was beruflich bedingt nur am Wochenende geht.
Aber wer bastelt nicht gern.
 
Fronius Wattpilot Flex 22kw hat 950 Euro gekostet. Mir ging es nicht um eine schnelle Amortisation, sondern dass die Wallbox mit der PV gut zusammen arbeitet.
 
@SpeedyZ
Ich möchte nur eine kurze Anmerkung aus eigener Erfahrung einbringen. Unser erstes E‑Auto war ein Cupra Born, den wir rund zwei Jahre lang ausschließlich über eine normale Haushaltssteckdose geladen haben. Damals hatten wir weder PV‑Anlage noch Wallbox. Das Auto war ein reines Stadtauto und hing meist am Wochenende in der Garage am Strom, weil das Laden entsprechend lange dauerte.

Was mir dabei besonders in Erinnerung geblieben ist: Die Steckdose wurde spürbar warm. Aus diesem Grund hat mein Elektriker damals die vorhandene Garagensteckdose auf eine eigene Leitung mit separater Absicherung gelegt. Hintergrund war, die Dauerlast des Ladens nicht über die bestehende Hausverteilung laufen zu lassen. Das ergibt technisch durchaus Sinn, denn eine stundenlange Dauerlast ist etwas völlig anderes als die üblichen kurzen Lastspitzen im Haushalt.

Unter diesen Umständen würde ich persönlich keine AVM‑DECT‑Steckdose zwischen Auto und Steckdose einsetzen. Diese Zwischenstecker sind schlicht nicht für solche Dauerströme ausgelegt. Aber am Ende muss das natürlich jeder selbst entscheiden.

PS: Ich bin kein Elektriker. Vielleicht liege ich mit meiner Einschätzung falsch aber mein Gefühl sagt mir, dass es so passt.
 
Übrigens soll das Schuko-Ladekabel des Fahrzeugs nur ca. 10 Ampere haben.
Und bewegt sich damit in dem Grenzbereich der Dauerbelastung einer Schuko, die wenn sie einigermaßen neu und alles gut verdrahtet ist eine Dauerlast von max. 2,5 kW aushalten sollte. Deswegen sind die Schuko Ladezigel ja begrenzt. Die vollen 3680 Watt muss die Steckdose laut VDE nur 1h aushalten.

Ich verstehe ja den Ansatz nicht ewig viel Geld für ne Wallbox mir Installation auszugeben, du wärst ja bei weitem nicht der Einzige der nur mit Schko lädt. Aber wie @pbcom schon angemerkt hat solltest du sinnigerweise schauen, ob an dem Stromkreis deiner Schuko noch andere Verbraucher dran hängen und ob eine einzelne Zuleitung nicht Sinn macht.

Vergess in deiner Amortisationsrechnung wie gesagt nicht das du im Zweifel mal nachts laden wirst (solltest du bewusst aus dem PV Heimspeicher Laden wollen, auch die Verluste zahlst du). Das der Ladeziegel auch Geld kostet. Das die Verluste (💸) beim Laden mit niedrigen Leistungen generell wesentlich höher sind (bis 30% im Vergleich zu ~5-10% bei 11kW). Und das du ohne Wallbox Installation nach §14a weder die Netzentgelte (pauschal 110-200€ pro Jahr) zurück bekommst und so keinen Ladetarif mit um die 15ct/kWh gerade für den Winter bekommen wirst.
Aber zum Probieren und/oder wenn deine Fahrleistung relativ klein ist...
 
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Ich habe bereits mit dem Elektriker einen Vor-Ort-Termin vereinbart und bin gespannt was die Installation kosten wird.
Ich habe die Installationskosten etwas mindern können, indem ich die erforderlichen Wand- und Deckenbohrungen, sowie die Kabelkanäle in Eigenregie ausgeführt hatte. Nach Abzug meiner Kosten für den dicken Bohrer und die Kabelkanäle konnte ich ca. 600 EUR sparen.
 
Ich habe die Installationskosten etwas mindern können, indem ich die erforderlichen Wand- und Deckenbohrungen, sowie die Kabelkanäle in Eigenregie ausgeführt hatte. Nach Abzug meiner Kosten für den dicken Bohrer und die Kabelkanäle konnte ich ca. 600 EUR sparen.
Wenn Du jetzt auch noch das Kabel in dem Kanal selbst verlegts, kannst Du sicherlich nochmals 50,-€ sparen. :) :-)
 
Du verlegst das Kabel was dir dein Elektriker sagt/errechnet, weil was anderes wird er dir kaum abnehmen. Und sonst...mit KI umgehen kannst du doch ;)
Und ja ich hab schon mal 6mm² Kabel verlegt für den Zählerschrank an dem meine Wechselrichter angeschlossen sind - um mal wieder zum Thema zurück zu kommen 😃
 
Wenn Du jetzt auch noch das Kabel in dem Kanal selbst verlegts, kannst Du sicherlich nochmals 50,-€ sparen. :) :-)
Das Lohnintensive war die Herstellung der Kabeltrasse innerhalb des Hauses und der Garage. 600 EUR Einsparung für ca. 7 Stunden Arbeit sind für einen Rentner ein guter Stundensatz (in der Zeit hätte ich auch kein weiteres Einkommen generieren können). Das Gefühl, wieder etwas am Haus geschafft zu haben, war zudem ein gutes.

Das Kabel selbst war dank meiner Vorarbeiten schnell verlegt.

Sicher hätte ich das auch noch selbst machen können, doch im Hinblick auf die Gewährleistung wollte ich hier keine "Schlupflöcher" für den Solarteur öffnen, falls es später einmal Fehlfunktionen geben sollte.
 
5x10 mm2 habe ich auch legen lassen. Für die momentan genutzten 11 kW Ladeleistung etwas überdimensioniert, doch die WallBox kann auch mit 22 kW Ladeleistung betrieben werden (ist jedoch wegen der Genehmigungpflicht gedrosselt). Unser MB EQB kann allerdings nur 11 kW. Doch wer weiß, was die Zukunft bringt.
 
Wir haben 6 Meter 5*6mm2 vom Zählerschrank zur Wallbox in der Garage gelegt. Völlig ausreichend für 32 Amp / 22 kW obwohl z.Zt. das Auto "nur" 11 kW kann. Die Wallbox ist für 22 kW angemeldet ........ man weiß ja nie :) :-)
Sollte das in dieser innovativen bis in kleinste geregelten Republik irgendwann mal nicht mehr reichen, kann Problemlos erweitert werden.
Wobei ich glaube, dass ich in diesem Leben nicht mal mehr erleben werde, dass ein "Intelligenter Zähler" eingebaut wird. Seit einem Jahr bei Hamburg Energie bestellt und für 1.Quartal 2026 zur Lieferung angekündigt :5jesterz:
 
Wir haben 6 Meter 5*6mm2 vom Zählerschrank zur Wallbox in der Garage gelegt. Völlig ausreichend für 32 Amp / 22 kW obwohl z.Zt. das Auto "nur" 11 kW kann. Die Wallbox ist für 22 kW angemeldet ........ man weiß ja nie :) :-)
Sollte das in dieser innovativen bis in kleinste geregelten Republik irgendwann mal nicht mehr reichen, kann Problemlos erweitert werden.
Wobei ich glaube, dass ich in diesem Leben nicht mal mehr erleben werde, dass ein "Intelligenter Zähler" eingebaut wird. Seit einem Jahr bei Hamburg Energie bestellt und für 1.Quartal 2026 zur Lieferung angekündigt :5jesterz:
Die Bundesnetzagentur hat diesbezüglich die säumigen Firmen bzgl. Montage der intelligenten Zähler angemahnt und drängt auf schnellere Umsetzung.
War die Tage ein Thema bei teltarif.de 🥳
 
Bezüglich Kabelqueerschnitte zu Diskutieren führt halt hier zu nix, deswegen @SpeedyZ mein Hinweis oben (und das sollte nicht arogant rüber kommen) das man hier seinen ausführenden bzw. "abnehmenden" Elektrofachbetrieb fragen sollte, aber sich ggf. zumindest mal bei der KI oberflächlichen Input holen kann. Wer die Situation richtig bewertet und mit Tabellenbüchern und Formeln umgehen kann umso besser. Nur wie groß der Queerschnitt wirklich sein muss hängt davon ab, wie lang die Wegstrecke ist und wo das Kabel verlegt wird (Wärmeentwicklung). Aber am Ende würde ich dem Elektriker der einem die Eigenleistung überlässt und das ganze abnimmt nicht belehrend kommen mit "die KI bzw. der Fritz Meier aus dem Forum sagt aber da reicht ein XYmm² Kabel"
Frohe Ostern 😀

Zum Thema ein wundervoller Solartag heute, die Nordanlage (dunkelgrün) performt auch schon wieder super, die Karre (blau) ist auch schon wieder voll, und die Wärmepumpe (lila) hat seit Tagen keinen Netzstrom mehr gezogen:
1775141386724.png
 
Ich kapere mal diesen Beitrag. :)

In Anbetracht der Energiepreise und weil wir nach dem Hausbau von vor 10 Jahren nun wieder bisschen Geld übrig haben wird überlegt eine Photovoltaik Anlage zu installieren.
Ich lasse mir natürlich entsprechend Angebote machen, aber da wir auf dem Gebiet Wissenstechnisch aktuell noch Blank sind, würde ich gerne Erfahrungen, bzw. Einschätzungen vorab von euch hören. Generell vom Zeitpunkt her dürfte es aktuell wohl eher ungünstig sein, da wohl mehr Nachfrage besteht als noch vor 1/2 Jahr.

Die Eckpunkte wären folgende schonmal...

5 Personenhaushalt mit ca. 4000 kw/h pro Jahr
Zusätzlich eine Wärmepumpe mit ca. 5000 kw/h pro Jahr.

Anlage soll so definiert sein, dass ausschließlich für den Eigenverbrauch produziert wird.
Entsprechend soll auch ein Batteriespeicher beschafft werden.

Als Dachfläche stehen ca. 100 qm zur Verfügung mit Ost/SüdOst Ausrichtung. Theoretisch wäre auch noch eine Dachfläche mit Westausrichtung verfügbar, aber diese soll eigentlich nicht verwendet werden.

E-Auto ist derzeit noch nicht vorhanden, wird aber früher oder später wohl auch einziehen.

In welcher Größenordnung sollten wir hier planen, und welche Kosten kommen grob geschätzt auf uns zu. Da würden mich einfach eure Erfahrungen interessieren.

Bzw. was ist auf dem Gebiet überhaupt möglich...
Ich stell mir das ja im Moment ganz einfach so vor...
Anlage lädt Batteriespeicher, ich ziehe aus dem Speicher die Energie fürs Haus und wenn Speicher leer, oder mehr Energie benötigt wird, soll diese aus dem Netz genommen werden.

Aber ob das so wie ich mir das vorstelle geht weiß ich im Moment natürlich nicht.
 
Die Anlage sollte auf jeden Fall auf Winter optimiert werden. Und zwar in Ausrichtung und Winkel. Der Akku braucht nicht überdimensioniert zu sein, denn irgendwann bekommt man den eh nicht mehr voll.
Und dann - je mehr Paneele desto besser, im Winter willst du ja auch heizen und das doppelte von wenig ist immer noch zu wenig.

Im Sommer hat man eh immer genug Strom und über Nacht zum puffern reichen meist 8-12 Kw/h im Akku aus.

So ganz aus dem Bauch heraus und ohne genaue Zahlen würde ich einem Freund das so empfehlen.
 
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